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SCREENGUIDE - - Am Horizont Immer Weiter - TExT:

jQu­e­ry ist aus vie­len Ja­vaS­cript-An­wen­dun­gen nicht mehr weg­zu­den­ken. Doch muss das wirk­lich so sein? Ein Groß­teil der welt­weit in­stal­lier­ten Brow­ser un­ter­stützt mitt­ler­wei­le schon von Haus aus Funk­tio­na­li­tä­ten, die bis­lang über jQu­e­ry ab­ge­bil­det wur­den, und in vie­len Fäl­len be­deu­tet der Ver­zicht auf die zu­sätz­li­che Abs­trak­ti­ons­schicht auch noch ei­nen deut­li­chen Per­for­man­ce­ge­winn. Als sich jQu­e­ry im Jahr 2006 an­schick­te, das Le­ben der Kom­pa­ti­bi­li­täts-ge­plag­ten Ent­wick­ler­ge­mein­de zu er­leich­tern, war die Be­geis­te­rung groß. Seit­dem hat sich die Bi­b­lio­thek zu ei­nem Qua­si-Stan­dard in der Ja­vaS­cript-Welt ent­wi­ckelt. Doch in der Zwi­schen­zeit hat sich auch auf dem Brow­ser-Markt viel ge­tan. Der Markt­an­teil des Sor­gen­kin­des IE7 ist mitt­ler­wei­le welt­weit auf un­ter 1 Pro­zent ge­fal­len, so­dass ein Groß­teil der In­ter­net­sei­ten heut­zu­ta­ge nicht mehr auf ei­ne Kom­pa­ti­bi­li­tät mit die­sem Ur­ge­stein an­ge­wie­sen ist. Doch wie­so soll­ten Web­wor­ker über­haupt auf den Ein­satz der er­prob­ten Bi­b­lio­thek ver­zich­ten? Die fol­gen­den Punk­te ge­ben Ih­nen ei­nen ers­ten Über­blick über po­ten­zi­el­le Grün­de ge­gen die Ver­wen­dung von jQu­e­ry: Ver­mei­dung von Ab­hän­gig­kei­ten: Ins­be­son­de­re bei der Ent­wick­lung von ei­ge­nen Bi­b­lio­the­ken ist es durch­aus sinn­voll, die Ab­hän­gig­kei­ten zu an­de­ren Pa­ke­ten so weit wie mög­lich zu re­du­zie­ren. Nichts ist für den Be­nut­zer Ih­rer Bi­b­lio­thek läs­ti­ger, als sich zu­nächst mit de­ren Ab­hän­gig­kei­ten her­um­zu­är­gern. Per­for­mance: jQu­e­ry macht Ih­nen das Ent­wick­ler­le­ben oft leicht. Doch die zu­sätz­li­che Abs­trak­ti­on kann mit­un­ter zu be­trächt­li­chen Ge­schwin­dig­keits­ein­bu­ßen füh­ren. Ins­be­son­de­re bei ho­hen An­for­de­run­gen an die Per­for­mance oder den Spei­cher­ver­brauch ist es so­mit oft­mals bes­ser, ei­ge­nen, auf den An­wen­dungs­fall op­ti­mier­ten Co­de zu im­ple­men­tie­ren oder spe­zia­li­sier­te­re Bi­b­lio­the­ken ein­zu­set­zen. In den fol­gen­den Ab­schnit­ten wer­den Sie hier­für ei­ni­ge Bei­spie­le se­hen. La­de­zei­ten: Auch wenn das Ar­gu­ment der La­de­zeit durch CDNs, Brow­ser­caches und im­mer schnel­le­re In­ter­net­zu­gän­ge nicht mehr das glei­che Ge­wicht wie noch vor ei­ni­gen Jah­ren hat, gilt auch heu­te noch: Je­der nicht aus­ge­führ­te Re­quest be­schleu­nigt Ih­re Sei­te und er­höht so­mit Ih­re User-Ex­pe­ri­ence. Auch Goog­le be­vor­zugt bei der Er­stel­lung sei­nes Pa­ge Ranks Sei­ten mit schnel­le­ren La­de­zei­ten.

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