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Was macht ei­gent­lich der CSD e. V.?, LSVD-Vor­stand tritt von Auf­sichts­rats­pos­ten beim Ber­li­ner Sport­ver­ein Tür­kiy­em­spor zu­rück, Der neue Bür­ger­meis­ter, Per­for­mance­künst­ler Dries Ver­hoeven über den Con­tai­ner-Skan­dal

Siegessaeule - - Inhalt -

Im Som­mer wa­ren der Vor­stand und die Ge­schäfts­füh­rung des CSD e. V. in al­ler Mun­de. Dem Ver­ein, der je­des Jahr den gro­ßen CSD or­ga­ni­siert, wur­den un­ter an­de­rem man­geln­de Trans­pa­renz und feh­len­de Sze­ne­nä­he vor­ge­wor­fen. Für die Ru­brik „Was macht ei­gent­lich ...?“fra­gen wir nach, was sich seit­dem ge­tan hat > So­weit die Theo­rie. Ganz prak­tisch kön­nen wir euch an die­ser Stel­le je­doch lei­der kein In­ter­view mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern des CSD e. V. prä­sen­tie­ren – zu­min­dest nicht in die­ser Aus­ga­be. Hä??? Se­hen wir auch so, aber mal der Rei­he nach: An­fang Sep­tem­ber frag­ten wir be­reits für un­se­re Ok­to­ber­aus­ga­be ein In­ter­view beim Ge­schäfts­füh­rer Ro­bert Kastl an. Wir er­hiel­ten zu­nächst ei­ne freund­li­che Ab­sa­ge, ein In­ter­view sei zu die­sem Zeit­punkt nicht „mög­lich und sinn­voll“, man wol­le erst den Ab­schluss­be­richt der Trans­pa­renz­kom­mis­si­on und ei­ne Mit­glie­der­ver­samm­lung ab­war­ten. Auf­grund der Bit­te, An­fang Ok­to­ber wie­der mit ei­ner In­ter­viewan­fra­ge an den Ver­ein her­an­zu­tre­ten, ver­scho­ben wir das The­ma al­so um ei­nen Mo­nat. Am 6. Ok­to­ber stell­ten wir er­neut ei­ne In­ter­view-An­fra­ge an den e. V., dies­mal an Tei­le des mitt­ler­wei­le neu ge­wähl­ten Vor­stands. Man bat sich te­le­fo­nisch mehr­fach Be­denk­zeit aus, um die Mög­lich­keit ei­nes In­ter­views in­tern dis­ku­tie­ren zu kön­nen. Knapp ei­ne Wo­che spä­ter, am 13. Ok­to­ber, er­hiel­ten wir ein of­fi­zi­el­les Schrei­ben des Ver­eins. Das In­ter­view wur­de (sehr kurz­fris­tig für den­sel­ben Nach­mit­tag) zu­ge­sagt – al­ler­dings ge­knüpft an fol­gen­de Be­din­gun­gen, die wir hier zi­tie­ren: „ ... - das In­ter­view wird zu zweit mit der neu ge­wähl­ten Vor­stän­din An­ge­la Schmer­feld und dem wie­der­ge­wähl­ten Vor­stand Lutz Erms­ter ge­führt, - wir bit­ten Dich, uns die Fra­gen – ggf. we­gen der Kür­ze der Zeit stich­punkt­ar­tig – vor­ab zu­kom­men zu las­sen, da­mit wir uns in­halt­lich vor­be­rei­ten kön­nen und die ak­tu­el­len Ent­wick­lun­gen, wie z. B. ers­te Er­geb­nis­se der Round-Ta­ble-Ge­sprä­che usw., be­rück­sich­ti­gen kön­nen, - wir er­hal­ten die Druck­fas­sung vor dem Druck zur Frei­ga­be bzw. Kor­rek­tur ...“ In ei­ner E-Mail an den Vor­stand er­klär­ten wir uns be­reit, auf die ers­te und letz­te For­de­rung ein­zu­ge­hen, um­ris­sen die ge­plan­ten The­men grob. Wir lehn­ten al­ler­dings ab, die kon­kre­ten Fra­gen vor­ab of­fen­zu­le­gen, da sich dies nicht mit un­se­ren Vor­stel­lun­gen ei­nes frei­en, un­ab­hän­gi­gen Jour­na­lis­mus de­cken wür­de. Kur­ze Zeit spä­ter wur­de das In­ter­view sei­tens des CSD e. V. ab­ge­sagt. Wir mö­gen doch bit­te in ei­nem Mo­nat wie­der auf sie zu­kom­men. So viel zum The­ma Trans­pa­renz und Sze­ne­nä­he. Wir blei­ben dran und hof­fen in­stän­dig, euch in der De­zem­ber­aus­ga­be der SIEGESSÄULE end­lich das In­ter­view mit dem CSD e. V. prä­sen­tie­ren zu kön­nen. < Die Re­dak­ti­on

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