AUS 2013, Salz­ge­ber, Re­gie: So­phie Hy­de

Siegessaeule - - Film -

> Der EL­SE-Ge­win­ner der Ber­li­na­le 2014 er­zählt die Ge­schich­te der 16-jäh­ri­gen Bil­lie, de­ren Mut­ter, die vor­mals he­te­ro, dann les­bisch leb­te, ei­ne Tran­si­ti­on zum Mann voll­zie­hen will. Kur­zer­hand wird die Toch­ter zu ih­rem leib­li­chen Va­ter aus­quar­tiert und trifft ih­re Mut­ter, aus der im Lau­fe des Films Ja­mes wird, nur noch diens­tags. Wäh­rend das Ver­hält­nis zwi­schen Bil­lie und Ja­mes im­mer schwie­ri­ger wird, ent­deckt das Mäd­chen ge­mein­sam mit den Gleich­alt­ri­gen Tom und Jas­mi­ne sei­ne Se­xua­li­tät und ein viel­schich­ti­ges Be­geh­ren, das schlieſs­lich in ei­ne Ver­liebt­heit in Jas­mi­ne mün­det. Die­se Uto­pie der Über­schrei­tung se­xu­el­ler Nor­men und Iden­ti­tä­ten ist zu­gleich ei­ne lie­be­vol­le Fa­mi­li­en­ge­schich­te, die mit Lai­en­dar­stel­lerIn­nen an 52 Di­ens­ta­gen im Lau­fe ei­nes Jah­res ge­dreht wur­de. Der De­büt­film der aus­tra­li­schen Re­gis­seu­rin So­phie Hy­de setzt Maſs­stä­be, so­wohl was Au­then­ti­zi­tät im Spiel­film an­geht, als auch im of­fe­nen Um­gang mit dem se­xu­el­len Er­wa­chen jed­we­der Art. <

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