F 2014, Eu­roVi­deo, Re­gie: Au­drey Da­na

Siegessaeule - - Film -

> Die Ge­schich­ten von elf Frau­en wer­den in der En­sem­ble-Ko­mö­die „French Wo­men“vor dem Hin­ter­grund der Me­tro­po­le Pa­ris mit­ein­an­der ver­wo­ben. Doch egal ob Ma­na­ge­rin, An­wäl­tin oder Haus­frau – meist be­geg­nen wir an der Hand von Re­gis­seu­rin Au­drey Da­na eher aus­ge­dörr­ten Ka­ri­ka­tu­ren von hys­te­ri­schen Weibs­bil­dern und har­schen Eman­zen, de­ren Lieb­lings­the­ma na­tür­lich Män­ner sind. Ei­ne les­bi­sche Sto­ry ist auch da­bei, in der sich ei­ne vier­fa­che Mut­ter in ih­re Ba­by­sit­te­rin ver­liebt. Es ent­flammt ei­ne kur­ze Af­fä­re, an de­ren En­de die Ge­läu­ter­te in den si­che­ren Ha­fen der He­te­ro-Ehe zu­rück­kehrt. Der hol­de Gat­te muss sich um sei­ne Frau eben et­was mehr be­mü­hen. Wäh­rend in ähn­li­chen Fil­men wie „Frau­en am Ran­de des Ner­ven­zu­sam­men­bruchs“(1988) oder „The Wo­men“(1939) mit in­tel­li­gen­tem Wort­witz oder schril­ler Si­tua­ti­ons­ko­mik Klein­bür­ger­tum und High So­cie­ty kri­tisch ins Vi­sier ge­nom­men wer­den, bleibt es hier bei Zo­ten und Stamm­tisch­wit­zen. Wür­de mit Isa­bel­le Ad­ja­ni nicht ei­ne der bes­ten Schau­spie­le­rin­nen Frank­reichs mit­wir­ken, wä­re das al­les kaum der Re­de wert. <

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