IM NATURPARADIES

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Des Kö­nigs Jagd­schloss

Das Be­su­cher­zen­trum im mit­tel­al­ter­li­chen Ört­chen En­trac­que stellt al­le nütz­li­chen In­for­ma­tio­nen zur Ver­fü­gung, wie zu den Berg­hüt­ten, die man hier Ri­fu­gi nennt und in de­nen man nicht nur an­ge­nehm schläft, son­dern vor al­lem sehr de­li­kat speist. Dies gilt auch für das Ri­fu­gio Va­las­co, das ehe­ma­li­ge Jagd­schloss des Kö­nigs. Der Hof­staat woll­te kö­nig­lich be­wir­tet sein, was da­zu führ­te, dass man tra­di­tio­nell ein­fa­che Ge­rich­te der Ge­gend ver­edel­te und wah­re ku­li­na­ri­sche Köst­lich­kei­ten schuf.

Ei­ne ku­li­na­ri­sche Schatz­kam­mer

Schon die ers­te Sta­ti­on des Parks, Sant’An­na di Val­die­ri, ist ver­lo­ckend. Das klei­ne Ört­chen schmiegt sich im wild-ro­man­ti­schen Ges­soTal zwi­schen Tan­nen­wäl­dern an den Fuß des Mon­te Mat­to und ist ei­ne wah­re gas­tro­no­mi­sche Schatz­kam­mer. Ein Be­such der ört­li­chen Kä­se­rei, der Ca­sei­fi­cio Val­le Ges­so, ist un­be­dingt emp­feh­lens­wert. Ein Merk­mal der viel­fäl­ti­gen Kä­se­krea­tio­nen die­ser Berg­re­gi­on ist, Kuh-, Schaf- und Zie­gen­milch in un­ter­schied­li­chen Ver­hält­nis­sen zu mi­schen, so beim herz­haf­ten Bra oder beim cre­mig-wür­zi­gen Ca­s­tel­ma­gno. Auch rei­ne Roh­kuh­milch­kä­se wie der Ra­sche­ra ha­ben hier ei­ne be­son­ders aro­ma­ti­sche No­te, was den Wie­sen­kräu­tern auf den Al­men zu ver­dan­ken ist. Eben­so wächst und ge­deiht Rog­gen in die­sen Ber­gen präch­tig, und sei­ne Ver­ar­bei­tung ist va­ri­an­ten­reich, wes­halb ein Ab­ste­cher in ei­ne Bä­cke­rei nicht feh­len darf. Ne­ben duf­ten­den Brot­lai­ben mit herr­li­chen Krus­ten fin­det sich hier eben­falls Ver­füh­re­ri­sches für Nasch­kat­zen. Ob mit Ho­nig, Man­deln, Nüs­sen oder Anis, im­mer schmei­chelt das Ge­bäck aus Rog­gen­mehl dem Gau­men mit sei­nem fei­nen, un­ver­gleich­li­chen Schmelz. In ei­nem der vor­züg­li­chen Re­stau­rants, wie zum Bei­spiel dem „Casare­gi­na“, soll­te man ei­ne wei­te­re ku­li­na­ri­sche Kost­bar­keit pro­bie­ren: In Jahr­tau­sen­den hat sich in die­ser Al­pen­re­gi­on ein Sys­tem von ab­ge­schie­de­nen Flüs­sen, Bä­chen und Se­en ent­wi­ckelt, in dem sich ei­ne nur hier an­zu­tref­fen­de Fo­rel­len­art ent­wi­ckelt hat. Ihr Fleisch ist be­son­ders zart und herz­haft im Ge­schmack, mit ei­ner nus­si­gen No­te. Ge­ba­cken

ÜBER DEN WOL­KEN Am Mas­siv des Mon­te Ar­gen­te­ra scheint die Frei­heit wirk­lich gren­zen­los zu sein

4 1 VITELLO TONNATO ist ei­ne will­kom­me­ne Stär­kung nach ei­nem Tag an der fri­schen Luft 2 PRO­DUK­TE MIT CHA­RAK­TER aus dem Val­le Ges­so: wür­zi­ger Kä­se und kräf­ti­ges Bier

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