Ka­pi­tal­er­hö­hung? RWE-Chef schickt Ak­tie auf Tal­fahrt

Solinger Morgenpost - - WIRTSCHAFT -

ES­SEN (RP) RWE-Chef Pe­ter Te­ri­um ist auf der Su­che nach Geld für den an­ge­schla­ge­nen Kon­zern und bringt nun ei­ne Ka­pi­tal­er­hö­hung ins Ge­spräch. „Wir brau­chen Geld für Wachs­tum. Zur Zeit krie­gen wir das nicht“, sag­te Te­ri­um der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“. Da­für macht er die Ve­r­un­si­che­rung durch die Po­li­tik ver­ant­wort­lich. Der­zeit schul­te­re RWE gro­ße In­ves­ti­tio­nen über Part­ner­schaf­ten, sag­te Te­ri­um. „Ich möch­te aber nicht aus­schlie­ßen, dass das The­ma Ka­pi­tal­er­hö­hung noch mal auf die Agen­da kommt.“An­le­gern ge­fie­len Te­ri­ums An­deu­tun­gen nicht: Die RWE-Ak­tie ver­lor zeit­wei­se fast sechs Pro­zent auf 10,85 Eu­ro und war Schluss­licht im Dax. Da half es auch nichts, dass ges­tern ge­streut wur­de, die Ver­hand­lun­gen über ei­ne Stif­tung zum Atom­aus­stieg kä­men vor­an. Dem­nach sind RWE und Eon be­reit, ih­re Mil­li­ar­den-Kla­gen ge­gen den Staat fal­len zu las­sen und die ge­mein­sa­me Toch­ter Uren­co in die Stif­tung ein­zu­brin­gen, wenn sie der Staat aus der Ver­ant­wor­tung beim Atom­aus­stieg ent­lässt.

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