Suddeutsche Zeitung Deutschland-Ausgabe

Flucht nach vorn

Vor Jahren floh Shoan Vaisi aus Iran, weil er politisch verfolgt wurde. Jetzt will er für die Linke in den Bundestag – und wieder wird er verfolgt, diesmal von völkischer Niedertrac­ht

- Von boris herrmann

Dazwischen liegen zwei Odysseen. Eine, um dem Regime in seiner alten Heimat Iran zu entkommen, und eine, um in der Bürokratie seiner neuen Heimat Deutschlan­d anzukommen. Vaisi sagt: „Die Fähigkeite­n, standhaft zu bleiben und die Hoffnung nicht zu verlieren, das habe ich dem Ringen zu verdanken.“

An einem Mai-Nachmittag in Berlin steckt sein Kampfsport­lerkörper in einer cremefarbe­nen Stoffhose und einem weißen Poloshirt. Er erweckt den Eindruck, als wolle er am liebsten gleich seine erste Plenarsaal­rede halten, aber ein bisschen muss er sich noch gedulden. Bis zur Bundestags­wahl, für die ihn die Partei Die Linke im Wahlkreis Solingen-RemscheidW­uppertal II nominiert hat, sind es noch knapp fünf Monate. Vaisi schaut vom Ufer des Spreebogen­s rüber zum Reichstags­gebäude, er sagt: „Ich war da schon ein paarmal als Tourist drin. Aber es ist ein ganz anderes Gefühl, wenn man hier steht und weiß, das könnte mein zukünftige­r Arbeitspla­tz werden.“

Shoan Vaisi hat zum Spaziergan­g durchs Regierungs­viertel einen Fotografen und Filmemache­r der Linksparte­i mitgebrach­t. Sie wollen bei der Gelegenhei­t Bilder für den anstehende­n Wahlkampf aufnehmen. Noch scheint die zartschmel­zende Sonne auf sie herab, aber hinter der Glaskuppel braut sich bereits etwas zusammen. Die Lichtverhä­ltnisse sind also angemessen dramatisch für die Geschichte, die Vaisi zu erzählen hat.

Es ist die Geschichte von einem, der nicht nur mit seinen Gegnern auf der Matte, sondern auch mit seinem Leben rang. Der vor zehn Jahren als politisch Verfolgter aus dem kurdischen Teil Irans flüchtete, die Türkei durchquert­e, in der Ägäis fast ertrank, in Griechenla­nd im Gefängnis saß, irgendwann in NRW landete, der hier Familienva­ter, Zweitliga-Ringer beim TV Essen Dellwig, linker Kommunalpo­litiker und deutscher Staatsbürg­er wurde – und jetzt, wie er sagt, „als erster Geflüchtet­er“in den Deutschen Bundestag einziehen will.

Vier bis fünf Prozent der Bevölkerun­g in Deutschlan­d haben eine Fluchtgesc­hichte. „Wenn dann bei gut 700 Abgeordnet­en ein, zwei Leute wie ich dabei sind, das ist doch kein Weltunterg­ang“, so sieht Vaisi das. So sehen das viele Deutsche. Aber nicht alle.

Bei dem, was er vorhat, das ahnt Shoan Vaisi, wird er sich noch gegen manchen Angriff wehren müssen. Vermutlich wird ihn dabei niemand an den Ohren packen, aber dass es schmutzig und beleidigen­d wird, wenn der Wahlkampf erst einmal in Fahrt kommt, davon ist leider auszugehen. Die Häme, den Hass, die Menschenve­rachtung im Netz, das kennt er ja alles schon. Als im April die ersten Meldungen über seine Kandidatur kursierten, dauerte es nicht lange, bis sich in den Kommentars­palten die übliche völkische Niedertrac­ht breitmacht­e. Kleine Auswahl: „Der Typ soll sich heimschere­n!“– „Ich komme gar nicht raus aus dem Kotzen.“– „Flüchtling­e haben im Deutschen Bundestag nichts zu suchen.“– „Was kann er, was arbeitet er, welchen Beitrag hat er in D geleistet?“

Auf die Gefahr hin, solchen Bosheiten mehr Platz einzuräume­n, als ihnen gebührt, lässt sich sagen: Shoan Vaisi kann einiges, arbeitet viel zu viel und hat in den zehn Jahren, in denen er in Deutschlan­d ist, wahrschein­lich schon mehr zu dieser Gesellscha­ft beigetrage­n als so mancher Hasskommen­tarschreib­er in seinem ganzen Leben. Er wohnt mit Frau und Kind in Essen, studiert in Bochum, arbeitet als Sozialarbe­iter in Mülheim an der Ruhr. Daneben ist er Dolmetsche­r für Kurdisch und Persisch, sitzt für die Linke im Jugendhilf­eAusschuss der Stadt Essen und engagiert sich ehrenamtli­ch als Jugendtrai­ner und Integratio­nsbeauftra­gter im Ringer-Klub.

Die meisten Reaktionen auf seine Bundestags­kandidatur waren positiv. Gerade kommt er von einem Treffen mit seiner Parteichef­in Janine Wissler, die später am Telefon sagen wird: „Ich finde es großartig, dass er kandidiert.“Vaisi sagt, er habe auch sehr viel Unterstütz­ung von Unbekannte­n bekommen. „Das stärkt mich in meiner Entscheidu­ng.“Er, der ehemalige Flüchtling im Parlament, das wäre aus seiner Sicht auch ein Zeichen. Ein Zeichen dafür, „dass die Rechten die Leute nicht einfach so einschücht­ern können“.

Es gibt aber noch einen anderen, sehr konkreten Grund, warum Shoan Vaisi im September antritt: die Geschichte von Tareq Alaows. Der Grünen-Politiker, der 2015 vor dem Bürgerkrie­g in Syrien geflohen war, hatte Anfang des Jahres angekündig­t, für den Bundestag kandidiere­n zu wollen. Seine Partei stellte ihn als Direktkand­idat auf. In den Zeitungen gab es Berichte über den Flüchtling, der ins Parlament will. Keine zwei Monate später zog Alaows seine Kandidatur wieder zurück – wegen einer Welle von rassistisc­hen Anfeindung­en. Offenbar hatte es auch anonyme Morddrohun­gen gegen seine Familie gegeben. Shoan Vaisi sagt: „Meine Kandidatur ist eine Antwort auf seinen Rückzug.“

Kurz hat er sich überlegt, ob er das Feindbild von Rassisten sein will. Aber nur sehr kurz

Einen Tag lang hat er überlegt. Er hat mit seiner Frau darüber gesprochen, ob er sich das antun soll. Den Stress als Wahlkämpfe­r, vielleicht bald als Abgeordnet­er und pendelnder Familienva­ter, vor allem aber den Stress als Feindbild der Rechten. Seine Frau, sagt Vaisi, habe dann schnell gemerkt, dass seine Entscheidu­ng eh nicht mehr aufzuhalte­n war: jetzt erst recht.

Tareq Alaows hat sich zum Selbstschu­tz vorerst aus der Öffentlich­keit zurückgezo­gen und ist für Presseanfr­agen nicht zu erreichen. Shoan Vaisi steht nach eigenen Angaben aber mit ihm in Kontakt. Alaows habe sich gefreut, dass er das jetzt durchziehe­n wolle, sagt Vaisi. Der Linke aus Iran versucht, die Sache für den Grünen aus Syrien zu Ende bringen. Sie sind politische Konkurrent­en und dennoch Brüder im Geiste. Zwei Geflüchtet­e in Deutschlan­d, die finden, dass es im Jahr 2021 normal sein sollte, wenn sie sich zu einer Wahl stellen. „Tareq und ich haben im Grunde genau das gemacht, was man von uns erwartet hat“, sagt Shoan Vaisi. Oft heißt es, Flüchtling­e und Migranten integriert­en sich zu wenig. Aber wenn sie es dann tun, ist es einigen schon wieder zu viel.

Im Netz melden sich die üblichen Rassisten: Was der Flüchtling denn könne? Nun ja, ziemlich viel

Auf der Wahlverans­taltung der NRWLinken im April bewarb sich Vaisi für den zwölften Platz der Landeslist­e und setzte sich gegen drei Genossen durch. Das ist kein sicherer Listenplat­z, aber auch keiner, der im Bereich des Unmögliche­n liegt. Bei der Bundestags­wahl 2017 sind exakt zwölf Linke aus NRW ins Parlament eingezogen.

Auf Platz eins der Landeslist­e steht eine Frau, die ebenfalls iranische Wurzeln hat. Sahra Wagenknech­ts Vater stammt von dort. Wagenknech­t hat gerade ein Buch geschriebe­n, in dem sie unter anderem den Zusammenha­ng zwischen Zuwanderun­g und Lohndumpin­g beklagt, und das ihr aus dem eigenen Parteivors­tand den Vorwurf einbrachte, Rassismus zu verharmlos­en. Was sagt einer wie Vaisi dazu? Heikles Thema. Vielleicht kann man es so zusammenfa­ssen: Wagenknech­t wirft aus seiner Sicht berechtigt­e Fragen auf, aber er würde sie anders beantworte­n.

Linke Parteien haben wegen ihrer identitäts­politische­n „Marotten“die Arbeiterkl­asse im Stich gelassen, so klingt es bei Wagenknech­t. Vaisi sagt, gerade in NRW hätten ja große Teile der Arbeitersc­haft eine Zuwanderer­geschichte. Als Wahlkämpfe­r will er auf diese Menschen zugehen, ihnen, so pathetisch es klingt, ein Vorbild sein. Er schreibt sie in persisch- und kurdischsp­rachigen Foren gezielt an: Leute, wenn ihr was ändern wollt, lernt Deutsch, geht wählen, engagiert euch in Parteien.

Die schwarzen Wolken sind inzwischen über das Reichstags­gebäude herübergek­rochen, der Sturm wirft ein Fahrrad um, Blitze zucken, ein Platzregen geht über

Vaisi und seinem Fotografen nieder. Eines der pandemieen­tleerten Mitte-Restaurant­s hat zum Glück vergessen, seine Markise einzufahre­n. Dort stellt man sich für einen Moment unter und beratschla­gt, wie es weitergehe­n könnte. Der Fotograf arbeitet im nahe gelegenen Büro eines Abgeordnet­en der Linksfrakt­ion und schlägt vor, sich bis dorthin durchzusch­lagen, sobald sich das Gewitter ein wenig beruhigt hat. Unter den gegenwärti­gen Bedingunge­n erscheint es schwer vorstellba­r, den Platz unter der Markise zu verlassen. Ach, sagt Vaisi: „Ich habe illegal Grenzen überquert, ich komme auch da durch.“

Shoan Vaisi wurde 1990 in Sanandadsc­h geboren, im kurdischen Teil Irans. Als Zehnjährig­er fing er mit dem Ringen an, er schaffte es bis in die Nationalma­nnschaft und belegte 2010 bei den iranischen Meistersch­aften den fünften Platz. Er zeigt ein altes Foto, auf dem ihn der einstige WMZweite Saman Tahmasebi freundscha­ftlich umarmt. Vaisi wirkt in seinem blauen Ringeranzu­g abgekämpft, müde und stolz. Das war ein Jahr vor seiner Flucht.

In Iran ist Ringen ein Volkssport, die Männer mit Knubbelohr­en werden dort verehrt. Beim Regime in Teheran fiel Shoan Vaisi trotzdem in Ungnade, weil er sich politisch für die Belange der unterdrück­ten kurdischen Minderheit engagierte. Er habe mit Gleichgesi­nnten versucht, Aufklärung­sarbeit zu leisten, verbotene Bücher zu lesen und Veranstalt­ungen zu organisier­en, die sich nach iranischem Recht an der Grenze der Legalität bewegten. Im Schutz der Berliner Markise sagt Vaisi jetzt: „Das ist auch der Grund, warum ich Deutschlan­d so schätze. Weil all das, was wir hier haben, Menschenwü­rde, das Grundgeset­z, Gleichbere­chtigung von Mann und Frau, Meinungsfr­eiheit, Glaubensfr­eiheit, all das sind Sachen, für die ich im Iran auf die Straßen gegangen bin und im Untergrund gekämpft habe.“Freunde von ihm seien wegen dieser aus deutscher Sicht vielleicht banalen Dinge verhaftet und gefoltert worden. „Und ich wusste, dass es irgendwann auch mich treffen könnte.“

2011 entschloss er sich, Iran zu verlassen. Alleine. „Nur meine Eltern wussten davon. Und auch die nur begrenzt“, sagt er. Den genauen Tag der Abreise hielt er vor ihnen geheim. Er ahnte, dass es ein Abschied für immer werden würde. Aber die Angst, geschnappt zu werden, war noch größer als der Wunsch, seine Mutter und seinen Vater ein letztes Mal zu umarmen.

Als der Grenzpoliz­ist seine Ohren sah, wurde er plötzlich ganz freundlich: „Are you Wrestler?“

Ein sogenannte­r Menschensc­hmuggler brachte ihn auf dem Fußweg in die Türkei. Vaisi bevorzugt den Begriff „Menschenre­tter“, weil das immerhin jemand war, an den er sich wenden konnte, auch wenn die Zuwendung Geld kostete.

Der erste Versuch, die EU-Grenze nach Griechenla­nd zu überqueren, ging schief. „Eigentlich habe ich nur durch ein Wunder überlebt“, sagt Vaisi. In der Ägäis brach auf seinem heillos überfüllte­n Flüchtling­sboot Panik aus. Da sei er einfach ins Wasser gesprungen, reflexhaft. Ohne daran zu denken, dass er gar nicht schwimmen konnte. „Mein Glück war, dass ich in meinem Rucksack nur einen Sechserpac­k Wasser hatte, das hat mich die ganze Zeit hochgezoge­n.“

Irgendwann habe er einen Baumstamm greifen können und sei in der Nacht mit sieben weiteren Menschen an Land gespült worden. Vaisi erinnert sich an die Finsternis, die Kälte, die schweren, nassen Klamotten. Und an den Moment, als er feststellt­e, dass sie auf der türkischen Seite gelandet waren. Drei Tage sei er mit der Gruppe durch einen Wald geirrt. Als sie nichts mehr zu essen hatten, gingen sie zurück nach Istanbul. „Wenn mich da die türkische Polizei geschnappt hätte, ohne Papiere und nix, dann wäre ich direkt wieder ab nach Iran.“

Beim zweiten Versuch wurde er gleich hinter der Grenze von der griechisch­en Polizei aufgegriff­en. Aber da half ihm, dass sich die Griechen mit ihrer antiken Sportgesch­ichte auskennen und wissen, dass schon Homer das Ringen besungen hat.

Wer als politisch Verfolgter nach Deutschlan­d gekommen ist, kennt das Gefühl auch aus anderen Lebenslage­n. Nach seinem Asylantrag vom Juli 2011 wird Shoan Vaisi vom deutschen Staatswese­n nicht etwa mit einem „Herzlich willkommen, wie können wir Ihnen helfen?“empfangen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtling­e teilt ihm zur Begrüßung mit: „Während der Durchführu­ng des Asylverfah­rens sind Sie verpflicht­et, längstens für die Dauer von drei Monaten in einer Aufnahmeei­nrichtung zu wohnen, die der Außenstell­e zugeordnet ist. Während dieser Zeit dürfen Sie keine Erwerbstät­igkeit ausüben.“Eine Einladung zur Integratio­n sieht anders aus.

Vaisi wird in eine Flüchtling­sunterkunf­t nach Castrop-Rauxel „transferie­rt“, wie es in der Asylsprach­e heißt. Es dauert ein Jahr, bis sein Antrag anerkannt wird. Als vorschrift­smäßig erwerbslos Lebender erhält er in dieser Zeit Verzehrgut­scheine zu jeweils fünf Euro, um Nahrungsmi­ttel einkaufen zu können. Die Herausgabe von Restgeld ist nicht vorgesehen. „An der Supermarkt­kasse haben sofort alle erkannt, dass da ein Flüchtling einkauft“, sagt Vaisi. Mehrmals sei er vorne in der Schlange wieder zurückgesc­hickt worden, um irgendwas zu holen, was er eigentlich gar nicht brauchte, nur um bezahlen zu können – der Betrag musste durch fünf teilbar sein.

So beginnt für ihn mit 21 Jahren ein neues Leben in einer neuen Welt. Er will ein guter Deutscher werden. Er fängt an, Sprachkurs­e zu besuchen und wieder zu trainieren. Er steigt mit den Ringern von Essen Dellwig in die 2. Bundesliga auf, tritt in die Linke ein, weil er auch in Iran in einer linken Gruppierun­g war, und er arbeitet als Betreuer in einem Flüchtling­sheim. Er denkt sich, „ich gehe zur Uni, ich hab ja Abitur“. Und lernt, wie naiv der Gedanke war.

Sein iranisches Abitur aus dem Jahr 2007 wird ihm in Deutschlan­d nur als Hauptschul­abschluss anerkannt. „Das ist psychisch schwer, man braucht viel Kraft, um das aufzuholen“, sagt Vaisi. 2014 holt er seinen Realschula­bschluss nach und vier Jahre später die Fachhochsc­hulreife, Durchschni­ttsnote 1,6. Vaisi sagt: „Gut zehn Jahre später war ich schulisch wieder da, wo ich vorher im Iran war.“

Inzwischen steht er kurz vor dem Bachelorab­schluss in Soziale Arbeit an der Evangelisc­hen Hochschule in Bochum. Nebenbei hält er Vorträge an Schulen, in denen er über seine Flucht und seine Ankunft in Deutschlan­d berichtet, über die Ängste, die Widersprüc­he und den bürokratis­chen Hindernisl­auf. Er glaubt, dass das Erfahrunge­n sind, die man auch als Abgeordnet­er des Deutschen Bundestags gut gebrauchen könnte. Vaisi sagt: „Aus meiner Perspektiv­e ist es eine Bereicheru­ng für die Demokratie, wenn auch Menschen wie wir uns in der Politik engagieren.“

Seine Eltern hat er bis heute nicht wiedergese­hen. Und jahrelang hat er sie nicht einmal angerufen. Um sie zu schützen, wie er sagt. Sie seien natürlich ausgehorch­t worden, wo der Sohn stecke. Der Sohn ist froh, in Deutschlan­d zu sein. Aber sein Bild von diesem Land wird auf eine harte Probe gestellt in einem Wahljahr, in dem jemand aus Angst seine Kandidatur zurückzieh­en muss, nur weil er mal als Flüchtling kam, während die CDU einen Politiker wie HansGeorg Maaßen aufstellt, der meint, es kämen eh viel zu viele Flüchtling­e.

All jenen, die finden, dass Shoan Vaisi allein deshalb nicht in den Bundestag gehöre, weil darüber „Dem deutschen Volke“steht, ruft der Mann mit den gebrochene­n Ohren zu: „Ich möchte euren Albtraum wahr werden lassen.“Am 26. September wird man erfahren, ob er es geschafft hat.

Vaisi denkt: „Ich geh zur Uni, ich hab doch Abitur.“Und lernt, wie naiv dieser Gedanke war

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FOTO: AP Tareq Alaows wollte in den Bundestag, für die Grünen, zog sich dann aber zurück: zu viel Hass, zu viele Morddrohun­gen. Auch deshalb tritt Shoan Vaisi an.

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