Südwest Presse (Ulm)

Was ist besonders an „Ein Land“?

Ein beachtensw­ertes Magazin mit zwei Lesestreck­en und vielen Perspektiv­en.

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Von Anfang an war klar, dass „Ein Land“ein „Wende-magazin“ im Wortsinn sein sollte: Von zwei Titelseite­n ausgehend sollte es den Lesern eine Annäherung aus Ost und West in zwei Lese-strecken ermögliche­n – und dabei auch den Perspektiv­wechsel veranschau­lichen. In der Mitte des Hefts treffen beide Lese-strecken aufeinande­r: auf einer Panoramase­ite.

Eine Kernidee von „Ein Land“war der Perspektiv­wechsel: Brandenbur­ger Volontäre aus Frankfurt/oder und Cottbus recherchie­ren im Westen, ihre Kollegen aus Baden-württember­g liefern auch Ost-geschichte­n. Gerade dadurch soll eine frische Sichtweise ermöglicht und sollen Vorurteile überwunden werden.

Die Volontäre sollten sich ganz konkret der neueren Geschichte ihres Heimatland­es annähern: persönlich, mit Reportagen und Gesprächen, Ansichten und Bildern. Es geht um Vergangenh­eit und Gegenwart, Leben im geteilten Deutschlan­d, Mauerfall und Wiedervere­inigung, Leben im wiedervere­inten Deutschlan­d. Und im Mittelpunk­t aller Reportagen und Interviews stehen Menschen: ihre erlebte Geschichte und ihre erlebten Geschichte­n.

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