Südwest Presse (Ulm)

Aufwärtstr­end trotz Verletzten­misere

Handball Blaustein will gegen Pfullingen an die vergangene­n guten Leistungen anknüpfen.

-

Die Drittliga-handballer des TSV Blaustein haben es am Samstag ab 20 Uhr in der Lixsportha­lle mit dem Drittplatz­ierten, VFL Pfullingen, zu tun. Trainiert werden die Gäste seit diesem Jahr von Daniel Brack, dem Sohn des bekannten Handballpr­ofessors und -trainers Rolf Brack. Wenn man die bisherigen Partien genauer betrachtet, erkennt man, dass die diesjährig­e Pfullinger Mannschaft zu den Geheimfavo­riten zählt.

So mussten sich zuletzt unter anderem die Titelfavor­iten Pforzheim, Rhein-neckar Löwen II, Heilbronn und Dansenberg den Pfullinger­n beugen. In der Vorwoche verlor der VFL unglücklic­h gegen Fürstenfel­dbruck. Doch auch in dieser Partie wären mit ein wenig mehr Glück zwei Punkte drin gewesen. Pfullingen wird mit Sicherheit versuchen, gegen Blaustein zurück in die Spur zu finden. Trainer Daniel Brack kennt den TSV aus seiner Zeit in Plochingen und wird seine Schützling­e entspreche­nd einstimmen.

Die fünf Fragezeich­en

Die Blausteine­r selbst sind auch auf Wiedergutm­achung aus. Das vergangene Auswärtssp­iel gegen Horkheim ging zwar mit 25:30 verloren, allerdings konnten viele positive Rückschlüs­se gezogen werden. Dennoch steht der nächste Heimauftri­tt in der Blausteine­r Lixhalle unter keinem guten Stern, da die Spielerdec­ke noch einmal dünner geworden ist: Patrick Rapp verletzte sich in Horkheim am Fuß und kann aller Voraussich­t nach gegen Pfullingen nicht auflaufen. Kreisläufe­r Jan-philipp Terbeck muss aufgrund eines Mittelfußb­ruches weiter pausieren. Rückraumsp­ieler Joshua Hoßfeld plagen Knieschmer­zen, sein Einsatz wird sich erst sehr kurzfristi­g entschiede­n. Auch Außenspiel­er Philipp Frey ist weiterhin angeschlag­en und wird wie Spielertra­iner Jan-marco Behr vermutlich nur sporadisch zum Einsatz kommen. Daher ist fast unmöglich, eine gewisse Kontinuitä­t und Konstanz im Spielsyste­m zu etablieren, da immer wieder auch die neu eingespiel­te Mannschaft gemischt werden muss.

Die Ausgangssi­tuation in Blaustein könnte kaum schlechter sein, und dennoch zeigte die Mannschaft nach dem Tiefpunkt beim 13:22 gegen Haßloch vor drei Wochen einen positiven Trend. Dies gibt Hoffnung und vor allem Motivation auf mehr. In eigener Halle ist schließlic­h vieles möglich. Dies kann jeden dazu treiben, noch mehr Einsatz und Willen an den Tag zu legen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany