Südwest Presse (Ulm)

Breite Allianz für schmälere Adenauer-brücke

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Plan Eine Sanierung der Adenauer-brücke ist unmöglich, ein Neubau muss sein. Das sagte Wilhelm Weirather vom Staatliche­n Bauamt Krumbach am Freitag den Gemeinde- und Stadträten aus Ulm und Neu-ulm. Bis alle Genehmigun­gen durch sind, werde es 2023. 2024 starte die dreijährig­e Bauzeit. So lange halte die Brücke laut

Statiker. Dass vorher der Verkehr beschränkt oder die Brücke gesperrt werden müsse sei dennoch nicht auszuschli­eßen. Während des Baus werden vier Fahrspuren garantiert, das gehe bei 100 000 Fahrzeugen am Tag nicht anders. Die Kosten trägt der Bund.

Kritik Den Räten missfiel, dass es keinen Plan für den Fall einer Vollsperru­ng gibt. Gefordert wurde von CSU, Grünen und SPD, die Brücke mit vier statt sechs Spuren zu bauen, um Verkehr zu reduzieren. Widerspruc­h kam von OB Gunter Czisch und der FWG: Die heimischen Firmen bräuchten die Brücke, auch für Lkw-fahrten. Und es hieß, eine vierte Donaubrück­e sei kaum machbar und bringe wenig Entlastung.

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