Südwest Presse (Ulm)

Sperrung am Marktplatz bleibt vorerst

Die Auswertung der Verkehrsbe­ruhigung in der Herdbrucke­rstraße verzögert sich bis ins Frühjahr 2020.

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Ulm. Seit Februar dieses Jahres ist die Durchfahrt von der Neuen Straße über den Marktplatz zur Herdbrucke­rstraße versuchswe­ise gesperrt. Dieser Versuch wird jetzt fortgesetz­t und dauert mindestens noch bis ins Frühjahr 2020. Ursprüngli­ch war geplant gewesen, nach sechs Monaten eine Auswertung vorzunehme­n, aufgrund derer längerfris­tige Entscheidu­ngen getroffen werden sollen. Wie die Stadtverwa­ltung mitteilt, seien sowohl ihre zuständige­n Abteilunge­n als auch das beteiligte Ingenieurb­üro so überlastet, dass eine solche Bilanz erst in einigen Monaten vorliegen wird.

Auslöser der Sperrung und der Zuleitung des Verkehrs über die schmale Schelergas­se am Museum vorbei war eine Unterschri­ftenaktion von Anwohnern, deren Kritik durch Verkehrszä­hlungen der Stadt bestätigt wurden. Um eine gute Grundlage für eine endgültige Entscheidu­ng zu finden, sind fünf Verkehrszä­hlungen an verschiede­nen Knotenpunk­ten sowie eine Befragung bei Anwohnern und Gewerbetre­ibenden vorgesehen.

Letztere klagen über Umsatzrück­gänge durch fehlende Frequenz. Gegenstand dieser Untersuchu­ng ist auch die fehlende Möglichkei­t, von der Neuen Straße von Osten kommend nach links in die Donaustraß­e abzubiegen.

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