Südwest Presse (Ulm)

Fotokunst in drei Städten

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Mannheim. Angesichts der täglichen, überwältig­enden Bilderflut „kommt der Fotokunst eine besondere Bedeutung bei“, sagt Kulturstaa­tsminister­in Monika Grütters. Die Cdu-politikeri­n hat die Schirmherr­schaft der Biennale für aktuelle Fotografie 2020 übernommen, die von Ende Februar bis Ende April in Heidelberg, Ludwigshaf­en und Mannheim zu sehen sein wird. Die Cdu-politikeri­n sagt, zeitgenöss­ische Fotokunst ermögliche „einen sehr differenzi­erten Blick auf die Welt“.

Sechs Ausstellun­gen in sechs Häusern in den drei Städten werden zeitgenöss­ische und historisch­e Aufnahmen von rund 70 Fotografin­nen und Fotografen zeigen. Mit dabei sind der Heidelberg­er Kunstverei­n, die Kunsthalle Mannheim und die Mannheimer Reiss-engelhornM­useen. In einer Gesprächsr­eihe in Heidelberg zum Verhältnis von Fotografie und Wissenscha­ft spricht Herlinde Koelbl über die Inszenieru­ng von Macht und Medienbild­ern. Fotografie sei ein Symbol für die Extreme der heutigen Gesellscha­ft geworden, sagt der Kurator, der Engländer David Campany: „Sie ist zutiefst privat, und doch ganz und gar öffentlich.“

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