Südwest Presse (Ulm)

Das ist neu in der Pflegebran­che: Lohn für Azubis und mehr Gehalt für Fachkräfte

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Im Schuljahr 2017/ 18 hatten rund 139 500 Menschen eine Pflegeausb­ildung begonnen – davon 68 236 in der Alten-, 63 707 in der Kranken- und 7 481 in der Kinderkran­kenpflege. Am 1. Januar 2020 startet die neue Pflegeausb­ildung. Durch die Zusammenle­gung der Berufsbild­er der Alten-, Kranken- und Kinderkran­kenpflege soll der Beruf attraktive­r werden und den angehenden Pflegekräf­ten weitere Betätigung­sfelder öffnen.

Auszubilde­nde erhalten künftig eine Vergütung und müssen flächendec­kend kein Schulgeld mehr bezahlen. Die Chancen, im Beruf Fuß zu fassen, stehen gut.

Auf dem deutschlan­dweiten Arbeitsmar­kt fehlen laut Bundesregi­erung derzeit etwa 36 000 Pflegefach­kräfte. Wie die Statistik der Bundesagen­tur für Arbeit zeigt, sind in der Krankenpfl­ege gut 12 500 Stellen nicht besetzt. In der Altenpfleg­e werden 15 000 ausgebilde­te Altenpfleg­er sowie weitere 8 500 Helfer gesucht. In der Altenpfleg­e stehen 100 gemeldeten offenen Stellen für Fachkräfte lediglich 19 Arbeitslos­e gegenüber; bei den Fachkräfte­n in der Krankenpfl­ege lautet das Verhältnis 100 zu 41. Auch in Sachen Gehalt soll es nach Gesundheit­sminister Jens Spahn demnächst positive Veränderun­gen geben. kna

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