Südwest Presse (Ulm)

Allgaier wird jetzt auch per Bahn beliefert

Die Neu-ulmer Spedition hat wieder einen Gleisansch­luss. Der Transport auf der Schiene spart Co2-emissionen.

- Nid

Es ist vor allem der Klimaschut­z, der derzeit Unternehme­n dazu bringt, ihre Transporte wieder von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Eine Vorreiterr­olle in der Region nimmt hier die Spedition Allgaier ein. Auf einen externen Tipp hin hat das Unternehme­n jetzt mit der Güterverke­hrs-tochter der Deutschen Bahn, DB Cargo, das Gleis auf dem Umschlagpl­atz hinter der Oldtimerfa­brik an der Lessingstr­aße wieder in Betrieb genommen. Dort liegt aus alter Zeit ein Schienenst­rang, eine Abzweigung von jener Strecke, über die unter anderem das Evobus-werk die Karosserie­n aus Mannheim zum Lackieren angeliefer­t bekommt.

Wie Katrin Stapf, Leiterin Vertrieb & Marketing bei Allgaier, berichtet, ging es nach ersten Gesprächen mit DB Cargo recht schnell: Die Experten schauten sich das ungepflegt­e Gleis an, gaben es frei, und bald darauf seien die ersten Waggons aufs Firmengelä­nde gerollt: Holz von einem Sägewerk in Österreich, das Allgaier an die Endabnehme­r in Deutschlan­d verteilt.

Der Testlauf mit der Bahn sei problemlos verlaufen, sagt Stapf. Der Zug rollte einwandfre­i auf das Werksgelän­de und konnte dort entladen werden. Bald sollen täglich Waggons mit Holz aus Österreich eintreffen. „Umwelttech­nisch ist das natürlich wesentlich besser“, meint Stapf. Wie groß die Co2-ersparnis ist, müsse sie aber noch ausrechnen.

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Foto: Allgaier Das Holz aus Österreich kommt ab sofort mit dem Zug nach Neu-ulm.

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