Kei­ne Rol­le rück­wärts an der Volks­büh­ne

Sueddeutsche Zeitung Deutschland-Ausgabe - - FEUILLETON -

Ber­lins Kul­tur­se­na­tor Klaus Le­de­rer geht da­von aus, dass die Neu­be­set­zung der In­ten­danz der Volks­büh­ne nach dem Rück­zug von Chris Der­con Zeit in An­spruch neh­men wird. Im Neu­en Deutsch­land sag­te Le­de­rer: „Jetzt kommt es dar­auf an, nicht über­stürzt die nächs­te Person aus dem Hut zu zau­bern, son­dern al­les zu un­ter­neh­men, um ne­ben den fort­lau­fen­den ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen und ge­plan­ten Pro­duk­tio­nen wei­te­re re­per­toire­fä­hi­ge Pro­duk­tio­nen ans Haus zu ho­len.“Spe­ku­la­tio­nen, nach de­nen mög­li­cher­wei­se so­gar Frank Cas­torf an die Volks­büh­ne zu­rück­keh­ren könn­te, wies Le­de­rer zu­rück: Es wer­de kei­ne „Rol­le rück­wärts“ge­ben. Der Re­gis­seur Er­san Mond­tag for­der­te un­ter­des­sen ei­ne „Flucht nach vor­ne“und brach­te sich selbst ins Spiel.

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