PER­SO­NA­LI­EN

Sueddeutsche Zeitung Deutschland-Ausgabe - - 26 WIRTSCHAFT - Mesc

Spar­kas­sen – nach We­gen, die Ka­pi­tal­rück­la­gen der Bank zu stär­ken. Da­zu spre­chen sie mit In­ves­to­ren, die sich et­wa mit ei­nem Min­der­heits­an­teil an dem Kre­dit­in­sti­tut be­tei­li­gen wol­len. Ei­ne wich­ti­ge Vor­aus­set­zung da­für ist, dass die Nord-LB den Groß­teil ih­rer fau­len Schiffs­kre­di­te ver­kauft. Bis­lang lief die­ses Vor­ha­ben äu­ßerst schlep­pend.

Laut der Nach­rich­ten­agen­tur Reu­ters kommt Bürk­le in die­sem Punkt aber of­fen­bar vor­an. Die Ver­hand­lun­gen über den Ver­kauf zwei­er Kre­dit­pa­ke­te von enor­men 6,5 Mil­li­ar­den Eu­ro sei­en weit fort­ge­schrit­ten. Ge­lingt die Trans­ak­ti­on, wä­re die Lan­des­bank ih­re fau­len Schiffs­kre­di­te mög­li­cher­wei­se schon zum Jah­res­wech­sel weit­ge­hend los. Ein Spre­cher der Nord-LB lehn­te ei­nen Kom­men­tar da­zu ab – be­ton­te aber, die Bank ma­che der­zeit gro­ße Fort­schrit­te da­bei, ih­ren Be­stand not­lei­den­der Schiffs­dar­le­hen bis En­de 2019 auf un­ter fünf Mil­li­ar­den Eu­ro zu sen­ken: Die­ses Ziel kön­ne „vor­aus­sicht­lich be­reits deut­lich frü­her“er­reicht wer­den. Mit dem Ver­kauf wä­re auch kla­rer, wie viel Ka­pi­tal Bürk­le für die Lan­des­bank wirk­lich braucht. We­gen ih­rer dün­nen Rück­la­gen hat­te die Nord-LB beim Stress­test der eu­ro­päi­schen Fi­nanz­bran­che un­ter den acht deut­schen In­sti­tu­ten am schlech­tes­ten ab­ge­schnit­ten.

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