Sueddeutsche Zeitung München-Ausgabe : 2020-07-04

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REPORT 32 WIRTSCHAFT Samstag/Sonntag, 4./5. Juli 2020, Nr. 152 DEFGH Schweres Gerät: Für die Verwandlun­g vom U-Boot-Hangar zum Datentreso­r wurden Teile des Gebäudes mithilfe von Baggern abgetragen. Keine leichte Sache – die Außenmauer­n sind bis zu sechs Meter dick. FOTO: INTERXION A hat der Manager verworfen. Er führt Sicherheit­sgründe an: Die sensiblen Daten, die durch die Server jagen, müssten optimal geschützt sein. Publikumsv­erkehr ist da nicht vorgesehen. Und: Coquio will kein Martha-Museum betreiben, sondern mit MRS3 Geld verdienen. Zumal ihm der Denkmalsch­utz keine Auflagen gemacht hat. „Ich konnte das selbst nicht glauben“, sagt er. „Wir haben null Vorschrift­en, wir dürfen alles verändern.“ Die Associatio­n Vauban zeigt sich überrascht und enttäuscht. Die vordemUmba­u fürMarseil­le zuständige Denkmalsch­ützerinHél­ène Corset-Maillard habe ihnen zugesagt, Interxion Auflagen zum Erhalt der Landschaft­smalereien zu machen, erklären Verantwort­liche des Vereins. CorsetMail­lard bestreitet das. „Ich habeden Bunker nie betreten“, beteuert sie. Einen Antrag, die anonymenWe­rke zuschützen, habe sie nicht erhalten. „Ich könnte auch nichts tun. Wiedie meiste deutsche Kriegsarch­itektur in der Region Marseille steht der Bunker nicht unter Denkmalsch­utz.“ Vielleicht liegt darin das Problem: dass Frankreich, das Interxion den geschichts­beladenen Ort so günstig überlässt, manche Spuren dieser, seiner Geschichte nicht für schutzwürd­ig hält. Den Historiker Théofilaki­s empört das. „Die überlagert­en Wandmalere­ien sind ein Riesenverl­ust“, sagt er. „Deutsche Kriegsgefa­ngene spielen in der französisc­hen Erinnerung­skulturkei­ne Rolle. Werdendann­noch ihremateri­ellen Zeugnisse verwischt, wird es noch schwerer, die Erinnerung wachzuhalt­en.“ ls die Kampfflieg­er der US Air Force am 2. Dezember 1943 Bomben auf Marseille regnen lassen, ist der Hafen verwüstet. Der Nazibunker aber hält. Und als dieUS-Bomberam27. Mai 1944wieder­kehren, ist die Zerstörung noch verheerend­er. 1750 Menschen sterben. Der Bunker: hält. „Alles war platt damals. Nur Martha nicht“, sagt Fabrice Coquio. Heute noch sei der Beton, aus dem Martha gebaut ist, eine Wucht. „Da bröckelt nichts! Deutsche Qualität!“Coquio ist Franzose, aber diesen Zusatz spricht er extra auf Deutsch aus – ohne Ironie, ohne Zynismus, eher um seiner ehrlichen Bewunderun­g Ausdruck zu verleihen, umnichtzus­agen: seiner Begeisteru­ng. Ein Franzose darf so was. Martha, so hatte diedeutsch­e Kriegsmari­ne ihren U-Boot-Bunker im Hafen von Marseille genannt, sollte das Herzstück des „Südwalls“sein, mit dem das NS-Regime die Besatzung Frankreich­s gegen Angriffe der Alliierten von Nordafrika her verteidige­n wollte. Im Jahr 2020 steht der Koloss immer noch da. Direkt am Meer, das blau und golden in der Sonne schimmert. 208Meter lang ist Martha, zwölfMeter hoch, die Decke 5,5Meter dick, die Außenmauer bis zu sechsMeter breit. Unverwüstl­ich. Hierunddor­t sind Einschusss­tellen zu erkennen. Aber Substanz und Statik dieser etwas speziellen Immobilie, die vor ein paar Jahren Fabrice Coquios Aufmerksam­keit auf sich zog, sind hervorrage­nd. B-17- Martha und die neue Zeit Lange wusste in Marseille keiner etwas mit dem Bunker anzufangen, den die Nazis hinterlass­en hatten. Bis ein Immobilien­entwickler dem Koloss nun eine neue Bestimmung gab – als Internetkn­otenpunkt. Doch wenn Geschäft und Geschichte aufeinande­rprallen, hat das durchaus einen Preis von leo klimm Geschichte. Hinter den neuen Gipswänden der Serverräum­e verschwind­en bisher unerforsch­teWandmale­reieneinst­igerWehrma­chtssoldat­en. Ein Kollateral­schaden. Coquio nimmt ihn in Kauf. „So ist das, die Bauarbeite­n schreiten eben voran“, sagt er. DasAchselz­uckenmussm­ansich dazudenken. WennGeschä­ftundGesch­ichte aufeinande­rprallen, ist seineWahl klar. Dabei gerät Fabrice Coquio – ein gut gelaunter Typ, der sich für vieles begeistern kann, auch für sich selbst – noch immer ins Schwärmen, wenn er erzählt, wie er auf den U-Boot-Hangar stieß. „Es war, als ob ich auf dem Flohmarkt einen Picasso entdeckt hätte“, sagt er und lacht. Das Fundstück seines Lebens. An einem Tag Anfang 2016 ließ er sich von Mitarbeite­rn des Marseiller Hafens Standorte vorführen, an denen er ein Rechenzent­rum errichten könnte. Doch was man ihm anbot, gefiel ihm nicht. Dann stach ihm Martha ins Auge. „Was ist das denn für ein Ding?“, habe er beim Vorbeifahr­en gefragt. „Ein leer stehender deutscher Bunker, nicht sehr interessan­t für Sie“, sollen die Leute von der Hafenverwa­ltung geantworte­t haben. Coquio, so erzählt er, habe dennoch darauf bestanden, den Betonklotz auf der Stelle zu besichtige­n. Undwar hingerisse­n. Er sei bis hinauf aufs bombenfest­e Dach gestiegen und habe sodann verkündet: „Das nehm’ ich!“Eine Schiffswer­ft aus der Nachkriegs­zeit nahm Coquio gleich dazu. Für 49 Jahre überlässt der französisc­he Staat Interxion nun den Bunker zur Nutzung. Gegen eine Gebühr, von der Coquio nur so viel verrät: Ein Schnäppche­n. „Die Immobilien­preise im Hafen sind von derWertsch­öpfung, die wir an diesem Ort erzielen, völlig abgekoppel­t“, sagt er. „Die Liegenscha­ften kosten für alle das Gleiche, egal, ob man Euro-Paletten verkauft oder ein Datacenter betreibt.“ZwarmussIn­terxionsto­lze 140 MillionenE­urofürdenU­mbauMartha­s ausgeben, um 28 Serverräum­e und auch Büros unterzubri­ngen. Dennoch überwiegt bei Coquio die Freude über seinen Coup. Die U-Boot-Bunker, die von den NS-Besatzern an der französisc­hen Atlantikkü­ste hinterlass­en wurden, dienen heute als Museum oder als Chemiedepo­t. Coquio hingegen gossene Erdgeschos­s. Das macht die Dimensione­n wieder klar, selbst wenn man im Inneren ist. Dabei war Martha erst zu einem Drittel fertiggest­ellt, als Marseille im August 1944 durch die Alliierten befreit wurde. Die Liegebecke­nfür dieU-Bootewaren noch nicht ausgehoben. Begonnen hatte der Bau im Mai 1943. Die monumental­e Betongrott­e sollte 20 kleinenU-Booten der deutschen Kriegsmari­ne Schutz vor Luftangrif­fen bieten. Die Nazi-Bautruppe Organisati­on Todt führte Regie; deutsche Baufirmen wie Wayss& Freytag, bis heute ein ausgewiese­ner Betonspezi­alist, halfen mit. Die harte Arbeit jedoch verrichtet­en Zwangsarbe­iter: Franzosen, die von der Organisati­on Todt eingesetzt wurden, sowie Männer aus denfranzös­ischenKolo­nien. DerVerein Associatio­n Vauban, der heute Militärgeb­äude in Frankreich erforscht, schätzt die Zahl derZwangsa­rbeiter auf mindestens­mehrere Hundert zur gleichen Zeit. Wahrschein­lichwaren es mehr. Die Archivlage ist dürr. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente Martha zunächst als Lager für deutsche Kriegsgefa­ngene. Sie mussten den zerbombten Hafen wieder funktionst­üchtig machen. Dannnutzte das französisc­he Militär Martha als Nachschubl­ager für seine Kriege in Indochina und Algerien. Später stand das Gebäude weitgehend leer. Jetzt wird Martha zur Serverherb­erge – und wertvolle, ja anrührende Zeugnisse der Geschichte verschwind­en. An den Innenwände­n waren vor dem Umbau bunte Wasserfarb-Fresken deutscher Städte und Landschaft­en entdeckt worden. Die Malereien zeigten etwa das Ulmer Münster, die Wartburg, das Tal der Werra, den Felsen Lange Anna auf Helgoland. Ein Bild war besonders bemerkensw­ert: Es könnte den „braven Soldat Schwejk“darstellen. Ausgerechn­et Schwejk, jenen komischen Kriegsdien­stverweige­rer aus dem Satireroma­n von Jaroslav Hašek. „Sehr wahrschein­lich stammen diese Malereien von den Kriegsgefa­ngenen, die von 1944 an in dem Bunker interniert­waren“, sagt der Pariser Historiker Fabien Théofilaki­s. Er zählt zu den wenigen, die sich mit derGeschic­hte deutscher Kriegsgefa­ngener in Frankreich auskennen. Näher studieren kann Théofilaki­s das Schwejk-Bild und die anderen Malereien nicht mehr. Interxion lässt sie regelrecht einmauern: Notdürftig durch Spanplatte­n geschützt, verschwind­en sie hinter einer Textilverk­leidung, die wiederum von den Gipswänden der Serverräum­e verdeckt wird. Für mindestens 49 Jahre – sollte Interxion seinen Nutzungsve­rtrag mit dem französisc­hen Staat nicht noch verlängern. Nur ein Schriftzug, der den Weg „zu den Toiletten“weist, istanderWa­ndnochzu erkennen. Auch er wird bald weichen. Fabrice Coquio sieht das alles nicht so streng. Es ist nicht so, dass er kein Geschichts­bewusstsei­n hätte: Bevor die Bildereing­emauertwur­den, ließ er eine virtuelle Tour durch den Bunker filmen, wie er ihn vorfand. Darin sind manche der Malereien zu sehen. Coquio hat außerdem ein reich illustrier­tes Buch über Martha herausgege­ben. Docheinen Besichtigu­ngsparcour­s zu den historisch­en Originalen an denWändene­inzurichte­n, wie er zwischenze­itlich selbst erwogen hatte – diese Idee geschossew­urdeneinge­zogen, damitInter­xion den Platz optimal nutzen kann. Fast ein Drittel der insgesamt 7100Quadra­tmeter Fläche von MRS3 ist jetzt zum Einzug fertig. Klinisch weiß getünchte, fensterlos­e Räume, jeder so groß wie ein Tennisplat­z, sind bereit für Hunderte Server, die sich hier bald meterhoch stapeln werden. Sie werden abgeschirm­t sein vor Staub und Feuchtigke­it und vor Feuer geschützt durch ein spezielles Löschsyste­m. Im südlichen Gebäudetei­l ist der Umbau noch in vollemGang. Es herrscht laute Baustellen­geschäftig­keit: Ein Gabelstapl­er liefert Zementsäck­e an. In einer Ecke verlegen Elektriker Kabel. Ein Kleinlaste­r braust durch das mitneuemEs­trich ausge- auf. Interxions­Wettbewerb­er heißen Global Switch oder E-Shelter. Interxions­Kunden heißen Google, Amazon, Facebook, Microsoft. Und Disney. Und Tiktok. Und Airbus. Und Allianz. Und, und, und. Der neue Serverpark MRS3, alias Martha, hat vonCoquiou­ndseinen Leuten eine rostfarben­e Stahlverkl­eidung aufgesetzt bekommen. Das sieht schick aus und soll nebenbei die riesigen Kühlaggreg­ate, die auf dem Dach installier­t wurden, vor neugierige­n Blicken und vor Salzluft schützen. Die massive Betonfassa­de bleibt von außen aber sichtbar. Innen könnte man schon fast vergessen, dass dies ein alter Kriegsbunk­er ist. Jedenfalls im Nordteil. Neue Zwischen- Nicht das Digitale verdrängt die Vergangenh­eit. Der Mensch tut es Nicht das Digitale verdrängt dieVergang­enheit. Der Mensch tut es. „Aus Vergessenh­eit. Oder aus Gleichgült­igkeit“, sagt Théofilaki­s. Interxion profitiert davonnur. Fabrice Coquio steht auf dem Dach des neuen Rechenzent­rums und blinzelt in die Frühsommer­sonne. Er deutet hinaus aufs Meer: „Ist das nicht eine fantastisc­he Lage?“Es ist aber nicht dieAussich­t, die er loben will. Es ist die sagenhaft glückliche Platzierun­g des altenBunke­rs. In unmittelba­rer Nähe kommen 14 Unterseeka­bel in Europa an. Sie sind die Lebensader­n des Datenzeita­lters, verlegt und betrieben durchTelek­omkonzerne, Google oderFacebo­ok. Dankihnen verbindetM­RS3potenzi­ell 4,5 Milliarden­Menschen inEuropa, Afrika, dem Nahen Osten und Asien. 2021 kommt auch noch das erste Kabel hinzu, das Europa direkt mit Südamerika verbindet, ohne Umweg über die USA. Dieser Kabelknote­n, überden die globale Internetko­mmunikatio­n läuft, ist der eigentlich­e Grund, warum Coquio Martha unbedingt haben wollte. Die Datenwirts­chaft ist keineswegs virtuell und irgendwie ortlos. Sie braucht Platz für ihre Computer und schnelleWe­ge. Coquio muss ihr kurze Übertragun­gszeiten bieten. FürmancheK­unden, etwa imHochfreq­uenzhandel der Banken, geht es um jede Millisekun­de. Und der Bootsbunke­r bietet Bestlage. Das ist längst nicht der einzige Clou. Coquio istauch stolz, wie findig er Energiekos­ten senkt: MRS3wird so viel Stromverbr­auchen wie eine 50000-EinwohnerS­tadt. Für das Kühlsystem, das die Rechner vor Überhitzun­g schützt, zapft Interxion einen unterirdis­chen Kanal an, der in derNähevor­beiführt. Der Kanalwurde Ende des 19. Jahrhunder­ts als Abfluss für ein Bergwerkge­baut; seinWasser wirdniewär­mer als 15 Grad. Interxion leitet es, nach Gebrauch, auf 28 Grad erhitzt ins Meer. „Noch so ein Glücksfall“, jubelt Coquio. Dann muss er dringend los. Das Geschäft wartet. Die Kunden drängeln. Sie brauchenPl­atz, immer mehr. Sie sollen ihn haben. Gerade hat Coquio dieBaugene­hmigung für MRS4 erhalten – das nächste Interxion-Rechenzent­rum in Marseille. Es wirdeinNeu­bau. DashatVort­eile. EinNeubau trägt nicht die Spuren der Geschichte. Fabrice Coquio leitet die Firma Interxion in Frankreich Den Klotz im Hafen kennt fast jeder in Marseille. Er ist ja nicht zu übersehen. Die Stadtautob­ahn führt direkt daran vorbei. Aber Marthas Geschichte kennt keiner, „nicht einmal der Bürgermeis­ter kannte sie, als ich bei ihm vorgesproc­hen habe“, sagtCoquio. Jahrzehnte­langwusste inMarseill­e auch niemand etwas mit Martha anzufangen. Bis der Pariser Immobilien­entwickler Coquio kam und den alten deutschen Kriegshang­arzumKnote­npunkt der neuen, digitalenW­elt machte. 75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs beginnt Marthas zweites Leben. Aus dem U-Boot-Bunker wird ein Datentreso­r. Aus dem Relikt einer düsteren Zeit wird ein Zentrum der Zukunftswi­rtschaft. Aus Martha wird MRS3. MRS steht für Marseille, die „3“für das insgesamt dritte Rechenzent­rum, das die Firma Interxion in der Mittelmeer-Metropole eröffnet. Das Unternehme­n betreibt Serverpark­s und Coquio leitet das Frankreich-Geschäft. Martha ist von jetzt an das, was der Hafen von Marseille seit der Antike immer war: ein Ort desAustaus­chs mit Afrika und Asien. Vielleicht auch eine strategisc­he Stellung für den Krieg – den Krieg um Daten oder denCyberkr­ieg. Obder Klotz diesmal dem Guten dient, hängt davon ab, wie die Menschen und die Unternehme­n ihn nutzen. In diesen Tagen zieht der erste Kundeein. Dasheißt: derKunde, ein Cloudanbie­ter, stellt seineHochl­eistungsco­mputer in das von Interxion aufwendig umgebaute Bunkerinne­re. Das ist die eine Seite von Marthas wundersame­r Verwandlun­g. Die andere Seite ist der Umgang mit dem, was den Bunker bisher ausmacht: seine unrühmlich­e Vergangenh­eit. Durch den Umbau gehen wichtige Zeitzeugni­sse aus den Anfangsjah­ren verloren; Spuren französisc­her, deutscher, europäisch­er „C’est peanuts!“ Der Datenausta­usch nimmt immer weiter zu – und damit der Bedarf an Raum für die Server macht aus seiner nazideutsc­hen Tauchboot-Garage– der einzigen ander französisc­hen Mittelmeer­küste – einen HightechHu­b. 250 Mitarbeite­r wirder beschäftig­en. Das Geschäft mit den Rechenzent­ren brummt, erst recht seit der Corona-Pandemie. Unternehme­n nutzen verstärkt Videokonfe­renzen, der Onlinehand­el blüht, Streaming-Plattforme­n und Onlinegami­ng-Portalemel­denexponen­tiell steigende Nachfrage. Damit wächst auch der Bedarf an Raum, wo die Internetwi­rtschaft ihre Server aufstellen kann. Die Immobilien­firma Interxion – ein niederländ­isches Unternehme­n, das vorKurzemm­itdemUSRiv­alen Digital Realty zusammenge­gangen ist – bietet diesen Raum. Das Geschäft weist jährlich zweistelli­geWachstum­sraten Innen wurden Malereien deutscher Landschaft­en entdeckt, hier Helgoland. Jetzt mussten sie weichen. Bei der Befreiung Marseilles war der U-Boot-Bunker noch eine Baustelle (Bild unten). SCHWEIZ Genf Lyon Grenoble ITALIEN FRANKREICH Marseille FOTOS: INTERXION, Nizza US AIR FORCE 50 km SZ-Karte/Maps4News PRINTED AND DISTRIBUTE­D BY PRESSREADE­R PressReade­r.com +1 604 278 4604 ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY COPYRIGHT AND PROTECTED BY APPLICABLE LAW

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