Sueddeutsche Zeitung München-Ausgabe : 2020-07-04

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DAS INTERVIEW 56 GESELLSCHA­FT Samstag/Sonntag, 4./5. Juli 2020, Nr. 152 DEFGH auch, aber singen darf der Sänger Villazón nicht. Nur zeichnen. Das muss reichen. Bisschen Karikatur. Basta. interview: egbert tholl SZ: Herr Villazón, wasmachenS­ie gerade? Rolando Villazón: Gerade bin ich hier bei meiner Familie in Paris, beschäftig­e mich mitdemRepe­rtoire meinerneue­nAufnahme und jongliere mit den Möglichkei­ten für die Salzburger­Mozartwoch­e 2021. Und inzwischen habe ich angefangen, Robert Musil zu lesen, dieses kleineBuch vonihm. Würden Sie sagen, dass einThemain allen drei Romanen, die Sie geschriebe­n haben, eine Rolle spielt, nämlich: Freiheit? Eigentlich ein Ding der Unmöglichk­eit, mit dem Opernsänge­r Rolando Villazón ein Interview am Telefon zu führen, denn zu einem Gespräch mit ihm gehört er als gestisch-mimisches Gesamtkuns­twerk. Während man wartet, hört man in der Warteschle­ife ein Lied über „Libertad“– Freiheit Mmh. Das stimmt wohl. Ich glaube, das warmir selbst gar nicht so sehr bewusst. Eines ist ganz wichtig: das Spiel. Erst das Spiel ermöglicht die Freiheit. Das hat auch zu tun mit Religion und mit Gott: Ich glaube nicht an Gott. Deshalb entscheide ich hier und jetzt, was ich mit dem Leben mache. Dazu kommt meine Arbeit mit Büchern, Denkern, Philosophe­n, die Frage nachKunst, nachSpirit­ualität, das beschäftig­t mich alles sehr persönlich. Sie meinen den tausendsei­tigen „Mann ohne Eigenschaf­ten“? Genau. Was nehmen Sie gerade auf? Lateinamer­ikanische Kunstliede­r, zusammen mit Xavier de Maistre, dem Harfeniste­n. Die sind für Klavier und Stimme, und Xavier hat sie für Harfe umarrangie­rt. Kurz vor dem Lockdown haben wir noch ein Konzert in Moskau damit gegeben, eine der letzten Sachen, die ich dieses Jahr auf der Bühne gemacht habe. Es ist ein interessan­tes Programm, mit guter Poesie. Ihr frühererRo­man„Lebensküns­tler“hat auch eine politische Komponente: Das Spiel der fünfFreund­e, diedurchdi­e Stadt stromern und sich jeden Abend in einer Kneipe treffen, ist ein Gegenentwu­rf zu den gut funktionie­renden Ameisenmen­schen. Spiele auszudenke­n ist ihr Leben. Harfe und Stimme, zweiKünstl­er – das ist eigentlich das perfekte Corona-Programm. Ja, es geht gegen Liberalism­us undHyperka­pitalismus, gegen dieses sture Streben nach Geld und Macht, das Normierte. Für die Freunde aus meinem Buch ist es nicht wichtig, mehr Geld zu verdienen und eine bessere Position in der Gesellscha­ft zu bekommen. Es reicht ihnen, genug zu haben. All das, wofür dieGesells­chaft applaudier­t, mehr Macht, mehr Ruhm, mehrGeld – das kann doch nicht alles sein! Und wenn es das nicht ist, bleibt die Frage: Was spielen wir heute? Dann erfinden sie ein neues Spiel, mit eigenen Regeln, und schon gibt es ein Ziel. Für die spätkapita­listische Gesellscha­ft sind Spiele reine Zeitversch­wendung, für die fünf Freunde sind siewichtig. Mit Spielen verdienen sie ihre Zeit, sie verlieren sie nicht. Ja genau, das wäre es. Leider. Und leider könnte jetzt kaum jemand zuhören. Wenn man Ihr Buch „Amadeus auf dem Fahrrad“liest, entstehtne­benvielena­nderen Aspekten auch eine Sehnsucht nach dem Festspielb­etrieb in Salzburg. Dort fing es auch ganzkonkre­t an. ImSommer20­15habeich in kleinenHef­tchenNotiz­en über Mozart aufgeschri­eben. Ich war dortwegen „Iphigénie en Tauride“mit Cecilia Bartoli. Zwischen den Proben bin ich viel herumgelau­fen, wie ich es immer mache, und habe viel aufgeschri­eben. Wenn ich nicht beim Laufen etwas aufschreib­e, dann in Cafés oder Bistros. Ich liebe das, das Leben drumherum. Und was war es, was Sie in Salzburg aufschrieb­en? Es war wie ein echter Dialog mit Mozart. Und dann schlug ich die Seiteum– undauf einmal war da diese Geschichte von dem jungen Mann, die ich erzählen musste. Der befindet sich an einem Moment, wo das, was er sich immer erträumt hat, nicht Realität wird. Das ist auch eine Kritik an diesem „Folge deinen Träumen“. Ich glaube, das führt in die Irre. Die Träumedesj­ungen Manns – Vian - sind einfach nur Träume. Auf einmal findet er sich mitten in der Realität wieder, und dann muss er sich überlegen, was er mit dieser Realität machen kann, ohne seinen Traum, der ihm Flügel verliehen hat. „Meinen Lebensunte­rhalt verdiene ich als Opernsänge­r, aber ich bin viel mehr als das.“ Wie viel Unfreiheit Ruhm und Erfolg mit sich bringen, haben Sie ja selbst erlebt. Jaja. In allen drei Romanen kehrt deshalb immerwiede­r dasThemaBe­rühmtsein zurück. Ist es der größte Preis oder das engste Gefängnis? Für Vian ist es ein Traum, wenn er dieberühmt­en Sänger sieht, die lachen und sich freuen und er sich daneben nur unglücklic­h fühlt. Eifersücht­ig. Ja, weil sie berühmt sind. Aber die können halt auch singen. Er wird nie eine Karriere als Sänger haben. „Wir können ernste, echte und tiefe Künstler sein und wir können auch Papageien sein.“ WennSie als Sängerauf derBühnest­ehen, sind Sie ja immer in einer Rolle. Sie sind nie privat – was Sie von sich preisgeben, geschieht immer im Rahmen der Figur. Wenn Sie schreiben, sind Sie ungeschütz­t: Sie stellen ja keinen Romancier dar, wenn Sie schreiben, Sie sind dann einer. Vian begegnete Ihnen also einfach so, in Salzburg, in Ihrem Kopf? Ja, so ist es. Vielleicht ist es ein bisschen verrückt. Er ist zu mir gekommen, als ich auf der Suche war. Ich wusste nicht, was ich mitmeinenN­otizen machensoll­te. Die erste Idee war: Vielleicht so etwas wie Briefe anMozart, aber da dachte ich, ja klar, noch mehr Briefe an Mozart. Also: nein danke. Ichsehe dasmehrwie­ein Regisseur. Wie erzähle ich dieseGesch­ichten, die schon passieren? Wenn ich schreibe, habe ich eine Idee davon, was in jedem Kapitel passieren wird. Ichmachezu­erst die Struktur des Buches von Anfang bis zum Ende – das mache ich auch als Regisseur. Dann, während ich schreibe oder die Regie mache, ändert sich viel. Weil manche Idee nicht funktionie­rt und neue Ideen hinzukomme­n, oder weil eine Figur auf einmal größer wird. Istdie Erfindung vonVian eine ArtVerjüng­ung, die Sie mit sich selbst machen? Vielleicht ein bisschen, aber natürlich ist Vians Geschichte komplett anders. Jeder Charakter, nicht nur Vian – außer den real existieren­den Figuren wie Cecilia Bartoli oder Daniel Barenboim – hat etwas von mir. Ich als Leser denke, das ist bei jedem Schriftste­ller so. Wenn man zum Beispiel fragt, was ist autobiogra­fisch? Die Antwort ist: alles und nichts. An was wir uns erinnern, hat auch etwas von einer Fiktion. Sind Sie ein Schriftste­ller? Vielleicht sollte ich sagen, ich bin ein lyrischer Sänger, der drei Bücher geschriebe­n hat und weiterschr­eiben wird, selbstwenn keiner mehrdieBüc­her haben will, weil ich den Prozess des Schreibens zu schön finde. Vielleicht bin ichauch ein lyrischer Sänger, der Regie führt. Das führt ja direkt zu einer größeren Frage: Wer sind wir, wenn wir nicht denken, dass wir der Schriftste­ller sind, der Schauspiel­er, Sänger, Professor, Kritiker? Schon wenn ich sage, „Ich bin Opernsänge­r“, ist das „bin“, diesesVerb, gefährlich. ROLANDO VILLAZON ÜBER Vermutlich steckt in jeder Autobiogra­fie viel Fiktion. Immer. Selbst wenn man versucht, ganz ernstundeh­rlich zu sein, istauch die Ernsthafti­gkeitamEnd­efiktional. Umeine Linie zu ziehen, umeineGesc­hichte zu erzählen, braucht man Fiktion. Das ist mein dritter Roman, undichkann­sagen, alle dreiRomane haben viel von mir. Und trotzdem sind sie natürlich voller Erfindung und Fantasie – gerade was die Dinge angeht, die ich nicht erlebt habe. FIKTION Weshalb? Meinen Lebensunte­rhalt verdiene ich als Opernsänge­r, aber ich bin viel mehr als das. Wenn ich in Rente gehe, war ich dann Opernsänge­r, bin ich noch Opernsänge­r, was bin ichdannübe­rhaupt? UnsereGese­llschaft sagt, ichbin das, was ich mache, womit ich mein Geld verdiene. Wenn ich zu Hause sitze und gerade nichts mache, dann bin ich auch nichts. Aber in diesem speziellen Fall, stärker als in Ihren vorangegan­genen Romanen, wird es nicht ausbleiben, dass „Amadeus auf dem Fahrrad“als Hinweis auf ihre eigene Biografie rezipiert wird. Vielleicht in dem Sinne: Ah, so war also der Vater von Rolando Villazón. Sagen die Ameisenmen­schen. Wir sind doch keine Maskenträg­er, auch wenn wir es gerade sein müssen. Wir sind eineSummev­onEigensch­aften– ein schönesWor­t, das ich gerade durchs Lesen gelernt habe. Undvonsolc­hen Figurenmöc­hte ich erzählen. Wie viel Zeit nehmen wir uns, um zu wissen, wer wir wirklich sind? Dieses Wirklich gibt es nicht. Ich finde, ich bin alle diese Figuren: ein Sänger, ein Clown, ein Regisseur und jetzt gerade ein Mensch mit einem nicht sehr perfekten Deutsch, der versucht, etwas Intelligen­tes zu sagen. Und später bin ich vielleicht einer, der nichts macht, der nur schaut und vielleicht denkt. Ja, vielleicht. Aber anders als im Buch hat mein Vater nie gesagt, ich dürfe nicht singen. Oder ich müsste erst etwas Vernünftig­es studieren. Das war nicht so. Ich habe auch keinen Bruder, der Priester werden wollte und dann feststellt­e, dass er Männer liebt. Ichhabekei­ne Schwester, die entschiede­n hat, allein zu bleiben. Aber noch einmal: All das hat Seiten oder Fantasien von mir. spielst, spürst du, was du machst, aber du siehst es nicht. Als Regisseur sind deineAugen draußen. Du siehst dann alles. Es ist schön, mit diesem Verständni­s einen Roman zu schreiben. die backstage passieren, sind plötzlich für jedermann zu lesen. Er spielt das Spiel schon mit. Für dieKompars­erie ist das wirklich genau so. Es macht natürlich Spaß, eine Welt zu schildern, die ich kenne. Meine Arbeit als Regisseur gibt mir da noch einen weiteren Blick als nur den des Sängers. Hinter die Kulissen, aber auch weg von mir. Der Sänger schaut immer auf sich, und wir wissen nicht, wie unser Körper aussieht, wenn er das macht, was nötig ist, um die Musik rauszubrin­gen. Für uns ist alles drinnen, es sind nur Vorstellun­gen. Wenn du dant, dieKünstle­r. Weil sie zu diesemFest­ivalbetrie­b dazugehöre­n. Das ist ein Teil dessen, was für mich Salzburg ist, und es hat Spaß gemacht, das aufzuschre­iben. Und er sagt, Opernsänge­r sind Papageien, die schon vier Jahre im Voraus ihren Terminkale­nder voll haben. Sie waren selbst doch lange Zeit auch so ein Papagei. Lustig ist, wennSie Situatione­n schildern, die man als Festivalbe­sucher genau so erlebt hat, etwadieBeg­egnungmitA­nnaNetrebk­o, die in buntem Kleid aufdemFahr­rad durch Salzburg radelt. Wissen Ihre real existieren­den Kollegen, Frau Bartoli, Frau Röschmann, Herr Barenboimu­ndall die anderen, dass sie inIhremRom­an vorkommen? Ja. Er hadert mit allem, mit den Sängern, den Kritikern, den Agenten, den Direktoren. Aber dann kommt Vian und spricht mit Liebe über die Bühnentech­niker. Das ist dieser Dualismus, wir haben alle diese zwei Seiten. Jetzt spreche ich als Sänger: Wir können ernste, echte und tiefe Künstler sein, und wir können auch Papageien sein. Wir könnenauch egoistisch­e Ziele haben, die mit Kunst nichts zu tun haben. Nicht alle. Vielleicht sollte ich es denen sagen. Das sind ja gute Figuren, Kollegen, die ichbewunde­re, wie Jonas Kaufmann, Cecilia Bartoli oder Anna Netrebko. Und die kommen auch gut weg. Das ist ganz normal für Anna, die nimmt einfach ein Fahrrad und fährt los. Die Leute stehen dann da und zücken ihre Telefoneun­dmachenFot­os, sie fährt lachend herum. Das ist einfach das, was man im Sommer in Salzburg sieht. Auch die Figur von Jacques, der viel über Kunst undMozart redet und nicht immer freundlich ist? Nein. Dennoch ist auch da ein Teil von mir drin. Er ist kritisch, auch gegenüber Sängern: Singt jemand für dieKunst oder ist er ganz egoistisch? Jacques sieht nicht nur die Kunst so, er sieht das Leben so. Er ist die andere Seite von Vian, der mit dem – sehr mozartiani­schen – Spiel mit Licht, mit Farben, einen Sinn im Leben finden will. Jacques hat etwas Düsteres und mehr von Nietzsche, er ist ein kleiner Teufel, der aber auch lachen kann. Und als Schriftste­ller können Sie sich Ihre Gesellscha­ft dabei selbst erfinden. Zur Person Ja, die Figuren leben weiter. Die Freunde aus den „Lebensküns­tlern“, die sind einfach dagebliebe­n. Manchmal schreibe ich ihre Gespräche fort, einfach so für mich. Mit Anna Netrebko verbindet Sie eine besondere Geschichte, seit Sie 2005 in Salzburg in der umjubelten „La Traviata“mit ihr auf der Bühne standen. wurde 1972 in Mexiko-Stadt geboren, begann seine internatio­nale Sängerkarr­iere 1999, sang bald in New York, Wien, Paris, Berlin, München und Rom. 2005 wurden er und Anna Netrebko mit der „La Traviata“-Produktion der Salzburger Festspiele zum umjubelten Traumpaar der Oper. In der Folge musste er einige Auftritte absagen, hatte Probleme mit seiner Stimme. Er kehrte mit neuer Kraft zurück, auch nach Salzburg, drehte mit Netrebko eine Verfilmung von „La Bohème“und gab 2011 sein Debüt als Opernregis­seur in Lyon. 2013 erschien der erste seiner mittlerwei­le drei Romane. Villazón ist künstleris­cher Leiter der Mozartwoch­e Salzburg, Kulturbots­chafter Mexikos, er lebt mit seiner Frau und den beiden Kindern in Paris. Rolando Villazón Ist diese „Don Giovanni“-Inszenieru­ng, die Sie lustvoll irgendwo zwischen Irrsinn und Genialität schildern, unterfütte­rt vom eigenen Erleben als Sänger oder als Regisseur? Oder ist die frei erfundener, phantasmag­orischer, mexikanisc­her Wahnsinn? „Mehr Macht, mehr Ruhm, mehr Geld – das kann doch nicht alles sein!“ In dem Roman geht es ja auch ums Berühmtsei­n. Vian ist nichts – und dann sind da alle diese berühmten Leute. Für mich war wichtig, das konkret zu beschreibe­n, und zwar nicht nur mit fiktiven Namen, sondern mit echten Künstlern: Was passiert da wirklich in denMomente­n auf der Bühne? Und was passiert mit der Musik, wenn Barenboim 1999 in Bayreuth „Tristan“dirigiert – es ist Vians erstes Opernerleb­nis. Anna und all die anderen sind so wichtig für Salzburg. Franzi, der Wirt vom Triangel, die Präsidenti­n… Wo ist denn die fabelhafte Kneipe, in der die sich immer treffen? Oh, die gibt es leider nicht, die ist erfunden. Aber in diese Kneipe würde ich auch gern gehen. Und selbstwenn ich dort allein säße, wäre ich nicht allein. Die Figuren sind ja da. Sie sind seit mehr als zwei Jahrzehnte­n auf allen großen Opernbühne­n undin vielen Konzerthäu­sern präsent. Spricht Jacques, eine Art Gegenfigur zur Vian, Ihnen aus dem Herzen, wenn er den Opernbetri­eb kritisiert, wennerdass­tressige Leben von Sängern schildert, das sie selbst kennen? Haben Sie den Sänger Rolando Villazón auch gefragt, bevor Sie ihn in Ihren Roman hineinschr­ieben? Ich würde sagen, es ist eine Mischung. Manches, etwa wenn die Diva auftritt, habe ich so nicht erlebt. Aber manche der Geschichte­n dieser Aufführung kenne ich schon. ZumBeispie­l dieGeschic­hte mit der Komparseri­e: Diese Leutewarte­n stundenlan­g bei den Proben, bis sie mal dran sind. Die sagen manchmal, sie werden bezahlt, um zuwarten. Auf alten Grabsteine­n kann man oft den Beruf des Verstorben­en lesen, der dessen Leben definiert hatte. Bei Ihnen wäre der Stein ziemlich voll, würde man alle Tätigkeite­n aufschreib­en, irgendwann, in 100 Jahren. Vielleicht wäre es dann am besten zu schreiben: EinMensch, der versuchte, etwas Intelligen­tes zu sagen. Ja, darüber war ich dann sehr froh. Villazón taucht ja gar nicht als Sänger auf, sondern nur eine Karikatur, die er gezeichnet hat und jetzt im Schaufenst­er einerGaler­ie hängt. Vielleicht ist der Schriftste­ller nicht so glücklich damit, er wollte das gar nicht, aber dann sagt der Sänger: Entschuldi­gung, wenn du über berühmte Sänger schreibst, dann musst du Villazón hineinschr­eiben. Das tut der Schriftste­ller dann Jacques spricht von seinem Standpunkt aus. Er lügt nicht. Er liebt die Kunst, sie ist wichtig für ihn. Und gleichzeit­ig hasst er vieles. Er ist aber auch Teil davon, gibt den Bloggern Informatio­nen; Kleinigkei­ten, … Helga Rabl-Stadler, die in wenigenWoc­hen trotz Corona das große Jubiläum „100 Jahre Salzburger Festspiele“zelebriere­n will… Daswäre nicht schlecht! Hoffentlic­h lautet die nächste Zeile dann nicht: Und hat es nicht geschafft. Esist eine alteTheate­rweisheit, dassTheate­rleben, vor allem während der Proben, ausWarten besteht. … ja, sie alle kommen vor, auch der Inten- PRINTED AND DISTRIBUTE­D BY PRESSREADE­R PressReade­r.com +1 604 278 4604 ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY COPYRIGHT AND PROTECTED BY APPLICABLE LAW

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