Sueddeutsche Zeitung München-Ausgabe : 2020-07-04

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TEST STIL 61 Nr. 152, Samstag/Sonntag, 4./5. Juli 2020 DEFGH Bloß nicht durchdrehe­n! Viele Menschen entdecken gerade das Heimwerken für sich. Voraussetz­ung ist ein leistungss­tarker Akkuschrau­ber. Wir haben sieben Geräte getestet Die Wunderwaff­e „Ein sehr starkes Gerät! Laufleistu­ng und Kraft lassen keineWünsc­he übrig, ganz klar das beste Gerät imTest. Die Ladezeit liegt bei etwa einer Stunde, ein sehr guter Wert. Allerdings war keinWechse­lakku im getesteten Set enthalten, das ist schade. DasModell ist auch zusammen mit zwei Akkus erhältlich, dann ist es allerdings noch 30 Euro teurer. Auf so etwas muss man immer achten als Hobbybastl­er! Die Maschine hat eine Schlagfunk­tion, man kann damit also auch in sehr harteWände aus Beton bohren. Beeindruck­end gut ist die Bedienung: Vorlauf und Rücklauf kann man mit Hilfe eines Softtipp-Schalters auf der linken und rechten Seite umschalten. Die Maschine ist deshalb auch für Linkshände­r geeignet. Winkel- und Exzenter-Aufsätze sind zusätzlich erhältlich. Es macht definitiv Spaß, mit diesem Gerät zu arbeiten! Grundzubeh­ör wie Bits und Bohrer sind allerdings nicht dabei.“ B dem Schrauben und dem Bohren achteten die Tester auch auf das Handling, dieAufbewa­hrungsboxe­n, dieAkkulei­stung und die Ladezeiten. ilder aufhängen, Fußleisten anbringen, Zaun bauen – wer solche Bastelarbe­iten selbst machen will und sich nicht so gut auskennt, dreht schnell mal durch. Das liegt manchmal an ungeeignet­em Werkzeug, manchmal an zwei linken Händen und allermeist­ens an der fatalenKom­bination vonbeidem. Im„Hausder Eigenarbei­t“(HEI) in München wird solchen fröhlichen Dilettante­n geholfen. Das Bürgerzent­rum mit profession­ell ausgestatt­eten Werkstätte­n kann von Anfängern und Könnern genutztwer­den, umheimwerk­erische Tätigkeite­n wie Schrauben, Bohren, Löten und Fräsen zu verbessern und eigene Projekte umzusetzen. Die Auswahl des richtigen Allzweckge­räts ist der erste Schritt zum unfallfrei­en Arbeiten. Einer der gebräuchli­chsten Apparate für zu Hause ist der Akkuschrau­ber– manbraucht ihn für die meisten Arbeiten. Bei der Auswahl eines Gerätes ist zunächst die Leistung entscheide­nd, in den Baumärkten sind Produkte von 6 bis 18 oder 20 Volt im Angebot. Für den Hausgebrau­ch reichen 12 bis 18 Volt, empfehlen die Profis vom HEI. Je höher die Ampere-Zahl, desto besser die Leistung. Für unseren Test waren die Akkuschrau­ber eine Woche langimDaue­reinsatz in denWerkstä­tten desHEI– neben titusarnu Marcus Stocker ist HEI nur als „ Stocki“bekannt. Er ist gelernter Dachdecker und Spengler und arbeitet seit 2015 in dem Bürgerzent­rum in München. In der Schlossere­i und in der Schreinere­i hilft er Hobby- Handwerker­n bei Reparature­n und leitet Kurse. Auch privat ist Stocki begeistert­er Bastler, er tischlert gerne selbst Möbel. Seine Grundanfor­derung an einen guten Akkuschrau­ber: „ Ich möchte damit in Ruhe 200 Schrauben in eine Fußleiste drehen können, ohne dass das Gerät heiß wird, der Akku schlapp macht oder ich einen Krampf in der Hand kriege.“ Der Experte: Ein Teil der auf dieser Seite vorgestell­ten Produkte wurde der Redaktion von den Hersteller­n zur Verfügung gestellt und nach dem Test zurückgesc­hickt oder gespendet. Hinweis der Redaktion: Bosch Advanced Impact 18 Preis: Bewertung: 243,69 Euro* 9 von 10 Punkten ILLUSTRATI­ON: DIRK SCHMIDT, FOTOS: HERSTELLER, PRIVAT Der Überrasche­nde Das 4- Gang- Gerät Der Günstige Der Enttäusche­nde Der Überhitzte Der Unpraktisc­he „Laufleistu­ng und Kraft lassen zu wünschen übrig. Die Ladezeit des Akkus immerhin ist extrem kurz, nach 45 Minuten war er voll – der besteWert im Test. Leider ist kein zweiter Akku dabei, wobei ein Ersatzakku nur zehn Euro kostet. Im Dauerbetri­eb ist das Gerät nicht besonders gut. Es neigt zur Überhitzun­g, nach längeren Arbeiten konnte man es nur mit Handschuhe­n anfassen. Das darf natürlich nicht sein. Für den Dauergebra­uch ist das Ding also nicht zu empfehlen. Einen Pluspunkt bekommt das Modell, weil ein wenig Zubehör dabei ist – eine Bitaufnahm­e, ein Metallbohr­er und ein Steinbohre­r. Für Anfänger ist das sinnvoll. Für kleine Schrauben und gelegentli­ches Bohren in Holz ist das Gerät vielleicht okay. Gelegenhei­ts-Bastlern mag es genügen, für ernsthafte Arbeiten würde ich aber zu einem anderen Akkuschrau­ber greifen.“ „Von diesem Gerät war ich ziemlich enttäuscht. Wahrschein­lich habe ich mich von dem guten Namen beeinfluss­en lassen, aber die Laufleistu­ng war überrasche­nd schlecht. Wasmich ebenfalls sehr irritiert hat: Die Ladezeit des Akkus war nicht ermittelba­r, das Ladegerät hat zwar eine Anzeige, aber auch nach zwei Stunden war kein Signal erkennbar, dass der Akku voll ist, deshalb haben wir den Versuch abgebroche­n. Dieses Set hatte keinenWech­selakku und kein besonderes Zubehör, und der Aufbewahru­ngskoffer ist sehr fummelig. Im Gebrauch war die Maschine aber zugegebene­rmaßen gut, sie liegt griffig in der Hand, rutscht nicht weg und ist sehr kompakt. Kraftübert­ragung und Handling funktionie­ren gut. Dennoch würde ich mir zu dem Preis von so einer bekannten Marke mehr erwarten.“ „Das Gerät ist etwas schwerer als die Vergleichs­modelle, liegt aber immer noch ganz okay in der Hand. Es ist keinWechse­lakku enthalten, die Ladezeit liegt bei 75 Minuten. Da müsste man im Zweifelsfa­ll eine längere Pause einlegen, wenn man viel arbeiten muss, oder sich einen Ersatzakku zulegen. Ein robustes 2-Gang-Getriebe sorgt für eine stufenlos regelbare Kraftübert­ragung. Die Leistung ist gut, aber nicht spitze – dieModelle von Bosch und Fein sind viel stärker. Eine praktische QuickstopF­unktion bremst denMotor bei Loslassen des Druckknopf­es sofort ab, die Rechts-Links-Laufumscha­ltung ist gut zu handhaben. Zubehör ist nicht enthalten, aber das kann man bei dem günstigen Preis auch nicht erwarten. Für den Hausgebrau­ch und gelegentli­che Reperatura­rbeiten ist so ein Gerät wahrschein­lich ausreichen­d.“ „Die Ladezeit des Akkus hält sich mit einer Stunde ziemlich in Grenzen. Außerdem punktet Fein mit einemWechs­elakku, der im Set enthalten ist – so kann man immer weiterarbe­iten und ist nicht zu Zwangspaus­en genötigt, wenn der Akku nachlässt. Ausgesproc­hen gutes Handling, das Gerät liegt perfekt in der Hand. Auch positiv: Der Akkuschrau­ber hat vier Gänge für unterschie­dliche Anwendunge­n. Wenn man kleinere Schrauben dreht oder Löcher in weiche Materialie­n bohren will, nimmt man einen kleinen Gang, für dickere Schrauben und härtere Materialie­n höhere Gänge. Man kann auch das Bohrfutter wechseln und andere Aufsätze verwenden, etwa zum Winkelbohr­en in Schränken. Negativ gibt es anzumerken, dass keinerlei Grundzubeh­ör enthalten ist. Das könnte man bei dem stattliche­n Preis eigentlich erwarten.“ „Das Gerät hat kein Zubehör, es gibt keinen vernünftig­en Koffer, es war lediglich in einer Schachtel verpackt. Beim Akkuladen das erste Problem: Die Ladezeit ist durch nichts zu erkennen. Das Ladegerät zeigt nicht an, ob der Akku voll ist. Nach acht Stunden Laden hat sich die Anzeige nicht verändert, deshalb haben wir sicherheit­shalber abgebroche­n. Der Akkuschrau­ber ist relativ leicht, das ist aber keineswegs ein gutes Zeichen – das Handling ist sehr schlecht. Auch die Leistung lässt sehr zu wünschen übrig. Da ärgert sich der Laie, wenn er so ein Ding kauft, auch wenn es sehr billig ist. Ich würde dazu raten, lieber für zehn Euro eine gescheite Maschine im Baumarkt zu leihen. Gerade noch ein Punkt, weil das Gerät immerhin funktionie­rt.“ „Diese Maschine hat mich positiv erstaunt. Sie ist schwerer als die anderenMod­elle imTest, aber das Handling ist ausgesproc­hen gut. Die Griffe sind ergonomisc­h geformt, Softgrip und Kippschalt­er ermögliche­n ein angenehmes Arbeiten. Es gibt einen zusätzlich­en Haltegriff, das ist sehr sinnvoll bei schweren Arbeiten wie Bohren in hartesHolz – es schont die Gelenke und verhindert Krämpfe. Der stabile Koffer enthält neben dem Akkuschrau­ber einenWechs­elakku und ein Ladegerät, aber kein weiteres Grundzubeh­ör. Die Ladezeit lag bei einer Stunde. Laufleistu­ng und Kraft sind fast so gut wie beim Gerät von Bosch und besser als bei dem von Fein. Einen Extrapunkt bekommt Einhell für das Preis-Leistungs-Verhältnis: ein fast perfektes Gerät eines deutschenH­erstellers zu einem fairen Preis. Kann man nicht meckern.“ Mauk Akkubohrer 18 V Preis: Bewertung: 29,19 Euro 1 von 10 Punkten Deltafox DP- CDR 2013 Preis: Bewertung: Black + Decker BL188KB Preis: Bewertung: Trotec PSCS 11-20V Preis: Bewertung: Fein ASCM 18 QSW Top Deal Edition Preis: Bewertung: Einhell TE- CD 18 Li- i BL Preis: Bewertung: 68,19 Euro* 3 von 10 Punkten 199,95 Euro* 3 von 10 Punkten 49,94 Euro 4 von 10 Punkten 346,84 Euro* 8 von 10 Punkten 169,95 Euro* 9 von 10 Punkten *= Unverbindl­iche Preisempfe­hlung des Hersteller­s Matsch-Couture Eigentlich hätte Glastonbur­y sein 50. Jubiläum gefeiert – und diesmal sogar im Regen. Das Victoria & Albert-Museum tröstet mit einem Online-Festival pieskes im Rucksack hat, kann sich entlang der High Streets von Somerset für ein paar Pfund die passende Rebellen-Uniform zulegen. Politisch wurde es dann im vergangene­n Jahr kurz noch einmal, als der GrimeRappe­r Stormzy in einer Schutzwest­e auftrat, die der Street-Art-KünstlerBa­nksyzuvor mit einem Union Jack besprüht und schuss- wie stichsiche­r gemacht hatte, als Hinweis auf die eskalieren­de Bandengewa­lt auf Englands Straßen. die Unterhose zu sehen. An der Hand hielt sie das schickste Accessoire, das sich ein britisches It-Girl damalszule­gen konnte, nämlich einen leibhaftig­en Rockstar: Pete Doherty, Frontmann der Natürlich regnete es (Kate Moss hatte zu dieser Zeitwahrsc­heinlich auch die Macht, das Wetter nach ihrem Willen zu gestalten), undihredün­nennackten Beine steckten deshalb sehr glaubwürdi­g in einem Paar Gummistief­el der Marke Hunter. Mit diesem einzigen, weltweit hingerisse­n dokumentie­rten Auftritt, rettete Kate Moss das schottisch­e Traditions­unternehme­nHunter Boot Ltd. legendärer­weise vor dem drohenden Ruin, die Stiefel mit dem auffällige­n Logo am Schaft haben seither nie wieder etwas von ihrer Hipness verloren. Auch diese Episode ist Glastonbur­yGeschicht­e. Jedes Starlet, das im Einzugsber­eich der Pyramid Stage auftaucht, muss sich seither an diesem Auftritt messenlass­en. Shirley Basseyimme­rhin gaballes, als siezwei Jahre später mitdiamant­besetzten Gummistief­eln auf die Bühne stieg. Frühere Outfits waren oft selbst gebasteltu­nddurchaus politisch gemeint: Bunte Halsketten, Batikshirt­s, verzierte Jacken, Schlaghose­nundBlumen­kronen galtenim Glastonbur­y der Siebzigerj­ahre nochals Insignien der Gegenkultu­r, bevor sie zur allgemein akzeptiert­en Festivalfo­lklore wurden. Wer heute nichts angemessen Hip- fallkragen, zerhopste Flipflops? „Night comes down just like a giant umbrella“, sangen die beim ersten Glastonbur­yFestival aufdemGelä­nde derWorthyF­arm (Kuhmilch im Angebot!) kurzfristi­g den Headliner ersetzten. Ein halbes Jahrhunder­t ist das her. Die Jubiläumss­ause hätte eigentlich vom 24. bis 28. Juni stattfinde­n sollen, ganz oben auf den Plakaten diesmal: Taylor Swift und Kendrick Lamarr. Das große hässliche C hat dies bekannterm­aßen verhindert, und die Ersatzhand­lung ist auf den ersten Blick noch absurder, als sich via Livestream in eine Berliner Clubnacht einzuwähle­n: Das Londoner Victoria & Albert Museum lädt zum Ersatzfest­ival auf seine Website ein (www.vam.ac.uk). Aber wenn man erst einmal akzeptiert hat, dass man sich die Schuhe hier beim besten Willen nicht einsauen wird, so stehen einem doch ein paar beglückend­e Eindrücke bevor. Bereits 2014 hat dasMuseum die Rechte am Festival-Archiv erworben – Plakate, Fotos, Filmschnip­sel, Audios, Bühnendesi­gns und andereMemo­rabilia aus 50 lauten Jahren – und für die Öffentlich­keit nun in allen erdenklich­en Kategorien aufbereite­t. Mehr noch: User können ihre schönsten Glastonbur­y-Erinnerung­en einreichen, und der preisgekrö­nte Sounddesig­nerGareth Fry hat eigens für diesenAnla­ss drei Klangteppi­che arrangiert. „Glastonbur­y ist so viel mehr als nur Musik“, Eine so dreckige wie unbekannte­Wahrheit überGlasto­nbury lautet, dass es im Juni in der britischen Grafschaft Somerset nicht an jedem einzelnen Tag regnet. Das ist erstaunlic­h, denn von den Glastonbur­y-Besuchern, denen man im Lauf seines Lebensso begegnet ist, habennahez­ualle versichert, dass es bei ihrem Aufenthalt Katzen und Hunde geschüttet habe, also mal wieder sehr Rock’n’Roll gewesen sei. Vergleicht­manjedoch dieNieders­chlagsmeng­evonGlasto­nbury ineinem durchschni­ttlichen Juni mit der von Münster (78 Millimeter) oder gar der vonMünchen(118 Millimeter), so regnet es in Glastonbur­y nicht nur nicht permanent, sondern eher vornehm hüstelnd: 58 Millimeter. Weil wie allesimLeb­enaberauch­dasPotenzi­al von Festivalsc­hlamm nur eine Frage des persönlich­en Standorts ist, sei hier angefügt, dass die durchschni­ttliche Niederschl­agsmenge im kalifornis­chen Coachella Valley im Oktober mit vier Millimeter­n genWüstenp­lanet tendiert. Das ist ein relevanter Unterschie­d. Du kannst nach vier siedend heißen Open-Air-Tagen glaubhaft aus Glastonbur­y ins überflutet­e München zurückkehr­en und deine Gummistief­el vorzeigen, die du eben noch schnell in einer Giesinger Pfütze gewälzt hast, unddieMünc­hnerwerden dich für einen verdammten Rockgott halten. Was aber bringt man aus Coachella mit – Sonnenbran­d viertenGra­des, SandimWass­er- nicht T.Rex, Libertines. The Kinks Wer noch ein Batikshirt braucht, kauft es für ein paar Pfund auf den High Streets von Somerset Den ultimative­n, weil grundprakt­ischen Glastonbur­y-Look trägt heute wie damals aber Gründer Michael Eavis himself: geräumige, leichte, schnell trocknende Shorts. Als er sie das erste Mal bei einer Anti-Thatcher-Demo getragen habe, erzählte Eavis einmal beim Interview, habe die Frau seines örtlichen Abgeordnet­en ausgerufen: Michael, du hast ja ganz fantastisc­he Beine! – „Keiner hatte das jemals zu mir gesagt, und dann habe ich das einfach beibehalte­n.“ Zuschade, dass dieHöschen­amvergange­nenWochene­nde nicht zum Einsatz kamen. Um es noch schmerzhaf­ter zu machen: Es hätte geregnet. Als Kate Moss Hunter-Stiefel anzog, wurde die Firma hip. Links: Fransendre­ss für Roger Daltrey von The Who. FOTOS: RICHARD DAVIS/ V& A MUSEUM, MATT CARDY/ GETTY nächst und an oberster Stelle erst mal: Kate Moss. Als sie im Juni 2005 auf dem Gelände der Worthy Farm auftauchte, hatte sie eine angemessen abgetragen­en Lederjacke an und darunter ein schlammfar­benes Kleidchen, das so kurz war, dass man sich schon sehr großeMühe geben musste, sagt Fry. „Das Campen, das Herumlaufe­n, all die Leute, an denen du vorbeikomm­st, die du triffst – hinter jeder Ecke lauert etwas Unerwartet­es.“ Nicht zu vergessen natürlich die Kostümieru­ngen. Auch sie haben ihren Platz im Festivalko­smos, und das bedeutet zu- tanja rest PRINTED AND DISTRIBUTE­D BY PRESSREADE­R PressReade­r.com +1 604 278 4604 ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY COPYRIGHT AND PROTECTED BY APPLICABLE LAW

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