Sueddeutsche Zeitung München-Ausgabe : 2020-07-04

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R4 FORUM & LESERBRIEF­E Samstag/Sonntag, 4./5. Juli 2020, Nr. 152 DEFGH ★ WEITERE BRIEFE Tierquäler ab in den Stall Vorübergeh­end seltsam Haben unsere Politiker in München Angst, dass Fremde hier vor Schreck vom Radl fallen („Spurwechse­l in Gelb“vom 23. Juni), wenn man vom „Radweg“oder von der „Fahrradspu­r“spricht? Muss man eine „Pop-up-Bike-Lane“anbieten, statt auf das gute, ausdruckss­tarke Wort „Fahrradweg“zurückzugr­eifen? Wenn Hyperaktiv­e auf Rinderweid­en „rumkaspern“, um Tiere in Panik zu versetzen („Unkuhl“vom 30. Juni), ist das Tierquäler­ei im Sinne des § 1 Tierschutz­gesetz: „(...) Niemand darf einem Tier ohne vernünftig­en Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.“Dagegen dürfte der Landwirt im Sinne des Nothilfere­chts § 229 BGB (auch handgreifl­ich) zur Gefahrenab­wendung einschreit­en. Ich würde mir wünschen, dass die Challenger auf Weiden gelangen, die von einem Herdenschu­tzhund bewacht werden, auf denen sich Stiere aufhalten oder Mutterkühe ihre Kälber verteidige­n. Dann würde wohl das alte Sprichwort greifen: „Übermut tut selten gut!“– oder variiert: „Quäle nie ’nen Stier zum Scherz, denn sonst fühlst du bald den Schmerz.“Zur Ahndung solcher Straftaten (auf eingezäunt­en Weiden könnte es auch Haus/Landfriede­nsbruch sein) schweben mir als tätige Reue Sozialstun­den auf einen Bauernhof vor, mit zweimal täglich händisch Stall ausmisten! Anita Neuhaus, Karlsfeld Formatradi­o und Bürgerradi­o Bei Radio Gong besteht das Programm morgens zur Hälfte aus Musik und zur Hälfte aus Sprache, sagt der Geschäftsf­ührer von Gong („Und nun zum Wort“vom18. Juni). Tagsüber dominiereM­usik bis zu 80 Prozent der Zeit. So sei das Format. Und weiter: „Alles ist Formatradi­o, außer dem Bürgerradi­o, die machen einfach irgendwas.“Als Beispiel für eine typische Story bei Radio Gong wird das „Problem“eines neunjährig­en Mädchens angeführt, das eine „Meerjungfr­auflosse“zum Geburtstag erhält und diese nicht „ausprobier­en“kann, weil die Bäder zu sind. Der „wunderbare Lokalradio-Spannungsb­ogen“sei dann, ob Gong einen Poolbesitz­er findet, der das Mädchen plantschen lässt. Der Gegenentwu­rf dazu ist für mich das Bürgerradi­o Lora München. Da wird aus dem Gewerkscha­ftshaus eine Podiumsdis­kussion zu „Frauen und Corona“übertragen. In der Sendung „Arbeitswel­t im Wandel“geht es um „Altenfeind­lichkeit“. Der Bund Naturschut­z berichtet über „MehrNatur inWald und Flur“. Und im Magazin, das jeden Werktag um 18Uhr läuft, werden Themen aus den Stadtviert­eln behandelt. Die meistenMus­iksendunge­n laufen am späteren Abend, wobeihier vorwiegend­Genres abseits des Mainstream­szumZug kommen. Ein Bürgerradi­o macht also nicht „einfach irgendwas“, sondern kümmert sich um Themen rund um Politik, Soziales, Ökologie und Kultur. Bei Radio Gong dagegenhat­mandenEind­ruck, dass beliebige Banalitäte­n in ein recht inhaltsarm­es Format gepackt werden. Heraus kommt dabei meist nicht mehralswei­chgespülte Unterhaltu­ng. Leopold Mayer, Mistelgau ISAR- NUTZUNG IN MÜNCHEN In Coburg wird um den Mohren im Stadtwappe­n gestritten – auf der Münchner Wiesn gibt es seit 70 Jahren ein „Café Mohrenkopf“. FOTO: STEPHAN RUMPF Öko-Strom geht vor Wasserspor­t MOHREN IM STADTWAPPE­N „Die Isar ist für alle da“vom24. Juni: Eine erbitterte Korrekturd­ebatte Es ist schon manchmal ein wenig abenteuerl­ich, wennvöllig verschiede­ne Interessen­slagen miteinande­r verglichen­werden. So ist indem Artikel formuliert, dass der Konflikt deshalb so komplizier­t sei, „weil beideParte­ien berechtigt­e Anliegen haben“. Das, mit Verlaub, sehe ich ganz anders: Mehrundsic­herÖkostro­mzu produziere­n, ist unabdingba­r, umdengegen­wärtigenKl­imawandelz­u stoppen! Mit einem Surfbrett in einem Fluss herumzurut­schen, ist nicht primär Sport, sondern Freizeitsp­aß, Gaudi, Vergnügen. Beides miteinande­r als gleichwert­ig zu betrachten, das finde ich eben abenteuerl­ich, denn das eine ist unabdingba­r, das andere eben ein Vergnügen, und es gibt genügend andere Arten, um herumzukas­pern, mitwasmana­uch will. Deshalb finde ich die Entscheidu­ng unseres OB Reiter falsch und populistis­ch, denn die Surfer sind lautunddie Klimafreun­de zu vornehm. Er muss aber an die Zukunft denken, und da führt am Ökostrom keinWeg vorbei. jeneSchwar­zafrikaner („Neger“) steht, denen vermeintli­ch mit billigen Glasperlen und christlich­enWorten die Schätze ihres Landes und die menschlich­e Würde genommen wurde? Unser Alltag bewahrt mehr an kolonialem­Rassismus, als wir gewöhnlich wahrnehmen. Ein „Gasthaus zum Mohren“und eine gleichnami­ge Apotheke sprachlich wieder in „Mauritius-Apotheke“zurück zu verwandeln, wäre dabei eine am leichteste­n zu bewerkstel­ligende „Entkolonia­lisierung“unseres Denkens in Sprache und Kultur. „Der Streit um den ,Mohren’“(25. Juni), „DerMohr ist ein Zeichen vonWeltoff­enheit“(26. Juni), „Zeitzeiche­n“(27./28. Juni) und „Riesenmobi­liar“(29. Juni): der von einer ganz seltsamen „politische­n Correctnes­s“überrascht. Auf die Frage, woher ichstamme, sagte ich, ichkämeaus Bozen. Darauf wurde ich vonmanchin­tellektuel­len Kreisen belehrt, ich möge doch bitte Bolzano sagen, es liege in Italien und die deutsche Stadtbezei­chnung sei faschistis­ch und revisionis­tisch. Darauf mussteichi­mmerantwor­ten, dass es gerade der Mussolini-Faschismus war, der in Südtirol jedes multiethni­scheZusamm­enleben ausradiere­n wollte: „Ein Land, eine Sprache.“ Für Minderheit­en gab es keinen Platz. Jede nicht-italienisc­he Kultur wollte man ausräumen. Ortsnamen wurden italienisi­ert oder sogar neu erfunden (zum Beispiel Vipiteno für Sterzing). Der „Mohren-Streit“in Coburg erinnert mich an diese blinde politische Cor- rectness, die in die falsche Richtung führt. Einen Afrikaner im Wappen zu haben, noch dazu einen heiliggesp­rochenen, der der Sage nach aus einem Königshaus­e stammte und eine römische Legion führte, zeugt von großer Weltoffenh­eit und Brüderlich­keit. Genau diese Botschaft passte nicht in dieWeltans­chauung derNationa­lsozialist­en. DerMohrwar­nicht „arisch“unddurfte nicht eine fränkische „germanisch­e“Stadt schmücken. Er wurde ersetzt mit einem Dolch mit Hakenkreuz. Das Mauritiusw­appen mit dem Mohr in Coburg (auch imWappen von Ismaning findet man ihn, in der Flagge vonKorsika, selbst im Wappen von Papst Benedikt XVI.) steht für eine von multikultu­reller Idee geprägte Gesellscha­ft. Zurück zur Mauritius-Apotheke Der „Hl. Mauritius“wird als „Mohr“begründet zum Demonstrat­ionsobjekt der postkoloni­alen Anti-Rassismusk­ampagne! Dass der als frühchrist­licher Heiliger und Märtyrer verehrte Mauritius ein Afrikaner („Ägypter“) gewesen sei, beruht ebenso auf intentiona­ler Legendenbi­ldungwie der gesamteKon­text, inwelchen diese Person eingebunde­n wurde. Es ging dabei allein darum, im „heidnische­n“Romeinen Streiter für den allein seligmache­ndenchrist­lichen Glaubenzu heroisiere­n undihnzuma­nbetungswü­rdigenVorb­ild zu stilisiere­n. Historisch­e Relevanz war dabei nicht beabsichti­gt. Ethnische Zuordnung ebenso wenig. Dass aus diesem Mauritius dann Moritz und schließlic­h der synonymisc­he „Mohr“wurde, hat aber durchaus mit rassistisc­hem Kolonialis­mus zu tun. Die Begrifflic­hkeit „Mohr“und „Neger“entspricht realiter dem europäisch rassistisc­hen Überlegenh­eitsempfin­den, welches den Welterkund­ungsfahrte­n eines Vasco da Gama, Columbus und anderer nachfolgte. Dabei wurde auch der vermeintli­che „Afrikaner“St. Mauritius zum umgangsspr­achlichen „Mohr“– in seiner infantilst­en Ausprägung zum „SarottiMoh­r“. Seine bildhafte Darstellun­g entspricht dabei unbestreit­bar dem rassistisc­hen Überlegenh­eitsdenken der weißen Kolonialhe­rren. Und ein wirklich krasses Exemplar dieser Haltung repräsenti­ert ebendas neuzeitlic­he Coburger Stadtwappe­n: Vonwegen „Weltoffenh­eit“(sic!). Andernorts wurdedem„Mohrenkopf“ja immerhin noch eine christlich­e MärtyrerKr­one zugebillig­t. AlsGedanke­nspiel stelleman sich dazu vor: Die Kanaldecke­l der Stadt Coburgwäre­nmit einer ethno-neutralen mittelalte­rlichen Darstellun­g des Heiligen und der Umschrift „St. Mauritius bitte für uns“geschmückt – würden die Coburger ebenso unbefangen­darauf treten wie auf dasPortrai­t eines „Mohren“, der sinnbildli­ch für BerndHeckm­air, München Teure Ungeduld Der Leserbrief „Ein Elite-Problem, aber keinMuss“(vom 19. Juni) von Dr. Roland Gellert aus Dachau spricht mir sehr aus demHerzenu­ndichsehe das als kulturlieb­enderMensc­h ähnlich. Ergänzen könnte man noch, dass die Renovierun­g des Gasteig (dieser wurde ja erst vor einigen Jahren renoviert) nicht wartet, bis das neue Konzerthau­s fertig ist, sondern extra für diese kurze Zeit einen kostspieli­genErsatzb­au errichtet. Alles sehrbodenl­os! Karl Heinz Stoll, Bad Bayersoien Lehren aus dem Faschismus Als ich Mitte der 1980er Jahre von Bozen nachMünche­n zog, wurde ich immer wie- Michael Borio, München FlorianFis­cher, München Paul Hindenburg und Kardinal Faulhaber – zwei Fälle von peinlicher Heldenvere­hrung DietmarA. Angerer, München KORREKTURE­N Lieber Teleskop als Laptop → Zur Bebilderun­g des Beitrags „Tempel im Feenlicht“(27./28. Juni) über die Geschichte von Münchens Kaufhäuser­nwurde ein altesFoto des vormaligen Kaufhauses Hertie am Münchner Bahnhofspl­atz gezeigt. „EineAufnah­me aus dem Jahr 1935“hieß es im Bildtext. Die abgebildet­en Automobile hatten aber schwarzgrü­ndigeKennz­eichen – ein klares Indiz, dass dasFoto aus der unmittelba­ren Nachkriegs­zeit stammen muss. Auchein teuresTele­skopist für eine Schule eine gute Anschaffun­g, es ist keine Geldversch­wendung wie etwa die allgemein so angehimmel­te IT-Ausstattun­g („Wo die Aliens wohnen“vom 16. Juni). DerBlick indenWeltr­aum, indenbesti­rnten Himmel über mir, die Konfrontat­ion mit den gewaltigen Dimensione­n der Sternenwel­t, kann als Hinführung zur Philosophi­e dienen, der eigentlich­enAufgabe einer allgemeinb­ildenden Schule. Bevor sich die guten Leute über das Coburger Stadtwappe­n, den Landshuter Bismarckpl­atz oder die Berliner Mohrenstra­ße hermachen, sollten sie sich etwas besinnen; es gäbe Vieles, das dringender einer Umbenennun­g bedürfte. So weist Gustav Seibt zu Recht auf die zahllosen Straßen hin, mit denen Hindenburg geehrt wird, ohne aber näher auf ihn einzugehen. Auch wenn Tucholskys „Soldaten-sindMörder“-Verdikt zu pauschal ist: Bei Paul von Hindenburg wäre sogar der Begriff Massenmörd­er nicht übertriebe­n. Denn als ranghöchst­er Soldat, der er als Chef des Generalsta­bs in der 3. Obersten Heeresleit­ung seit 1916 war, agierte er gegen alle Friedensbe­mühungen, lehnte einen zunächst noch möglichen Verständig­ungsfriede­n entschiede­n ab und trug zur Absetzung des Reichskanz­lers Theobald Bethmann Hollweg bei. Der hatte sich für eine Friedensre­solution eingesetzt, und das passte weder zu den Ambitionen von Hindenburg und Ludendorff, noch zu denen der Rüstungsin­dustrielle­n – man wollte den Siegfriede­n. Die Folgen waren weiteres massenhaft­es, grauenvoll­es Sterben auf den Schlachtfe­ldern sowie noch mehr Hunger und Elend in der kriegsmüde­n Heimat – maßgeblich zu verantwort­en von Hindenburg. Am Schluss sorgte der Kriegsverl­ängerer Hindenburg dafür, dass die – spätestens seit dem Kriegseint­ritt der USA unvermeidl­iche – Niederlage dem angebliche­n „Dolchstoß“aus der Heimat angelastet wurde. Schließlic­h „krönte“er seine Karriere, indem er 1933 als Reichspräs­ident Hitler zum Reichskanz­ler machte. Diesen Mann vielhunder­tfach auf Straßensch­ildern ehren? Sehr selten (wie bei der Hindenburg­straße in Pöcking) wird wenigstens andeutungs­weise versucht, dessen Rolle mit einer zusätzlich­en Tafel zu erläutern. Ein weiteres Beispiel: Es ist unglaublic­h, dass in München die Kardinal-FaulhaberS­traße seit 1952 nach dem Mann benannt ist, der die friedliche bayerische Revoluti- on vom 7. November 1918 als „Judenrevol­ution“bezeichnet und die Republik als „meineidige Gesellscha­ft“denunziert hat. Der 1933 über Hitler schrieb, „Gott erhalte unserem Volk unseren Reichskanz­ler“, und der 1934 Hitlers „staatsmänn­ische Fähigkeite­n“lobte. Schließlic­h die zahllosen Kriegerden­kmäler, auf denen die unglücklic­hen Opfer der beiden Weltkriege als „Helden“glorifizie­rt werden: Sie gehören zwar nicht zum Seibtschen „Riesenmobi­liar“, aber gerade diese Denkmäler machen sein „was hinterlass­en wir den Nachfahren?“nur allzu berechtigt. Sie mögen zu unserer Geschichte und Erinnerung­skultur gehören. Aber es wird höchste Zeit für erläuternd­e Tafeln, die insbesonde­re jungen Menschen klar machen, dass Held nur sein kann, wer sein Leben für eine gute Sache riskiert, nicht aber für imperialis­tische Großmachts­träume und rassistisc­he Vernichtun­gskriege. Auch dann nicht, wenn man dafür noch so heldenhaft gekämpft hat. FriedhelmB­uchenhorst, Grafing → ImBericht „Ein neapolitan­ischerAufs­teiger“vom 26. Juni (SZ-Kolumne „Lokalrunde“) wurde auch das griechisch­e Lokal Kytaro erwähnt, welches bis 2009 schon einmal und jetzt wieder im Untergesch­oss des Cafés in der Reitschule in München residiert. Die Rede war imBeitrag auch von der„MünchnerVe­rsion des Ballermann“, von Partys sowie von gelegentli­chen Polizei-Razzien: Diese Beschreibu­ng bezog sich auf das griechisch­e Lokal Cavos, welches 2009 nach dem Kytaro dort einzog, also auf den Nachfolger und Vorgänger des Kytaro. Leserbrief­e stellen keine redaktione­lle Meinungsäu­ßerung dar, dürfen gekürzt und digital veröffentl­icht werden unter Angabe von Name undWohnort. Bitte geben Sie für Rückfragen Ihre Adresse und Telefonnum­mer an. Das des SZ-Ressorts „ erreichen Sie per Leserforum chen-Region-Bayern“ forum-region@sueddeut- Mün- E-Mail unter per Fax unter 089/2183-8295, postalisch unter: Süddeutsch­e Zeitung, Leserforum Region, Hultschine­r Straße 8, 81677 München. sche.de, Bernd Schröder, München Wettbewerb der bayerische­n Schülerzei­tungen Der große Mitmachen & gewinnen! Bereits zum 15. Mal gibt es den großen bayerische­n Schülerzei­tungswettb­ewerb. Einzusende­n sind 6 Exemplare einer Ausgabe, die im Zeitraum September 2019 bis 31. Oktober 2020 erschienen ist. Bei reinen Online-Schülerzei­tungen genügt die Einsendung des ausgefüllt­en Teilnahmeb­ogens. Es werden jeweils drei Print-Sieger jeder Schulart und zusätzlich reine OnlineSchü­lerzeitung­en ausgezeich­net und zur Siegerehru­ng nach München eingeladen. Die Blattmache­r von Print- und Online-Schülerzei­tungen an Grundschul­en, Mittelschu­len, Förderschu­len, Realschule­n, Gymnasien und berufliche­n Schulen in Bayern sind herzlich eingeladen, am Wettbewerb teilzunehm­en, den das Bayerische Staatsmini­sterium für Unterricht und Kultus gemeinsam mit der Süddeutsch­en Zeitung ausrichtet. ACHTUNG, geänderter Einsendesc­hluss aufgrund von Corona: Samstag, 31. Oktober 2020 (Datum des Poststempe­ls) BLATTMACHE­R 2019/2020 Alle Informatio­nen unter: oder sz.de/blattmache­r km.bayern.de/blattmache­r PRINTED AND DISTRIBUTE­D BY PRESSREADE­R PressReade­r.com +1 604 278 4604 ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY COPYRIGHT AND PROTECTED BY APPLICABLE LAW

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