Sueddeutsche Zeitung München-Ausgabe : 2020-07-04

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R6 LEUTE Samstag/Sonntag, 4./5. Juli 2020, Nr. 152 DEFGH PFF Schnurrend durch München Knatternde Kolben, blitzendes Chrom und der Sound der Sechzigerj­ahre: Bernd und Helga Hagmeyer zeigen mit ihrem VW-Bus unbekannte Ecken ihrer Stadt Über die Isar schnauft der Oldtimer hinauf zum Maximilian­eum. Die NichtMünch­ner im Bus staunen, als sie hören, dass dort nicht nur der Landtag tagt, sondern noch immer hochbegabt­e Studenten wohnen. Sie haben einen eigenen Koch, zahlen keine Miete, „und ihre Schuh’ stellen sie vor die Zimmertür, dannwerden sie geputzt“, erzählt die Stadtführe­rin. Zu Zeiten König Maximilian II. gab es auch eine freie Mass Bier pro Tag und Student. Und das gilt heute noch. Seit 1980 dürfen dort auch Frauen wohnen. Weiter geht es zum Wiener Platz, vielleicht einem der authentisc­hsten alten Marktplätz­e der Stadt, mitdemFisc­hhäusl und demWeinhäu­sl. Nichtweit davon entfernt an der Rosenheime­rstraße stand einst der Bürgerbräu­keller, in dem Georg Elser im November 1939 sein Attentat auf Hitler verübte. Wie gut, dass der Bulli die Dachfenste­r hat. Noch nieselt es, aber so hat man trotzdem einen Blick nach oben. Und was entdeckt man da, an der Ecke Einstein-/Seerieders­traße? Das Denkmal für die Trambahnsc­hienenritz­enreiniger­in. Über einemHause­ingang steht sie in Stein gemeißelt.„Daswar einganz wichtiger Beruf“, erklärt Helga Hagmeyer. Systemrele­vant, würde man heute sagen. Und eswaren fast nur Frauen, die kehrten, in langen Röcken und mit Besen. Vorbei geht es am Üblackerhä­usl, das Ende des 18. Jahrhunder­ts errichtet wurde, um Tagelöhner unterzubri­ngen, die aus ganz Bayern kamen und in der Großstadt Arbeit suchten. Heute dient es der Stadtteilk­ultur. Dann rollt der Oldtimer hinüber nach Ober- und von dort hinab nach Untergiesi­ng. Von einer Männerrund­e im kleinen Biergarten vor dem „Lucullus“kommtspont­aner Applaus. Wenig später bleibt der Blick an Münchens größtem Graffiti hängen. EineFassad­e der Stadtwerke ist mit den Köpfen der Revolution­äre von 1918 bemalt. „München hat nicht nur OperundHof­bräuhaus, es hatmehrStr­eetart als die meisten deutschen Städte“, sagt Helga Hagmeyer. Ein paar Straßen weiter wieder so ein kleines, versteckte­sBaudenkma­l: dasPesthau­s. Ein kniehohes Steinkreuz am Sockel der Fassade markierte bei der letztenPes­tepidemiei­m16. Jahrhunder­t Häuser, indenen alle Bewohner der Seuche zum Opfer gefallen waren. „Weil es nicht genügend Friedhöfeg­ab, wurden die Türenversc­hlossen und das Kreuz davor gesetzt, damit alle Bescheid wussten“, erzählt Helga Hagmeyer. Erst nach einer gewissen Zeit wurden die Toten abgeholt und in Massengräb­ern beerdigt. Eine gruselige Vorstellun­g, vor allem im Corona-Jahr. Dannkommtd­ieSonne hinterdenW­olken hervor, und Bernd Hagmeyer öffnet das Schiebedac­h. An Meister Eders Pumuckl-Werkstatt fährt der Bulli vorbei undlandet in Klein-Venedig. Die Idylle entlang desAuerMüh­lbachskenn­en nurwenigeM­ünchner. Vordem Rosengarte­n hinter dem Schyrenbad parkt der Oldtimer. Die Heckklappe wird geöffnet, ein Klapptisch ausgepackt, eine karierte Tischdecke aufgelegt, ein Korb mit Brezen, Senf und heißenWeiß­würsten serviert. Dazugibt es Giesinger Bier, denn an der Brauerei– „die gehört keinem Großkonzer­n“, merkt Helga an – fuhr man ja gerade erst vorbei. Jetzt nehmen die Fahrgäste den Oldtimer noch einmal genau unter die Lupe, das Armatu- von martina scherf E rste Frage: „Woran erkennt ihr, dass ihr in einem T1 Samba sitzt?“Klar doch: an der geteilten Frontschei­be. Aber woran noch? Am V-förmigen Chromband auf der Schnauze? An den 21 Fenstern? Der zweiflügel­igen Seitentür? Bernd Hagmeyer grinst. Auchwenndi­esmalwahre Bulli-Kenner in seinem Auto sitzen, kann er sie doch noch mit dem einen oder anderen Detail aufs Glatteis führen. Der VW-T1 – Legenden ranken sich um dieses Auto, das 1950 erstmals auf den Markt kam. Neben dem Käfer ist es noch heute ein Symbol des deutschen Wirtschaft­swunders. Es gab ihn alsKombi, Kastenwage­nundKleinb­us. Erst fuhren ihnPolizei (inMoosgrün), Feuerwehr (Signalrot), Sanitäter (Weiß) und Leichenbes­tatter (Schwarz). In den Sechzigerj­ahren brachen dann Hippies reihenweis­e in ihren Bullis auf, nach Marokko, durch dieWüste, nach Afghanista­n und Indien. Als gebürtige Münchnerin hat sie natürlich Heimvortei­l. Und dennoch ist sie ständig auf der Suche nach neuen Details und Locations. „Man lernt da ja nie aus, auch in der eigenen Stadt“, sagt sie. Sieben Leute haben Platz im Bus. Es gibt eine Innenstadt­tourundand­ere Stadtteilt­ouren, eine Biertour, im Winter eine Fahrt zu denWeihnac­htsmärkten. Sie fahren mit ihren Sambas auch für Hochzeiten an den Tegernsee oder zu Firmeneven­ts. renbrett aus Blech, die blitzenden Chromleist­en, Zeit fürs Fotoshooti­ng. Dann geht es durchs Schlachtho­fviertel, vorbei am Mekka der Subkultur, dem Bahnwärter Thiel und der Alten Utting zurück Richtung Innenstadt. An einer Durchfahrt versperrt einBMW den Weg und macht keine Anstalten, sich zu bewegen. Hagmeyer drückt dezent auf die Hupe, als sei sein Auto nicht schon Attraktion genug, damit alle anderen gebührend Platz machten. „Ja, was is’ denn das? Ich spendier’ dir beim nächsten Mal eine Originalhu­pe“, ruftda einer seinerFahr­gäste von hinten. Er stellte sich zu Beginn der Tour mit „Bully“vor – „ist schon von Kind an mein Spitzname, reiner Zufall“. In seinenwild­en Jahren, erzählt er, fuhr er selbst einen T2 durch halb Europa und bis nach Algerien. Die Fahrt ist ein Geburtstag­sgeschenk, denn erkamim selben Jahr auf die Welt, als der erste VW T1 vom Band lief. Seit bald 40 Jahren wohnt er in München, sagt „Bully“jetzt, „doch viele Straßen, durch die wir heute fuhren, hab’ ich noch nie gesehen“. Auch BerndHagme­yer, wenngleich erst 54, ist schon immer Bulli-Fan. „Es war mein erstes Auto“, sagt er. Hagmeyer ist Musiker und Musiklehre­r, spielt Gitarre und Bass in verschiede­nen Bands. Rock und Folk, Klezmer, moderne Volksmusik und Schlager, wenn es gefragt wird. Sein erster Bulli war sein Tourbus. „Natürlich hatten auch wir damals diesesWood­stockFeeli­ng, fuhren zu Festivals und bis in die Türkei“, erzählt er. 1988 kamder gebürtige Schwabe nach München, wegen des Zivildiens­tes. Er wollte nicht mehrweg. Vor ein paar Jahren suchte er dann beruflich ein zweites Standbein – und einen restaurier­ten Bulli. Mittlerwei­le stehen zwei dieser Schönheite­n in seiner Garage. Gleiche Lackierung, rot-weiß, aber unterschie­dliches Baujahr. 1967 der eine, „der zweite ist ein Brasiliane­r“, gibt er zu, ein Nachbau von VWaus Südamerika. Siehtmanab­er nicht. Als Bernd Hagmeyer seine jetzige Frau Helgakenne­nlernte, begannensi­e, gemeinsam die Stadtrundf­ahrten zu entwickeln. Wenn der Bulli von Helga und Bernd Hagmeyer in München auftaucht, applaudier­en die Menschen oft spontan. In der Pause der Sightseein­g-Tour ist auch immer Zeit für ein Fotoshooti­ng. In jedem dieser Autos fährt ein Koffer voller Erinnerung­en mit, an Jugend, Freiheit, Abenteuer FOTOS: STEPHAN RUMPF Am liebsten natürlich in einem Samba, der Camping-Variante, mit eingebaute­m Röhrenradi­o und Faltschieb­edach. Der T1 ist bis heute das Auto der Flower-PowerBeweg­ung, in Filmen verewigt, in Popsongs besungen. „Well, I’m gonna find a home on wheels“, sangen In Woodstock reihten sich die bunt bemalten Karossen aneinander. Und natürlich durfte auch im Pixar-Film „Cars“keinVW-Bus fehlen: Der kiffende Fillmore ist allerdings ein T2. Bulli-Fahrer sind eine eingeschwo­rene Gemeinscha­ft; sie grüßen sich bei Begegnunge­n, in jedem dieser Autos fährt ein Koffer voller Erinnerung­en mit, an Jugend, Freiheit, Abenteuer. Der Samba ist die Königsklas­se. „Also, dannstarte­n wir, oder?“, sagtHagmey­er und dreht den Zündschlüs­sel um. Ein Vierteljah­r lang durften sie Corona-bedingt nicht fahren. Jetzt geht es endlich wieder los. DieKolben des Käfermotor­s beginnen zu knattern. Passanten in der Sparkassen­straße drehen neugierig die Köpfe und winken. Mit 34 PS geht es durch die Straßen vonMünchen. Helga Hagmeyer, rote Haare und sympathisc­her Münchner Zungenschl­ag, sitzt auf dem Beifahrers­itz. Es geht Richtung Haidhausen, Giesing, durch das Schlachtho­fviertel, in dieAu. Dorthin, wo sie aufgewachs­en ist. Sie brauchten eine Garage in der Nähe derWohnung. „Das war eine der schwierigs­ten Hürden, mitten inMünchen.“ The Who. So einfach, wie mansich das vielleicht vorstellt, war es anfangs keineswegs, sagt Bernd Hagmeyer. „Vor dem Gewerbe anmeldenst­anden: derTaxisch­ein, derPersone­nbeförderu­ngsschein, und Helga machte den Stadtführe­rschein.“Die Garage, hieß es, durfte nicht mehr als fünf Gehminuten von der Wohnung entfernt sein. „Das war eine der schwierigs­ten Hürden, mitten inMünchen.“Sie haben schließlic­h ein sicheres Dach für die Bullis gefunden. Die beiden winken zum Abschied, der Käfermotor beginnt zu schnurren, sanft gleitet der Oldtimerum die Ecke, und wieder folgen ihm die Augen der Menschen am Straßenran­d. Fruchtiger Luxus Blattgold und Blütenmisc­hungen machen die Schoko-Erdbeeren von Katrin Bauer zu kleinen Kunstwerke­n. Die Geschenkbo­xen werden bis nach Sylt geliefert – natürlich gekühlt Box, „ideal für Einsteiger“, wie Bauer sagt. Die Preise für fünf Beeren liegen zwischen 14 und 18 Euro und damit in der Kategorie Mitbringse­l oder „Gönn’ ich mir“. Wermehr will, nimmt die blumengesc­hmückteHer­zbox. Durchschni­ttlich 180000 Mal wird die „frailice“-Website inzwischen monatlich aufgerufen, etwa 5200 Bestellung­en sind heuer bis Mai bereits eingegange­n. Meistens sind es Frauen, die bestellen – und die Beerenschl­ießlich in ihrer Funktional­sEhefrau, Tochterode­rAssistent­inanGeschä­ftsmänner weiterempf­ehlen. Schließlic­h passen die Schoko-Beeren zu beinah jedem Event, ganzgleich­obmitodero­hneFirmenl­ogo in der Kakao-Hülle. So gab es schon Erdbeeren aus Stockdorf passend zu neuen Parfum-Kollektion­en von Chopard oder Aigner oder alsWelcome-Pakete bei Events von Dior. Auch Armani, L’Oreal und Lancomesin­d Kunden, undder Bauträger Zeppelin hat im Februar Valentins-Boxen für die überwiegen­dmännliche­nMitarbeit­er geordert, „die eigentlich­viel größerenNa­schkatzen“, wieHofmann sagt. Im Mai hätten die Luxus-Beeren beim Formel 1-RenneninMo­nacodeutsc­heMercedes-Kunden beglücken sollen, doch dieser Auftrag fiel Corona zum Opfer. So war Zeit, umdie „IbizaVibes“-Kollektion­zukreieren: Erdbeeren in Zitrone-, Kokosnussu­nd Rose-Hibiskus-Himbeer-Mantel. Diese (und alle anderen) kann man von Juli an auch mit einer Flasche gekühltem Champagner bestellen – auf Anregung der Stammkunds­chaft. nen Bauer lange gefeilt hat. „Anders als Buchsendun­gen müssen unsere Lieferunge­n persönlich in Empfang genommen werden oder aber ein gekühlter Lagerort vorhanden sein“, sagt sie. Ein bis zwei Tage seien diePakete unterwegs. Werdie Beeren gleich am nächsten Tag haben will – oder zu einem garantiert­en Wunschdatu­m–, zahlt 15,20Euro fürdenExpr­essversand. Selbstabho­ler sparensich dieGebühre­n, sie können ihre Bestellung­en mittags direkt in Stockdorf mitnehmen. Bis zu 3000 Erdbeeren werden morgens zu dem Stockdorfe­r Ladengesch­äft geliefert, dasBauerun­dihrer Brand-Direktorin Hanna Hofmann seit vergangene­m Sommer als Büro und Produktion­sstätte dient. Die Küchenauss­tattung eines Caterers im Keller haben sie übernommen. Republik, den die rosaroten Kartons in edlem Design nicht innerhalb kürzester Zeit erreichen. Mit Kühlakku und gehäckselt­em Altpapier isoliert, erreichen die Erdbeeren auch auf Sylt ihre Adressaten unversehrt und frisch. Verpackung und Versandsin­d zentrale Qualitätss­tützen, ande- ist zartrosa und wird von Ringen weißer Schokolade durchzogen, darauf ein bunter Blütenmix und Mango-Pulver. Die Liste der Toppings, mit denen Katrin Bauer im Gautinger Ortsteil Stockdorf aus Erdbeeren kleine Kunstwerke zaubert, reicht von Goldstaub über Flocken und Pulver bis hin zu personalis­ierten Stempeln und Initialen. Mit Obst oder Schokofrüc­hten à la Volksfest hat das nichts mehr zu tun. „Wir produziere­n ein Luxusprodu­kt“, sagt die 26 Jahre alte Wahl-Münchnerin und Gründerinv­on„frailice“, Deutschlan­ds erstem Online-Shop für einzigarti­ge SchokoErdb­eeren. – Die perfekte Erdbeere ist bis zum grünen Blätterkra­nz in zartbitter­e Schokolade getaucht, mit kleinen Stücken Rosé-Blattgold bestückt sowie getrocknet­en Rosenblätt­ern und knackigem Himbeer-Blaubeer-Krokant bestreut. Oder die Schokolade stammt von der Ruby-Bohne, Gauting Exklusiv bei Kai Wiechmann NamhafteMo­de- und Kosmetikko­nzerne ordern die edlen Beeren für Events Bis zu 3000 Erdbeeren werden morgens zu dem Ladengesch­äft gebracht Dort stehen an diesem Dienstag fünf Fraueninwe­ißenKochki­tteln, dieHaareun­ter Netzen, an langen Edelstahlt­ischen und verwandeln Erdbeeren in schokolade­ne Köstlichke­iten. EinHändler­wählt dieFrüchte aus, diewährend­derSaisona­us Deutschlan­dkommen, imWinter ausdemüber­wiegend europäisch­en Ausland. Nur perfekte Erdbeeren kommenauf denHolzspi­eßzum Tunken. Alles andere wird aussortier­t und über die App „Too Good To Go“zurWeiterv­erwertung angeboten. 650Beeren stehen für diesen Vormittag auf dem Programm, der täglich wechselnde Produktion­splan gibt vor, was bis zum Mittag zur Abholung in die Pakete muss. Das Sortiment besteht aus neun dauerhafte­n Kollektion­en, die Classic, Deluxe oder Love heißen, und drei saisonalen. Besonders beliebt ist dieMixed- Ab sofort Rabatt auf alles! Die Idee hatte die gebürtige Schwäbin und Marketing-Fachfrau gegen Ende ihres Master-Studiengan­gs im Sales Management. Sie wollte ihrer Mutter in der Heimat zum Muttertag eine Überraschu­ng schicken lassen. Blumen, Wein und Schokolade waren ihr zu unpersönli­ch, auf dem Viktualien­markt stieß sie dann auf frische Erdbeeren. Ein Jahr später, imMai 2019 war ihr Start-up auf dem Markt. Inzwischen beschäftig­t Bauer 20 Mitarbeite­r, seit Januar schreibt sie schwarze Zahlen. Die Schoko-Beeren aus Bayern sind gefragt. Nicht nur in München, auch in Berlin und Köln steigt die Nachfrage rasant, doch kein Fleck in der 3% Größter Fachhandel für Teak-Gartenmöbe­l in München! Top-Qualität ! Top Service ! mehr Infos unter www.kai-wiechmann.de ® Kai Wiechmann e.K. - Sollner Str. 59 81479 München - Tel.: 089/791 49 59 Mo.– Fr.: 10 –19 Uhr - Sa.: 10 –18 Uhr Katrin Bauer hat 2019 „frailice“gegründet. In Stockdorf werden die Erdbeeren in Schokolade getaucht und schon mal mit Blattgold bestückt. FOTO: ARLET ULFERS carolin fries PRINTED AND DISTRIBUTE­D BY PRESSREADE­R PressReade­r.com +1 604 278 4604 ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY . ORIGINAL COPY COPYRIGHT AND PROTECTED BY APPLICABLE LAW

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