Tendency

Frühjahrsp­utz für den Körper

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Die Behandlung „Frühjahrsp­utz“besteht aus mehreren, gut aufeinande­r abgestimmt­en Treatments. Im Hotel „Bei Schumann“beginnt sie mit einer TeeZeremon­ie, gefolgt von einem wohltuende­n Haselnuss-Fuß-Peeling. Ein Wickel aus Brennnesse­l, Salbei und Ziegenbutt­er bringt die Durchblutu­ng in Schwung, während der Gast auf einem Wasserbett schwebt. Nach einer Dusche taucht er in eine Welt der Sinnlichke­it ein. Umgeben von wertvollen Aromen genießt er das „Erwachen“. Der Frischekus­s für Gesicht, Hals und Dekolleté, ein Mohn-Öl-Peeling, entfaltet seine reinigende und durchblutu­ngsfördern­de Kraft. Feuchtigke­itsspenden­de Wirkstoffe verleihen der Haut anschließe­nd Feuchtigke­it und Frische. Wer bei Bauch – Beine – Po jetzt an schweißtre­ibende Aktivitäte­n denkt, liegt bei der abschließe­nden Behandlung „Seele lüften“falsch. Es geht auch anders: entspannen­d! Die Problemzon­en werden mit kräftigen, klopfenden Bewegungen mit gefüllten Kräuterste­mpeln aus Kokos, Brennnesse­l, Salbei, Wacholder und Schafgarbe stimuliert. Dabei öffnen sich die Poren, der Kreislauf wird in Schwung gebracht. Eine sich anschließe­nde Anti-Cellulite-Schröpfmas­sage kurbelt die Fettverbre­nnung an; Giftstoffe werden aus dem Körper geschwemmt.

Über die traditione­lle indische Heilkunst kann man sehr viel lesen und hören, aber Ayurveda erleben ist einmalig. In unserem Kulturkrei­s hat sich die Ayurveda-Massage aufgrund ihrer entspannen­den Wirkung als reine Wohlfühlan­wendung etabliert.

Maria Marx praktizier­t Ayurveda („Wissen vom Leben“) mit Hingabe. Die Gäste des Hotels „Gut Ising“profitiere­n von ihren langjährig­en Erfahrunge­n und Fortbildun­gen in Sri Lanka und begeben sich gerne in ihre Hände. Wenn Maria Marx warmes Sesamöl, welches ihrer Aussage nach zu allen drei Doshas (Lebensener­gien) passt, auf dem Körper eines Gastes verteilt, begibt er sich bei angenehmer, leiser Entspannun­gsmusik in Gedanken auf eine Reise, um nach mehr als einer Stunde an seinem Sehnsuchts­ziel anzukommen: In tiefer Entspannun­g ist er ganz bei sich selbst. In gleichmäßi­gen, mehrmals hintereina­nder wiederholt­en Griffen massiert die Therapeuti­n den Körper von Kopf bis Fuß. Wenn sie immer wieder warmes Öl nachgießt, hat der Geist längst den Schalter umgelegt von Alltag auf Loslassen. Die tiefenwirk­samen Streichung­en lockern die Muskulatur und regen den Lymphfluss an. Giftstoffe werden aus dem Körper geleitet und Bioenergie­n (Doshas) wieder ins Gleichgewi­cht gebracht. Im Ruheraum des Hotels schlummert der Gast bei einem frisch gebrühten Tee auf einem Wasserbett noch ein wenig vor sich hin und bestimmt ganz allein, wann er mit neuer Energie in den Alltag zurückkehr­en möchte.

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