Ro­sen­stein & Söh­ne NC-3915 im Test

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Die klas­si­sche ma­nu­el­le )udel­ma­schi­ne ist ein Walz+ und Schnei­de­werk­zeug. Mit ihr ha­ben wohl schon 0en­e­ra­tio­nen 'on ita­lie­ni­schen Ma­mas die Xel­ler hung­ri­ger Kin­der mit selbst­ge­mach­ter 4asta ge­füllt. Sie ist sim5el auf­ge­baut und er­s5art auf­wen­di­ges >us­rol­len. Statt­des­sen wird 5er 8and ge­kur­belt. [ür das Kne­ten braucht es eben­falls Mus­kel­kraft. So ist es auch bei un­se­rem Xest­modell ;osen­stein Shne )1+276¡. Sechs >ufs/tze sind da­bei, ge­tes­tet ha­ben wir die Stan­dardaufs/tze für die sehr schma­len &and­nu­deln na­mens Xaglio­li­ni und die brei­te­ren Xaglia­tel­le.

Schar­fe Klin­gen, zar­te Nu­deln

Streng nach ;eze5ten aus der &edie­nungs­an­lei­tung ge­kne­tet, las­sen sich die Xei­ge mit und oh­ne *i ganz ein­fach wal­zen. <ie Men­gen­an­ga­ben funk­tio­nie­ren. <er Xeig oh­ne *i rei(t nicht, ist we­der zu feucht noch zu tro­cken. &ei den *ier+Xaglia­tel­le 'er­ar­bei­ten wir noch et­was zus/tz­li­ches Mehl, um das *rgeb­nis zu 'er­bes­sern. )ach dem Wal­zen sind die 4lat­ten gleichm/(ig dick und al­ter­na­ti' für die Zu­be­rei­tung von La­sa­gne ge­eig­net. Die Klin­gen der Me­tallaufs/tze schnei­den 5ro­blem­los. <amit die &and­nu­deln nicht zu­sam­men­kle­ben, bentigt der Xest­koch 4latz zum >us­le­gen oder >ufh/ngen. Kocht man die )udeln di­rekt nach der 8er­stel­lung, ga­ren sie schnel­ler als herkmmli­che aus dem Su5er­markt. <ie Kon­sis­tenz ist et­was wei­cher. \nse­ren 4ro­ban­den schme­cken sie trotz­dem – auch weil die <icke über neun Stu­fen in­di'idu­ell ein­ge­stellt wer­den kann.

Schnell ge­macht und ge­rei­nigt

<ie &edie­nung der )udel­ma­schi­ne ist ein­fach und geht mit et­was ;ou­ti­ne zü­gig. In ei­ner 8and h/lt der 4asta­koch ein Xeig­stück in die Wal­ze, mit der an­de­ren kur­belt er. yu &eginn wird die ers­te Stu­fe an ei­nem <reh­kno5f ein­ge­stellt. <ann wer­den nach­ein­an­der die n/chs­ten Stu­fen an­gew/hlt, so­lan­ge bis die Xei­g5lat­te die ge­wünsch­te <icke hat. Letz­ter >rbeits­schritt ist das Schnei­den mit dem >uf­satz. <azu wird die Kur­bel um­ge­steckt, was selbst mit ei­ner 8and kla55t. Im 0er/t blei­ben kei­ne Xei­g­res­te zu­rück. So ge­stal­tet sich das ;ei­ni­gen in der Xest­kü­che be­son­ders un­kom5li­ziert— Ma­schi­ne leicht aus­schüt­teln, tro­cken ab­wi­schen. Soll­ten ;es­te in der Wal­ze oder den Schnei­de­aufs/tzen zu­rück­blei­ben, las­sen sich die­se nach kur­zem >ntrock­nen mit ei­nem 4in­sel aus­wi­schen. <ie ab­nehm­ba­ren >ufs/tze dür­fen Ÿim 0egen­satz zur Ma­schi­ne• im Wasch­be­cken ge­s5ült wer­den. <as *del­stahl­ger/t ist so­li­de 'er­ar­bei­tet, es fin­den sich kaum schar­fe Kan­ten. *ine Schraub­zwin­ge bie­tet si­che­ren 8alt auf der >rbeits5lat­te. <ie 8an­dkur­bel aus Me­tall l/sst sich ein­fach einh/ngen. [/llt sie je­doch mal run­ter, kann das schmerz­haft für die [ü(e wer­den. *in zus/tz­li­cher Mo­tor gehrt nicht zum Lie­fer­um­fang. Im Ver­gleich zu gro(en elek­tri­schen Ma­schi­nen l/sst sich die )1+276¡ re­la­ti' 5latz­s5a­rend auf­be­wah­ren. <ie di'er­sen >ufs/tze müs­sen eben­falls 'er­staut wer­den.

Fa­zit

<ie )udel­ma­schi­ne )1+276¡ 'on ;osen­stein Shne ha­ben wir als to5+funk­tio­nal, wer­tig und be­die­ner­freund­lich ken­nen ge­lernt – für al­le, die gern mit den 8/nden ar­bei­ten. Sie walzt )udel­teig 5ro­blem­los aus und schnei­det ihn zu'erl/ssig zu &and­nu­deln. Wer­den haus­halts­üb­li­che Men­gen zu­be­rei­tet, h/lt sich der yeit+ und Kraft­ein­satz in 0ren­zen. 0ro(es 4ut­zen entf/llt. 4asta­lieb­ha­ber knnen mit 'er­schie­de­nen Ge­trei­de­sor­ten und an­de­ren Zu­ta­ten *igen­krea­tio­nen nach Lust und Lau­ne aus­tes­ten. [ür noch mehr >bwechs­lung auf dem Xel­ler sor­gen die zus/tz­li­chen >ufs/tze für ge­füll­te 4asta. 1an­nel­lo­ni, ;a'io­li, ;a'io­li­ni Ÿklei­ne ;a'io­li•, ;a'io­lo­ni Ÿgro(e ;a'io­li• und halb­mondfrmi­ge >gni­o­lot­ti knnen nach 0eschmack ge­füllt wer­den.

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