Test­ver­fah­ren

Die Test­ge­rä­te: 6 Luft­be­feuch­ter

Test Journal - - TEST -

Funk­ti­on:

Die No­te der Luft­be­feuch­tungs­leis­tung gibt an, wie viel Was­ser die ge­tes­te­ten Luft­be­feuch­ter ver­ne­beln kön­nen. Be­rech­nungs­grund­la­ge ist hier die vom Her­stel­ler an­ge­ge­be­ne Leis­tungs­fä­hig­keit, ge­tes­tet wird auf höchs­ter Leis­tungs­stu­fe. Gibt der Her­stel­ler kei­ne Wer­te an, wer­den die für Ge­rä­te­klas­se und -grö­ße ty­pi­sche Re­fe­renz­wer­te als Be­rech­nungs­grund­la­ge ver­wen­det. Bei der Feucht­fuft­ver­wir­be­lung wird un­ter­sucht, wie gut sich der er­zeug­te Was­ser­ne­bel ver­teilt. Dies ge­schieht im frei­en Be­trieb und in der Kli­ma­kam­mer, Ab­zü­ge gibt es für die Ei­gen­be­net­zung ei­nes Ge­räts. Das Be­triebs­ge­räusch wird bei höchs­ter Leis­tungs­stu­fe im La­bor auf ei­ne Dis­tanz von 20 Zen­ti­me­tern ge­mes­sen, zu­dem zu­sätz­lich an­hand der Ge­räusch­cha­rak­te­ris­tik be­wer­tet.

Hand­ha­bung:

Ei­ne Grup­pe ge­schul­ter Pro­ban­den un­ter­sucht und be­wer­tet die Be­di­en­freund­lich­keit. Hier­bei wer­den die Be­dien­ele­men­te (de­ren Po­si­ti­on und Gän­gig­keit) über­prüft, eben­so das Be­fül­len und Lee­ren der Was­ser­tanks. Ge­ge­be­nen­falls ver­bau­te Dis­plays und An­zei­gen wer­den auf Kon­trast und Blick­win­kel­sta­bi­li­tät so­wie Text- und Sym­bolgrö­ßen un­ter­sucht. Be­sitzt ein Ge­rät ein Hy­gro­s­tat und/oder Hy­gro­me­ter, wird die Ge­nau­ig­keit der An­zei­ge bzw. Ein­stel­lung in der Kli­ma­kam­mer in ei­ner ge­son­der­ten Te­st­rei­he über­prüft und be­wer­tet. Die Be­wer­tung der Rei­ni­gung er­folgt nach Vor­ga­ben der Be­die­nungs­an­lei­tung, Ein­fach­heit so­wie Mo­du­la­ri­tät und Rei­ni­gungs­auf­wand wer­den hier be­wer­tet. Die Be­die­nungs­an­lei­tung wird ei­ner­seits auf die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Si­cher­heits- und Ent­sor­gungs­hin­wei­se über­prüft, dann an­hand ih­rer Qua­li­tät (Bil­der, Struk­tur, An­wen­dungs­und 4ƒege­hin­wei­se• be­wer­tet, wich­tig sind zu­dem die 4ƒege+ª;ei­ni­gungs­hin­wei­se.

Ver­ar­bei­tung:

Die Pro­ban­den be­wer­ten die Wer­tig­keit der ver­wen­de­ten Ma­te­ria­len, die Pass­ge­nau­ig­keit sämt­li­cher mo­du­la­ren Tei­le, die Spalt­ma­ße so­wie (nicht) vor­han­de­ne schar­fe Kan­ten und Guss­rück­stän­de.

Öko­lo­gie:

Wäh­rend der Te­st­rei­hen wird der Ener­gie­ver­brauch ge­mes­sen, Zu­satz­funk­tio­nen wie Be­leuch­tung, Io­ni­sie­rungs­funk­ti­on, Be­hei­zung etc. sind hier­bei de­ak­ti­viert. Der Ener­gie­ver­brauch wird in Re­la­ti­on zur er­zeug­ten Was­ser­ne­bel­men­ge ge­setzt und ver­glei­chend be­wer­tet.

Si­cher­heit:

Die Si­cher­heit und Un­ver­sehrt­heit des Nut­zers ste­hen hier im Fo­kus. Ge­prüft und be­wer­tet wird, wie gut das Ge­rät und die Be­die­nungs­an­lei­tung ver­hin­dern kön­nen, dass dem Nut­zer durch Klem­men, Ver­bren­nen, Schnei­den und der­glei­chen Schä­den ent­ste­hen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.