Trink­hal­me aus Glas für den Um­welt­schutz

Test Journal - - AKTUELL -

Trink­hal­me aus Glas sind nicht nur ei­ne öko­lo­gisch sinn­vol­le Al­ter­na­ti­ve zu den um­strit­te­nen Plas­tik­t­rink­hal­men. Zu­dem sind sie sty­lisch und schme­cken gut. Die Idee da­zu kam dem Grün­der­paar des Ber­li­ner Star­t­up-Un­ter­neh­mens Halm, Han­nah Che­ney und Se­bas­ti­an Mül­ler, 2015 nach ei­ner Müll­sam­mel-Ak­ti­on an ei­nem Traum­strand in Thai­land. Ge­fühlt sei dort je­des zwei­te Teil ein Plas­tik­t­rink­halm ge­we­sen. Die bei­den re­cher­chier­ten und fan­den her­aus, dass täg­lich welt­weit drei bis sechs Mil­li­ar­den Plas­tik­t­rink­hal­me im Müll lan­den. Zu­rück in Ber­lin grün­de­te das Paar im No­vem­ber 2016 Halm und gin­gen Ju­ni 2017 mit ih­ren wie­der­ver­wend­ba­ren Trink­hal­men aus Glas an den Markt. Mitt­ler­wei­le hat die Fir­ma den An­ga­ben zu­fol­ge da­zu bei­ge­tra­gen, be­reits mehr als 500 Mil­lio­nen Plas­tik­t­rink­hal­me ein­zu­spa­ren. Im Vor­der­grund ste­he da­bei nicht nur die Nach­hal­tig­keit, son­dern auch das Trin­k­erleb­nis.

Durch Halm kommt 100 Pro­zent des Ge­schmacks im Mund an. Er ist frei von BPA und Mi­ne­ral­öl. Bei der Her­stel­lung wer­de auf ex­trem sta­bi­les Spe­zi­al­glas ge­setzt, das mit So­lar­ener­gie ex­klu­siv in Deutsch­land ge­fer­tigt wird. Die Kan­ten der Trink­hal­me sind ab­ge­run­det, so dass ei­ne Ver­let­zungs­ge­fahr aus­ge­schlos­sen ist.

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