Test­ver­fah­ren

Die Test­ge­rä­te: 3 Gar­ten­häcks­ler

Testjahrbuch - - TEST -

Funk­ti­on: Die Schnitt­gü­te wird in zwölf Te­st­rei­hen an tro­cke­nem und nas­sem Tan­nen-, Wei­den-, Ho­lun­de­r­und Bam­bus­holz er­mit­telt, je­weils mit Ein­fa­chund Mehr­fach­be­fül­lung. Be­wer­tet wird die Ho­mo­ge­ni­tät des er­zeug­ten Häck­sel­guts. Ziel ist ei­ne gleich­mä­ßi­ge Zer­stü­cke­lung des Hol­zes, Ab­zü­ge gibt es für nicht er­folg­rei­che Schnit­te, das Er­zeu­gen von Holz­strei­fen und das blo­ße Quet­schen des Hol­zes. Die Schnitt­leis­tung gibt an, ob die Test­kan­di­da­ten Holz mit ma­xi­ma­lem Ast­durch­mes­ser nach Her­stel­ler­an­ga­be be­wäl­ti­gen kön­nen, und wie weit die Här­te­test­höl­zer zer­klei­nert wer­den kön­nen. Bei der Ar­beits­ge­schwin­dig­keit wird über­prüft, ob es un­ter Last­be­din­gun­gen zu ei­nem Ab­fall der Dreh­zahl oder gar zum Sto­cken kommt.

Hand­ha­bung: Ei­ne Grup­pe ge­schul­ter Pro­ban­den über­prüft und be­wer­tet im Punkt Be­di­en­freund­lich­keit die Funk­tio­na­li­tät, Gän­gig­keit und Er­go­no­mie sämt­li­cher Be­dien­ele­men­te. Die Be­wer­tung der Häck­sel­gut­zu­fuhr er­folgt in den Te­st­rei­hen durch die Pro­ban­den, das ein­fa­che, ver­stop­fungs­freie Zu­füh­ren (ggf. mit Stop­fer) und der Selbst­ein­zug sind hier die Kri­te­ri­en. Beim Ver­stop­fungs­schutz wird er­mit­telt, ob die Häcks­ler recht­zei­tig den Be­trieb ein­stel­len, be­vor es zu ei­ner ernst­haf­ten Ver­stop­fung kommt, ob Re­set­funk­ti­on und Rück­wärts­lauf funk­tio­nie­ren. Die Be­die­nungs­an­lei­tung wird auf Si­cher­heits- und Ent­sor­gungs­hin­wei­se, die An­ga­be tech­ni­scher Spe­zi­fi­ka­tio­nen, all­ge­mei­ne Struk­tur und Schrift­grö­ße, Be­bil­de­rung so­wie auf An­wen­dungs- und Pfle­ge­tipps ge­prüft. Beim Auf­bau wird der Auf­wand bis zum Erst­be­trieb er­mit­telt, hier­zu ge­hört die Dau­er der Mon­ta­ge, der Auf­wand an Kraft und Werk­zeu­gen und ob dies al­les auch von ei­ner Per­son rea­li­siert wer­den kann. Bei der Rei­ni­gung wer­den Mo­du­la­ri­tät und Zu­gäng­lich­keit der ver­schmutz­ten Tei­le be­wer­tet, ne­ben der Ent­lee­rung und Rei­ni­gung der Fang­box (so­fern vor­han­den) ins­be­son­de­re auch die Ver­schmut­zungs­an­fäl­lig­keit und Rei­ni­gung des Schneid­wer­kes. Bei Trans­port/Un­ter­brin­gung wird ge­prüft, wie gut sich die Test­kan­di­da­ten schie­ben/ zie­hen las­sen, wie be­quem die Griff­hal­tung ist, ob die Häck­sel­ein­heit ein­fach ab­zu­neh­men und in der Fang­box zu ver­stau­en ist.

Ver­ar­bei­tung: Die Pro­ban­den be­wer­ten die all­ge­mei­ne Wer­tig­keit der ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en, das (Nicht)Vor­han­den­sein von Gra­ten und schar­fen Kan­ten so­wie die Pass­ge­nau­ig­keit al­ler mo­du­la­ren Tei­le.

Ver­ar­bei­tung: Die Pro­ban­den be­wer­ten die all­ge­mei­ne Qua­li­tät der ver­wen­de­ten Ma­te­ria­li­en, die Grö­ße von Spalt­ma­ßen, zu­dem das Nicht- bzw. Vor­han­den­sein schar­fen Kan­ten und Guss­rück­stän­den so­wie die Pass­ge­nau­ig­keit al­ler mo­du­la­ren Tei­le.

Öko­lo­gie: Der Ener­gie­ver­brauch wird wäh­rend der Test­läu­fe er­mit­telt und ver­glei­chend be­wer­tet.

Si­cher­heit: Die all­ge­mei­ne Si­cher­heit und Un­ver­sehrt­heit des Nut­zers ste­hen hier im Fo­kus. Ge­prüft und be­wer­tet wird, wie gut das Ge­rät und die Be­die­nungs­an­lei­tung ver­hin­dern kön­nen, dass dem Nut­zer durch Klem­men, Schnei­den und der­glei­chen Schä­den ent­ste­hen. Bei der Stand­si­cher­heit wer­den die Ge­rä­te ho­ri­zon­tal in Griff­hö­he und an der Ober­kan­te der Ein­füll­öff­nung durch ei­ne ho­ri­zon­ta­le Kraft­ein­wir­kung zum Kip­pen ge­bracht. Die mit­hil­fe des New­ton­me­ters er­mit­tel­ten Kräf­te zum Kipp­zeit­punkt wer­den ver­glei­chend be­wer­tet.

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