„Das Land muss für die TU Il­men­au ein Son­der­pro­gramm auf­le­gen“

Thüringer Allgemeine (Arnstadt) - - Erste Seite -

Am Don­ners­tag­nach­mit­tag ist ein Li­ni­en­bus auf der Kreis­stra­ße 27 in die Leit­plan­ke ge­ra­ten. Wie die Po­li­zei wei­ter mit­teil­te, roll­te der Bus mit un­ge­fähr 30 Fahr­gäs­ten von Hau­sen nach Gör­bitz­hau­sen. Als dem 19-jäh­ri­gen Bus­fah­rer in ei­ner schar­fen Rechts­kur­ve ein Fahr­zeug ent­ge­gen­kam, brems­te er und der Bus rutsch­te in die Leit­plan­ke. Fah­rer und Fahr­gäs­te blie­ben un­ver­letzt. Der Sach­scha­den liegt bei 150 Eu­ro. (red)

Po­li­zei und Feu­er­wehr wur­den am Don­ners­tag ge­gen 17.30 Uhr in ein Stu­den­ten­wohn­heim am Max-Planck-Ring ge­ru­fen. Es brann­te in der Ge­mein­schafts­kü­che.

Wie die Po­li­zei wei­ter mit­teil­te, hat­te ei­ne Stu­den­tin (22) aus Ka­me­run in ei­nem Topf auf dem Herd Öl er­hitzt und war weg­ge­gan­gen. Als sie zu­rück­kam, stand der Topf be­reits in Flam­men. Die frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Il­men­au lösch­te. Der Sach­scha­den liegt bei 5000 Eu­ro. (red)

Ein Post­au­to hat am Don­ners­tag ge­gen 12.40 Uhr in der Knie­ßen­gas­se in Dorn­heim ge­stan­den, wäh­rend die Fah­re­rin ein Pa­ket zu­stell­te. Wie die Po­li­zei wei­ter mit­teil­te, hör­te die Frau ei­nen Knall und sah dann, dass der linke Au­ßen­spie­gel ab­ge­fah­ren war. Der Scha­den liegt bei 500 Eu­ro. Vom Ver­ur­sa­cher des Un­falls kei­ne Spur. (red)

Am Don­ners­tag­vor­mit­tag ist es in der Schloss­stra­ße zu ei­nem Un­fall ge­kom­men. Wie die Po­li­zei mit­teil­te, park­te ein wei­ßer VW am Stra­ßen­rand. In der Zeit zwi­schen 10 Uhr und 12.30 Uhr stieß ein un­be­kann­tes Fahr­zeug ge­gen den VW und hin­ter­ließ am Heck­stoß­fän­ger ei­nen Scha­den von tau­send Eu­ro, oh­ne sich zu mel­den. Die Po­li­zei sucht Zeu­gen. (red)

Seit der Bun­des­tags­wahl 2009 ist Tank­red Schi­pan­ski (42) di­rekt ge­wähl­ter CDUAb­ge­ord­ne­ter des Bun­des­tags­wahl­krei­ses 192 (Go­tha – Il­mK­reis). Er trat 1994 in die Jun­ge Uni­on ein und wur­de 1997 auch Mit­glied der CDU. Er war mehr­fach Vor­sit­zen­der der Jun­gen Uni­on im Ilm-Kreis, zu­letzt von 2006 bis Mai 2010, und von 2005 bis 2012 stell­ver­tre­ten­der Kreis­vor­sit­zen­der der CDU im Ilm-Kreis, de­ren Chef er seit Ok­to­ber 2012 ist. Beim der letz­ten Bun­des­tags­wahl 2017 konn­te er sein Di­rekt­man­dat zum zwei­ten Mal ver­tei­di­gen. Es war ein durch­wach­se­nes Jahr. Ich bin froh, dass wir ei­ne sta­bi­le Re­gie­rung bil­den konn­ten, dass sich die CDU per­so­nell und in­halt­lich neu auf­ge­stellt hat und dass wir im letz­ten Jahr vie­le gu­te Din­ge für die Bür­ger be­schlos­sen ha­ben.

Kin­der­geld kommt un­mit­tel­bar im Wahl­kreis an, die Ver­bes­se­run­gen bei den Kin­der­be­treu­ungs­ein­rich­tun­gen – auch da pas­siert im Ilm-Kreis und im Land­kreis Go­tha viel. Än­de­run­gen bei der Pfle­ge, beim Min­dest­lohn, bei der Müt­ter­ren­te – das sind al­les Din­ge, die un­mit­tel­bar vor Ort wir­ken. Und für uns ganz wich­tig in der Re­gi­on ist das Bau­kin­der­geld, nicht ganz so wich­tig sind im länd­li­chen Raum da­ge­gen die Re­ge­lun­gen zur Miet­preis­brem­se. Ein ganz gro­ßes The­ma ist die Neu­auf­le­gung der För­de­rung für die Breit­band­ver­sor­gung, das ist so­wohl im Ilm-Kreis als auch im Land­kreis Go­tha ab­so­lut re­le­vant. Lei­der hat der Bun­des­rat ja beim Di­gi­tal­pakt Schu­le jetzt erst ein­mal den Ver­mitt­lungs­aus­schuss an­ge­ru­fen. Das be­daue­re ich per­sön­lich sehr, denn ei­gent­lich soll­te die da­für vor­ge­se­he­nen Gel­der ja ab 1. Ja­nu­ar flie­ßen. Das muss ei­gent­lich jetzt so schnell wie mög­lich nach­ver­han­delt wer­den. Und dann ist da noch das The­ma der Neu­ver­hand­lun­gen über den Hoch­schul­pakt.

Das ist für die TU Il­men­au enorm wich­tig, denn dann wer­den die Gel­der da­für ver­teilt. Und dann ist ja noch das gro­ße The­ma Künst­li­che In­tel­li­genz , da­für ist die TU in Il­men­au prä­des­ti­niert. Hier muss sich das Land üb­ri­gens an­stren­gen, denn in Nürn­berg ent­steht eben­falls ei­ne TU mit Mil­lio­nen vom Frei­staat Bay­ern – das ist ei­ne erns­te Kon­kur­renz für Il­men­au. Das wird ei­ne klei­ne Eli­te-Uni­ver­si­tät in der ge­nau glei­chen Grö­ße wie Il­men­au.

Da­her muss der Frei­staat in Il­men­au neue Lehr­stüh­le und neue Schwer­punk­te auf­bau­en, hier muss ein Son­der­pro­gramm auf­ge­legt wer­den. Denn die TU Il­men­au ist für die ge­sam­te Re­gi­on emi­nent wich­tig.

Und in Go­tha ist es si­cher­lich ganz wich­tig, die bei­den Schlös­ser Rein­hards­brunn und Fried­richs­werth in die neue Stif­tung auf­zu­neh­men, die der Bund, Thü­rin­gen und Sach­sen-An­halt fi­nan­zie­ren. Für Rein­hards­brunn muss ein kla­res Nut­zungs­kon­zept ge­fun­den wer­den. Nie war die Fi­nan­zie­rungs­si­tua­ti­on auch für Kul­tur so güns­tig wie jetzt. Auch über die Zu­kunft der Bun­des­wehr und über die des Trup­pen­übungs­plat­zes in Ohr­d­ruf muss ge­re­det wer­den, bei­des wird ge­braucht. Für bei­de Land­krei­se ist aber auch das Son­der­pro­gramm für den länd­li­chen Raum ganz wich­tig, das Schwimm­bad in Plaue hat sich da­für be­wor­ben und in Go­tha das Schwimm­bad in Wöl­fis. Da müs­sen wir schau­en, dass das zur Ver­fü­gung ste­hen­de Geld noch mög­lichst vie­len Ein­rich­tun­gen in den bei­den Krei­sen zu­gu­te kommt. ... Ja. Wir ha­ben die Kom­mu­nal­wahl, die Eu­ro­pa- und die Land­tags­wahl. Der Kreis­ver­band wird sich da­für wie­der gut auf­stel­len. Für die Kreis­tags­wahl wer­den wir am 19. Ja­nu­ar 46 kom­pe­ten­te Frau­en und Män­ner als Kan­di­da­ten auf­stel­len.

Für die bei­den neu­en Land­ge­mein­den im Ilm-Kreis in Groß­brei­ten­bach und im Ge­ra­tal wer­den wir zwei ge­mein­sa­me Lis­ten und zwei Bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten auf­stel­len. Erst müs­sen sich dort die ein­zel­nen Orts­ver­bän­de zu­sam­men­schlie­ßen, so wie es in Stadt­ilm und dem Ilm­tal be­reits pas­siert ist. Dann gibt es die Lis­ten. Wir als CDU wol­len da im­mer ge­mein­sa­me Lis­ten. Das wer­den wir auch hin­krie­gen. Und für die Land­tags­wahl ha­ben wir ja be­reits Andre­as Bühl no­mi­niert, Jörg Thamm wird im Fe­bru­ar no­mi­niert wer­den, das sind aus unserer Sicht zwei wirk­lich sehr gu­te Ab­ge­ord­ne­te. Im Ge­sprä­chen von An­ge­sicht zu An­ge­sicht läuft die Kom­mu­ni­ka­ti­on nach wie vor gut. Un­schön ist die Schär­fe von lin­ker und von rech­ter Sei­te an Wahl­kampf­stän­den. Da ist der Ton rau­er. In den so­zia­len Netz­wer­ken ist die To­na­li­tät schon im­mer schwie­ri­ger. Dort wird viel ge­pö­belt und be­lei­digt.

Ich kom­mu­ni­zie­re da an­stän­dig und kann nur da­zu mah­nen, dass das auch von al­len an­de­ren so ge­hand­habt wird. Man be­kommt da aber auch mit der Zeit ein di­ckes Fell. Was aber nicht heißt, dass man sich dort al­les bie­ten las­sen muss.

Voll­sper­rung bis zum 31. Mai 2019 we­gen Was­ser­lei­tungs-, Ka­nal- und Stra­ßen­bau. Ei­ne Um­lei­tung ist nicht aus­ge­wie­sen. Mit Be­hin­de­run­gen ist dort zu rech­nen.

Halb­sei­ti­ge Sper­rung we­gen Ka­bel­ver­le­gung im Geh­weg­be­reich bis 31. Ja­nu­ar. Mit Be­hin­de­run­gen in die­sem Be­reich ist zu rech­nen, da die Ar­bei­ten in Ab­schnit­ten und als Wan­der­bau­stel­le er­fol­gen.

Voll­sper­rung der Lan­des­stra­ße 1047 we­gen Brü­cken-, Ka­nal- und Stra­ßen­bau­ar­bei­ten bis 29. November. Ei­ne Um­lei­tung ist aus­ge­schil­dert: Sie er­folgt ab der B 87 „Traß­dor­fer Kreuz“über Bü­che­loh, den Kreis­ver­kehr an der Au­to­bahn­an­schluss­stel­le Il­men­au-Ost, die B 88n/88, Geh­ren, den Orts­ein­gang Grä­fin­au-Angstedt und das Ge­wer­be­ge­biet „In der Lan­gen Leh­den“und in der Ge­gen­rich­tung. Mit Be­hin­de­run­gen in die­sem Be­reich ist zu rech­nen.

Halb­sei­ti­ge Sper­rung der Lan­des­stra­ße 3004 im Bau­stel­len­be­reich, fünf­ter Ab­schnitt des Ka­nal- und Lei­tungs­baus noch bis zum 31. Mai. Der Ver­kehr wird per Bau­stel­len­am­pel ge­re­gelt, mit Be­hin­de­run­gen ist zu rech­nen.

Voll­sper­rung in drei Ab­schnit­ten we­gen Ka­nal- und Trink­was­ser­lei­tungs­bau. Ar­bei­ten dau­ern vor­aus­sicht­lich bis 30. November. In frei­en Bau­fel­dern ist das Be­fah­ren mit Vor­sicht mög­lich.

Halb­sei­ti­ge Sper­rung vom 8. Ja­nu­ar bis 15. Fe­bru­ar we­gen Stra­ßen­baus. Ver­kehrs­re­ge­lung durch Bau­stel­len­am­pel.

Die Orts­durch­fahrt ist bis auf Wei­te­res frei­ge­ge­ben. So­bald es je­doch das Wet­ter zu­lässt, soll dort aber wie­der wei­ter­ge­ar­bei­tet wer­den. Dann gel­te er­neut die Voll­sper­rung we­gen des Ka­nal­baus. Die Um­lei­tung er­folgt dann – wie ge­habt – von Wernings­le­ben über El­le­ben, Ost­hau­sen zum Al­kers­le­be­ner Kreuz, auch in der Ge­gen­rich­tung.

We­gen der Viel­zahl klei­ne­rer und nur kurz­zei­ti­ger Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen wer­den hier nicht al­le Maß­nah­men auf­ge­führt. Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten die ört­lich vor­han­de­nen Be­schil­de­run­gen be­ach­ten.

Qu­el­le: Land­rats­amt

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