Mo­der­ner Um­gang mit dem Hund

Thüringer Allgemeine (Arnstadt) - - Erste Seite -

Kaum sind 30 Jah­re ver­gan­gen und Arn­stadt und Il­men­au ha­ben ei­ne ge­mein­sa­me Stadt­gren­ze. Hat sich der Um­sturz doch ge­lohnt. In wahr­schein­lich kür­ze­rer Zeit kommt dann auch noch der nörd­li­che Teil des Il­mK­reis zu Arn­stadt, der süd­li­che Teil zu Il­men­au. Und aus dem ehe­ma­li­gen Kreis Arn­stadt wird dann die Stadt Arn­stadt, aus dem ehe­ma­li­gen Kreis Il­men­au die Stadt Il­men­au. War­um nicht. Zu­stän­dig für die Ver­wal­tung sind dann wohl die Bür­ger­meis­ter und Stadt­rä­te von Arn­stadt und Il­men­au.

Doch was wird dann ei­gent­lich aus der Land­rä­tin oder ei­nem Land­rat ? Braucht es dann noch den gan­zen Ver­wal­tungs­ap­pa­rat im Land­rats­amt?

In ei­nem Le­ser­brief vom 7. Ja­nu­ar spricht der Autor von ei­ner ,,Dem­melecke‘‘ im Kon­sum Tem­po. Da­bei hat er ver­ges­sen, dass es in Arn­stadt vie­le Tan­teEm­ma-Lä­den gab. Au­ßer­dem gab es in vie­len Dör­fern ei­nen Kon­sum. Der Rewe in der Turn­va­ter-Jahn-Stra­ße ist ein An­lauf­punkt für vie­le Dör­fer, da es bis zum Bus ein ,,Kat­zen­sprung‘‘ ist.

Durch die in­ter­na­tio­na­le Kyno­lo­gie, die Leh­re von der Zucht, Dres­sur und den Krank­hei­ten der Hun­de, wer­den heu­te vier Grup­pen von Hun­den un­ter­schie­den: Jagd­hun­de; Schutz- und Ge­brauchs­hun­de, Nutz- und Wach­hun­de, Hau­sund Zwerghun­de.

In Deutsch­land le­ben rund sie­ben Mil­lio­nen Ras­se- und Misch­lings­hun­de, sie­ben Mil­li­ar­den Eu­ro wer­den für Ti­er­nah­rung Tier­arzt­kos­ten, Hal­tung und an­de­res aus­ge­ge­ben.

Auf dem Ge­län­de des Schut­zund Ge­brauchs­hun­de­ver­eins Arn­stadt fin­det ei­gent­lich ganz­jäh­rig ein re­ges „Hun­de­le­ben“statt. Ne­ben den viel­sei­ti­gen hun­de­sport­li­chen Ak­ti­vi­tä­ten auf dem Platz, der Be­tei­li­gung und der Or­ga­ni­sa­ti­on an­de­rer Ver­an­stal­tun­gen wer­den auch ei­ni­ge ge­mein­sa­me Wei­ter­bil­dungs-

Trick­die­be wer­den im­mer dreis­ter. Ob­wohl schon zig­mal vor dem ver­meint­li­chen En­ke­lo­der Nef­fen­an­ruf ge­warnt wur­de, und kul­tu­rel­le Tref­fen in fröh­li­cher Run­de or­ga­ni­siert.

Schon in der ers­ten Wo­che des neu­en Jah­res konn­te so durch ei­ne gu­te, per­sön­li­che Ver­bin­dung ei­nes unserer Ver­eins­mit­glie­der die re­nom­mier­te fal­len äl­te­re Bür­ger im­mer wie­der dar­auf rein und zah­len völ­lig Frem­den gro­ße Geld­be­trä­ge. Po­li­zei­haupt­kom­mis­sar Die­ter Gün­ther führ­te da­zu in ei­nem Vor­trag des VdK Arn­stadt haar­sträu­ben­de Bei­spie­le an. Ge­schickt wür­den die Tä­ter Zoo­lo­gin und Ver­hal­tens­for­sche­rin Dr. Hei­ke Ma­isch ein­ge­la­den wer­den.

Sie hielt ei­nen Vor­trag zur The­ma­tik „Irr­tü­mer in der so­ge­nann­ten mo­der­nen Hun­de­er­zie­hung“. Da­bei ging es un­ter an­de­rem sich Ver­trau­en er­schlei­chen und dies dann ri­go­ros aus­nut­zen. Um Se­rio­si­tät vor­zu­täu­schen, wür­den man­che Gau­ner so­gar von Mit­tä­tern in Po­li­zei­uni­form be­glei­tet, um bei­spiels­wei­se ei­ne Not­si­tua­ti­on durch Un­fall des „En­kels“zu be­schei­ni­gen. um wil­de Hun­de und Ag­gres­si­on.

Sie ver­stand es, für je­der­mann ver­ständ­lich wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Er­kennt­nis­se aus der Ver­hal­tungs­for­schung von Rothun­den und Wöl­fen mit den lei­der

Höl­lisch auf­pas­sen soll­te man auch, wenn An­ge­bo­te ge­macht wer­den, den Ein­kauf in die Woh­nung zu tra­gen. Blu­men soll­te man sich nie­mals auf of­fe­ner Stra­ße schen­ken las­sen, denn bei der Umar­mung der Tä­te­rin sei­en Leicht­gläu­bi­gen häu­fig noch ver­brei­te­ten, teil­wei­se völ­lig un­sin­ni­gen und „ver­mensch­lich­ten“Auf­fas­sun­gen und For­de­run­gen an un­se­re Haus- und Sport­hun­de zu ver­mit­teln.

Die Re­fe­ren­tin hat es ver­stan­den, mit ih­rem pro­fun­den Fach­wis­sen, ih­rer zoo­lo­gi­schen prak­ti­schen Er­fah­rung, ih­rem di­dak­ti­schen Ge­schick, ih­rem Hu­mor und ih­rem En­thu­si­as­mus ei­ne wis­sen­schaft­lich wie auch at­mo­sphä­risch rei­chen Vor­trag zu ge­stal­ten.

An der Dis­zi­plin und Auf­merk­sam­keit und der Re­ak­ti­on der zahl­rei­chen an­we­sen­den Ver­eins­mit­glie­der und Gäs­te konn­te man ei­ne po­si­ti­ven Rück­kopp­lung ab­le­sen. Ei­ne nächste Ver­an­stal­tung im Herbst die­ses Jah­res wur­de durch die Re­fe­ren­tin schon zu­ge­sagt. Dan­ke an die Re­fe­ren­tin und an die flei­ßi­gen Hel­fer. schon be­trächt­li­che Be­trä­ge ge­stoh­len wur­den. Man­cher Zu­hö­rer des Vor­trags nahm sich vor, sich künf­tig in sol­chen Si­tua­tio­nen kri­ti­scher zu ver­hal­ten.

Zu Be­ginn des neu­en Jah­res fand im Ho­tel Kro­ne in Arn­stadt die ers­te gut be­such­te Ver­an­stal­tung der Con­nect-Kir­che statt. Ei­ni­ge Gäs­te, die neu an­we­send wa­ren, wur­den von Marco Kir­cher ganz herz­lich be­grüßt.

Al­le An­we­sen­den lausch­ten sehr ge­spannt den Aus­füh­run­gen zum The­ma Be­ten ler­nen von Pas­tor Ja­mes Ros. Nach der And­acht und dem ge­mein­sa­men Ge­bet und der mu­si­ka­li­schen Um­rah­mung ging es zum ge­müt­li­chen Teil bei Kaf­fee und Ge­bäck zum ge­gen­sei­ti­gen Ken­nen­ler­nen über. Au­ßer­dem ge­nos­sen vie­le ein le­cke­res Mit­tag­es­sen vom Ho­tel Kro­ne. Al­len Or­ga­ni­sa­to­ren und Mög­lich­ma­chern ge­bührt ein gro­ßes Lob für ih­re Ein­satz­be­reit­schaft. Auch dem ge­sam­ten Team des Ho­tels sei herz­lich ge­dankt für die gu­te Be­wir­tung.

Al­le 45 Be­su­cher und auch die lie­ben Kin­der, die in ei­nem ge­müt­li­chen Spiel­zim­mer sehr gut be­treut wur­den, tra­ten mit fröh­li­chen Ge­sich­tern den Heim­weg an. Es war wie­der ei­ne sehr ge­lun­ge­ne Ver­an­stal­tung des Sonn­tags mit Freun­den, den die Con­nect-Kir­che re­gel­mä­ßig für al­le In­ter­es­sier­ten an­bie­tet.

Gott hat für al­le Men­schen ein of­fe­nes Herz und im­mer ei­ne weit ge­öff­ne­te Tür für al­le in unserer Welt.

Im Na­men des Grund­schul­för­der­ver­ei­nes Ich­ters­hau­sen möch­te ich mich ganz herz­lich bei den flei­ßi­gen Hel­fern be­dan­ken, die bei un­se­rem Ku­chen und Brat­wurst­ver­kauf zum Weih­nachts­kon­zert in der Grund­schu­le Wil­helm Hey in Ich­ters­hau­sen ge­hol­fen ha­ben.

Ein Dan­ke­schön auch an die El­tern, die ei­nen Ku­chen ge­ba­cken ha­ben, so­wie den Spon­so­ren der Le­bens­mit­tel und des Zu­be­hö­res. Ich möch­te auch der Bä­cke­rei Steffen Mey­er, der Bä­cke­rei Berns­dorf für die groß­zü­gi­gen Sach­spen­den dan­ken und der Flei­sche­rei Fritz für die Un­ter­stüt­zung.

Ei­nen Teil unserer Ein­nah­men spen­den wir an das Kin­der­hospitz in Tam­bach-Dietharz. Für die Tanz­grup­pe der Grund­schu­le kau­fen wir neue Klei­dung und der Rest wird für Pro­jek­te im Jahr 2019 ein­ge­setzt.

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