Zahl der Asyl­be­wer­ber zu­rück­ge­gan­gen

Thüringer Allgemeine (Artern) - - Politik -

Rund 14 000 Men­schen kom­men pro Mo­nat in Deutsch­land an und bit­ten um Asyl. Die Zahl der Ge­flüch­te­ten ist seit Som­mer 2016 deut­lich zu­rück­ge­gan­gen. In der Hoch­pha­se der Flücht­lings­kri­se ka­men an man­chen Ta­gen so vie­le Men­schen nach Deutsch­land wie heu­te in ei­nem gan­zen Mo­nat. Kein an­de­rer EU-Staat nahm in die­ser Zeit mehr Men­schen auf.

Nun sinkt auch die Zahl der Asyl­su­chen­den und Mi­gran­ten, die über das Mit­tel­meer nach Grie­chen­land, Ita­li­en oder Spa­ni­en kom­men. Wa­ren es 2015 laut UNHCR gut ei­ne Mil­li­on, sind es seit Ja­nu­ar noch 37 000. Rund 16 000 Men­schen er­tran­ken dem­nach seit 2014 auf ih­rer Flucht im Mit­tel­meer. An der deut­schen Gren­ze zu Ös­ter­reich über­wacht die Bun­des­po­li­zei stel­len­wei­se die Ein­rei­sen und weist ei­nen Groß­teil der Men­schen oh­ne Ein­rei­se­ge­neh­mi­gung be­reits Ein­rei­se­ge­neh­mi­gung heu­te ab, et­wa wenn sie kei­nen Asyl­an­trag stel­len oder in ei­nen an­de­ren EU-Staat wei­ter­rei­sen woll­ten. Bis Mai ha­be die Bun­des­po­li­zei rund 4600 Men­schen vor al­lem an Au­to­bah­nen und Bahn­hö­fen in Bay­ern fest­ge­stellt, die kei­ne Ein­rei­se­be­rech­ti­gung hat­ten. Da­von sei­en fast 2450 Personen zu­rück­ge­wie­sen wor­den, das sind rund 53 Pro­zent. 2017 gab es 14 650 un­er­laub­te Ein­rei­sen an der deutsch-ös­ter­rei­chi­schen Gren­ze. (cu)

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