250 Eu­ro Stra­fe für Wie­der­ho­lungs­tä­ter

Fa­mi­li­en­va­ter er­neut oh­ne Fahr­er­laub­nis hin­term Steu­er. Die­ses Mal wird auch sei­ne Ehe­frau be­straft

Thüringer Allgemeine (Eichsfeld) - - Eichsfelder Allgemeine - Von Clau­dia Göt­ze

Hei­li­gen­stadt.

Ei­ne Eichs­fel­der Fa­mi­lie fuhr vor ei­nem hal­ben Jahr zu ei­nem Aus­flug in den Wald – und wur­de auf der Rück­fahrt von der Po­li­zei ge­stoppt. Ei­nem Be­am­ten kam der Fah­rer des Au­tos be­kannt vor – und er hat­te den rich­ti­gen Rie­cher: Denn der 31-jäh­ri­ge Fah­rer hat­te kei­nen Füh­rer­schein mehr und hät­te dem­nach nicht fah­ren dür­fen. Doch auf die­ser Sei­ten­stra­ße in ei­ner Land­kreis­ge­mein­de gönn­te er sich das Fahr­ver­gnü­gen – und wur­de prompt da­bei er­wischt.

Sei­ne Frau muss üb­ri­gens auch 300 Eu­ro Stra­fe zah­len, weil es ihr Au­to war und sie die Fahrt zu­ge­las­sen hat­te. Ihr Mann sag­te vor dem Amts­ge­richt Hei­li­gen­stadt, dass er die­sen Weg nicht als öf­fent­li­che Stra­ße be­trach­tet ha­be. Es tue ihm leid und er wol­le nicht mehr oh­ne Fahr­er­laub­nis fah­ren. Er sei fer­ner be­müht, den Füh­rer­schein neu zu er­wer­ben, sag­te der ge­stän­di­ge Mau­rer . Dass der Vor­fall nur vier Wo­chen nach ei­ner Ver­ur­tei­lung aus glei­chem Grund pas­sier­te, mach­te die Sa­che nicht bes­ser. Da­mals hat­te ihn das Amts­ge­richt Göt­tin­gen we­gen Fah­rens oh­ne Fahr­er­laub­nis und Ur­kun­den­fäl­schung – die To­tal­fäl­schung ei­nes Füh­rer­scheins – ver­ur­teilt. Ein wei­te­re Vor­stra­fe gab es we­gen Schwarz­fah­rens. Vor Ge­richt gab sich der An­ge­klag­te reu­mü­tig.

Die Straf­rich­te­rin ver­ur­teil­te den 31-Jäh­ri­gen zu 1250 Eu­ro Stra­fe und ei­nem Jahr Sperr­zeit für die Neu­er­tei­lung des Füh­rer­scheins. Das Ur­teil wur­de noch im Ge­richts­saal rechts­kräf­tig.

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