Wer sei­nen Baum schla­gen will, muss fah­ren

Heu­te Ter­min na­he Schwei­na. Na­del­ge­höl­ze gibt es auch in der Stadt

Thüringer Allgemeine (Eisenach) - - Eisenacher Allgemeine - Von Wil­ly Weyhrauch

Wart­burg­kreis. Wol­len Ei­se­nach­er ih­ren Weih­nachts­baum sel­ber schla­gen, müs­sen sie weit fah­ren. Das For­st­amt Marksuhl, das auch den Stadt­wald be­wirt­schaft, bie­tet in der un­mit­tel­ba­ren Um­ge­bung kei­nen Ter­min an. In Fra­ge kom­men­de Bäu­me sei­en in­zwi­schen zu groß, um sie in die hei­mi­sche Stu­be zu stel­len, heißt es aus dem For­st­amt.

Zwei Ter­mi­ne or­ga­ni­sie­ren die Kol­le­gen in Bad Sal­zun­gen. Heu­te kann man sich bei Schwei­na sei­nen Lich­ter­baum selbst aus­zu­su­chen, am 16. De­zem­ber an der „Kam­bachs­müh­le“bei Sprin­gen. Wäh­rend das For­st­amt Hai­nich-wer­ra­tal nur ei­nen Ter­min am 14./15. De­zem­ber in Men­te­ro­da (Un­st­rut­hai­nich-kreis) an­bie­tet.

Na­tür­lich kann man sei­nen Weih­nachts­baum auch kau­fen. Die Gärt­ne­rei Stahl aus See­bach bie­tet an gleich drei Stand­or­ten Rot­fich­ten, Blau­fich­ten und Nord­mann­tan­nen an, er­zählt Se­bas­ti­an Stahl. Der Ver­kauf star­tet am Rewe-markt in Wu­tha, in der Schil­ler­stra­ße in Ei­se­nach so­wie im See­ba­cher Ge­schäft selbst am heu­ti­gen Sams­tag. Bis 22. De­zem­ber gibt es dort werk­tags von 10 bis 18 Uhr Weih­nachts­bäu­me, die zu­meist aus dem Sau­er­land stam­men, aber eben­so ei­ni­ge grö­ße­re Ex­em­pla­re aus Hes­sen und dem Thü­rin­ger Wald.

Auch an der Ei­se­nach­er Braue­rei gibt es wie­der Na­del­bäu­me für das hei­mi­sche Wohn­zim­mer. „Mei­ne Bäu­me stam­men nur aus dem Thü­rin­ger Wald. Aus Meiningen, Crau­la, Rei­chen­bach und Zim­mern“be­rich­tet Jens Okrusch. Zur Aus­wahl ste­hen Fich­te, Blau­fich­te und Nord­mann­tan­ne. Soll­te Be­darf be­ste­hen, wer­den die Bäu­me di­rekt ge­gen ei­ne Pau­scha­le von vier Eu­ro bis vor die Tür ge­lie­fert. Bis 23. De­zem­ber will Okrusch al­le Bäu­me ver­kauft ha­ben. Der Preis für Blau­fich­ten be­ginnt bei 16,50 Eu­ro, die Fich­te bei 17,50 Eu­ro und die Nord­mann­tan­ne star­tet et­was teu­rer mit 25,50 Eu­ro.

Wer auf Bio setzt, kann dem Ver­kauf auf dem Ei­se­nach­er Weih­nachts­markt ei­nen Be­such ab­stat­ten. Dort kom­men Fich­ten und Tan­nen aus dem Sau­er­land. Kun­den kauf­ten dort in den letz­ten Jah­ren vor al­lem die all­seits be­lieb­te Nord­mann­tan­ne, aber auch die Blau­fich­te sei im Kom­men – we­gen des be­son­de­ren Ge­ruchs. „Bis zum letz­ten Jahr wa­ren wir noch der ein­zi­ge An­bie­ter von Bio-nord­mann­tan­nen“be­rich­tet Mit­ar­bei­te­rin Ja­net Rein­hardt, die in die­sem Jahr schon zum fünf­zehn­ten Mal die Tan­nen auf dem Markt­platz ver­kauft. Der Ein­stiegs­preis für die Fich­te be­läuft sich auf 11,50 Eu­ro, für die Blau­fich­te auf 13,50 Eu­ro und die Nord­mann­tan­ne auf 18,50 Eu­ro.

Ja­net Rein­hardt von der Fir­ma Brink­hoff ver­kauft auf dem Ei­se­nach­er Markt Bio-tan­nen. Fo­to: Wil­ly Weihrauch

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