Zwi­schen Herbst und Win­ter

Thüringer Allgemeine (Eisenach) - - Eisenacher Allgemeine - Von Katja Schmid­ber­ger

Sie wer­den Nicks Sprü­che zu Hau­se schnell zu hören be­kom­men, soll­te das Buch auf dem Ga­ben­tisch lan­den. Die Ge­schich­ten vom klei­nen Nick gibt es schon vie­le Jahr­zehn­te, es gibt Hör­spie­le, Trick­fil­me und zwei Ki­no­fil­me. Die Bü­cher al­lein sind be­reits so wit­zig, ku­ri­os und un­ter­halt­sam – ein gro­ßer Vor­le­se­spaß vor al­lem für Jungs.

Re­né Go­scin­nys Nick-bü­cher sind Sa­ti­re für Kin­der aus kind­li­cher Per­spek­ti­ve er­zählt – qua­si der „Al­fons Zit­ter­ba­cke“un­ter den Fran­zo­sen. Der vor­wit­zi­ge Nick hat da­bei nicht nur Är­ger mit Ma­ma und Pa­pa, son­dern auch mal Zoff mit Hilfs­leh­rer Hüh­ner­feld. Und wenn er mit den Freun­den Chlod­wig, Ot­to und Franz los­zieht, wird es nie lang­wei­lig. Auch nicht, wenn Nicks Va­ter mit Nach­bar Ble­der an­ein­an­der ge­rät. Da schmun­zeln selbst die Vor­le­ser.

Der klei­ne Nick, er­schie­nen sind meh­re­re Bän­de, auch Hör­spie­le, Dio­ge­nes-ver­lag, zwi­schen  und  Eu­ro.

Katja Schmid­ber­ger ist Re­por­te­rin un­se­rer Zei­tung.

Eber­hard Dach­sel über wirk­lich wei­ße Weih­nach­ten

Mit Früh­lings­tem­pe­ra­tu­ren be­gann der me­teo­ro­lo­gi­sche Win­ter. Das Wet­ter zum Wo­chen­be­ginn ent­sprach mit ei­nem Höchst­wert von 13 Grad Wär­me der April­mit­te. Auch er­gie­bi­ger Nie­der­schlag zum Mo­nats­be­ginn er­in­ner­te eher an April­wet­ter. Die 20 Li­ter Re­gen pro Qua­drat­me­ter wä­ren zum Be­ginn der Ve­ge­ta­ti­ons­zeit viel nütz­li­cher ge­we­sen.

Doch auch Vä­ter­chen Frost mel­de­te sich. Ne­bel und Nacht­frost zau­ber­ten am Mitt­woch­mor­gen wei­ßen Rau­reif auf Wald und Flur. Der De­zem­ber ist ein Mo­nat zwi­schen Herbst und Win­ter.

Im „nor­ma­len“Wet­ter­lauf des Jah­res kommt es in der Mo­nats­mit­te auch in tie­fe­ren La­gen zu Schnee­fall. Oft bil­det sich kurz vor Weih­nach­ten ei­ne ge­schlos­se­ne Schnee­de­cke. Aber die­se schmilzt in den meis­ten Jah­ren beim so­ge­nann­ten Weih­nacht­stau­wet­ter. Im „Im­mer­wäh­ren­den Wet­ter­ka­len­der für Ei­se­nach und das Wart­burg­land“wer­den in den letz­ten 50 Jah­ren acht wei­ße Weih­nach­ten aus­ge­wie­sen – letzt­ma­lig 2010.

Ei­ne 40 Zen­ti­me­ter ho­he Schnee­de­cke ver­wan­del­te da­mals Stadt und Land in ei­ne wei­ße Mär­chen­welt. Vie­le wei­te­re me­teo­ro­lo­gi­sche Be­son­der­hei­ten un­se­rer Re­gi­on und der ty­pi­sche Ver­lauf des Wet­ter­jah­res sind in ge­nann­tem Ka­len­der zu er­fah­ren. Es gibt ihn im Bü­ro von „Wart­burg Ra­dio 96,5“. Tan­te Frie­da, Schorsch und Her­mi­ne über Kul­tur und Kon­zert

T.frie­da: Al­so wenn me sue en die be­sinn­le­che Ad­vents­ziet en die Zit­tong guckt, do blibbt dech do­as schie­ne Lied:“Oh Du fröh­le­che“em Hals steck`n.

Schorsch: Wie­so, wo­as hest`n ent­deckt?

Her­mi­ne: Tan­te Frie­da meint bes­temmt, do­as au en die Weih­nachts­ziet die Ga­no­ven vor nescht halt mach`n .

T.frie­da: Ge­nau! Dieb­stäh­le us`n Au­tos, Ein­brü­che en die Ga­ra­gen, be­soff`n am Steu­er, on Fahr­rä­der wern em­mer mehr ge­klaut.

Schorsch: Da hes­te al­ler­dengs rächt! Doch es gebt au schie­ne Sach`n, die me da läs kann.

Her­mi­ne: Do­as Kon­zept fer ons­re Kul­tur es ersch­te­mo­al ein­stem­mech be­stä­techt word`n. S bruch äb`n al­les sin­ne Ziet bei ons en Ise­nach.

Schorsch: On es geht wed­der wei­ter met „Dr.kleist!“ab März em nächst`n Joahr! Mir drei könnt´n ons ei­chent­lech au mo­al be­wärb.

T.frie­da: Ja ja, ech well je nech mä­ckern. S gebt au schie­ne Den­ge, die die me liest. Do­as me vee­leicht nächs­te Woch`n on­sern Bun­des­prä­si­dent uf`n Weih­nachts­markt sieht, wen­ne en die Ge­or­chen­kerchn geht zom Kon­zert met ZDF.

Her­mi­ne: Na siehs­te Tan­te Frie­da, jätz werds dech doch gleich wed­der be­sinn­le­cher um din Herz.

Schorsch: Al­so al­len Ta-le­sern wei­te­rhen en­ne schie­ne Ad­vents­ziet!

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