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Thüringer Allgemeine (Eisenach) - - Frei -

m das Jahr 1780 wur­de in Deutsch­land ei­ne Re­form der Be­stra­fung von Kin­des­mör­de­rin­nen dis­ku­tiert. Zu de­nen, die sich mit Auf­sät­zen zu Wort mel­de­ten, ge­hör­te der Er­zie­her Jo­hann Hein­rich Pes­ta­loz­zi (1746–1827).

Er sah vor al­lem da­rin ei­ne Ur­sa­che des Kin­des­mords, dass Müt­ter mit un­ehe­li­chen Kin­der ge­sell­schaft­lich ge­äch­tet wer­den. In sei­nem Text heißt es wört­lich: „Was thut das Mäd­chen am End

Jo­hann Hein­rich Pes­ta­loz­zi war ein Schwei­zer So­zi­al­re­for­mer. Die­ser Holz­stich ent­stand pos­tum nach ei­ner Ge­mäl­de­vor­la­ge. Das Bild wur­de 1912 im Buch „300 be­rühm­te Deut­sche“ver­öf­fent­licht.

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