Im Ge­spräch: Re­gis­seur Guy Mon­ta­von

Thüringer Allgemeine (Erfurt-Land) - - Erfurter Allgemeine -

Ist es schwie­rig, be­wusst ge­gen Pe­ter Alex­an­der zu in­sze­nie­ren?

Ich sag es mal so: Das Schwie­rigs­te ist, das wei­ße Rössl nicht zur Kla­mot­te ver­kom­men zu las­sen und die Leich­tig­keit zu er­hal­ten. Die Ge­füh­le, die ge­zeigt wer­den, sind doch nicht echt.

War­um ha­ben Sie die zu­sätz­li­che Ebe­ne ei­nes Be­triebs­aus­flu­ges ge­wählt?

Das wei­ße Rössl wur­de doch in ei­ner Zeit ge­schrie­ben, die heu­te nicht mehr up to date ist. Nicht je­der, der heu­te ins Thea­ter geht, kann mit ei­ner An­mer­kung „In An­leh­nung an Mar­le­ne Dietrich“noch et­was an­fan­gen. Wohl aber mit ei­ner Be­triebs­fei­er, die es übe­r­all gibt. Und hier hat ein Un­ter­neh­men sich das Mo­dul „Im wei­ßen Rössl“mit Ver­an­stal­ter ge­bucht. Das heißt, es kom­men ne­ben Jo­se­pha und Leo­pold auch die Se­kre­tä­rin und der Buch­hal­ter vor. Es geht mir um ei­nen Hu­mor, den man so viel­leicht noch nicht kennt.

Wo lie­gen die größ­ten Schwie­rig­kei­ten?

Im Tem­po und in der Leich­tig­keit und in den mu­si­ka­li­schen Num­mern, die ja auch cho­reo­gra­fiert wer­den müs­sen. Wir ha­ben sie­ben Cho­reo­gra­fi­en. Und da ich die Cho­reo­gra­fie nicht hun­dert­pro­zen­tig be­herr­sche, ar­bei­te ich erst­mals mit ei­ner Cho­reo­gra­fin, mit Jes­si­ca Krü­ger. Schließ­lich ist es nicht nur ei­ne Ope­ret­te, son­dern auch ei­ne Re­vue.

Guy Mon­ta­von

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