Kampf­Kan­di­da­tur

Thüringer Allgemeine (Erfurt) - - Politik -

Ham­burg. An sich ge­hört es zum We­sen der De­mo­kra­tie, dass es bei der Be­set­zung ei­nes Pos­tens meh­re­re Be­wer­ber gibt, zwi­schen de­nen ge­wählt wer­den kann. Heut­zu­ta­ge wird in sol­chen Fäl­len je­doch von ei­ner Kampf­kan­di­da­tur ge­spro­chen. In der CDU sorg­te zu­letzt Helmut Kohl (CDU) als jun­ger Mi­nis­ter­prä­si­dent von Rhein­lan­dP­falz da­für, dass um den Pos­ten des Bun­des­vor­sit­zen­den auf ei­nem Par­tei­tag rich­tig ge­run­gen wur­de. Am 4. Ok­to­ber 1971 trat er in Saar­brü­cken ge­gen den da­ma­li­gen Uni­ons­frak­ti­ons­chef Rai­ner Bar­zel an. Kohl kam auf 174 Stim­men, Bar­zel auf 344. Zwei Jah­re spä­ter lös­te Kohl dann Bar­zel in Bonn ab. Sein frü­he­rer Kon­tra­hent kan­di­dier­te nicht wie­der. (red)

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