Mit Rex den Früh­ling ge­nie­ßen

T  M Schwe­ren Her­zens muss­te Rex aus fa­mi­liä­ren Grün­den in der „Ar­che Noah“ab­ge­ge­ben wer­den

Thüringer Allgemeine (Gotha) - - Gothaer Allgemeine - Von Jut­ta Rit­ter

Go­tha-uel­l­e­ben. Die Ver­mitt­lungs­nach­richt un­se­rer heu­ti­gen Fol­ge ist zwei­ge­teilt. Die Kat­zen­da­me Ivy, die wir vor ei­ner Wo­che vor­stell­ten, hat neue Men­schen ge­fun­den, die ihr durch ih­re Kat­zen­er­fah­rung ge­recht wer­den kön­nen. Doch für das ge­ti­ger­te Ka­ter­chen, wel­ches in Gothas Schloss­park ge­fun­den wur­de, ha­ben sich lei­der kei­ne Be­sit­zer ge­mel­det. Er sucht nun ein neu­es Re­vier.

Nun wol­len wir den schö­nen Rex vor­stel­len. Er ist ein Misch­ling aus Schä­fer­hund und Gol­den Re­trie­ver und braucht drin­gend ein neu­es Zu­hau­se. Vie­le Trä­nen sind ge­flos­sen, als Rex von sei­nem Be­sit­zer in der „Ar­che Noah“ab­ge­ge­ben wer­den muss­te. Wenn es kei­ne an­de­re Mög­lich­keit gibt und Mensch und Hund, die sich sehr moch­ten, tren­nen müs­sen, lei­den bei­de sehr. Des­halb ist es wich­tig, dass der men­schen­be­zo­ge­ne Rex schnell wie­der neue Men­schen fin­det, an die er sich be­stimmt bald ge­wöh­nen wird.

Die eh­ren­amt­li­che Tier­heim­mit­ar­bei­te­rin Uschi Was­ser­mann küm­mert sich zur Zeit um Rex, der ih­re Auf­merk­sam­keit sicht­lich ge­nießt. Zwei Ta­ge hat es ge­dau­ert, so die Tier­freun­din, dann war das Eis zwi­schen Rex und ihr ge­bro­chen. Am An­fang hat er sich al­len Tier­heim-mit­ar­bei­tern ab­ge­wandt. Na­tür­lich hat er ge­hofft, dass sein Herr­chen ihn wie­der ho­len wird.

Jetzt ist Rex mit Uschi Was­ser­mann schon sehr ver­traut, geht gern mit Gas­si und er­kun­det sei­ne neue Um­ge­bung. Rex ist im Ju­li 2005 ge­bo­ren, al­so nicht mehr ganz so jung, aber noch sehr fit und mo­bil.

Sein Be­sit­zer hat an­ge­ge­ben, dass er sehr wach­sam ist, aber zu Men­schen freund­lich. Rex kennt Kin­der, die ihn re­gel­mä­ßig be­such­ten, und kam mit ih­nen gut aus. Kat­zen mag er nicht, aber da­mit ist er ja nicht der ein­zi­ge sei­ner Art.

Rex lässt sich sein schö­nes Fell gut pfle­gen und schmust sehr gern. Er leb­te bis­her als Hof­hund mit en­ger Bin­dung zu sei­en Men­schen. In­ter­es­sen­ten müss­ten ein Grund­stück be­sit­zen, wo Rex wie­der sei­nes Am­tes als Auf­pas­ser wal­ten kann. Wei­ter­hin hat der ehe­ma­li­ge Be­sit­zer an­ge­ge­ben, dass Rex nicht so gern Au­to fährt, viel­leicht kann man dar­an noch et­was ar­bei­ten. An­de­re Rü­den fin­det er nicht so toll und wür­de lie­ber als Ein­zel­hund le­ben.

Wenn man Rex er­lebt, spürt man: Er wird sein Hun­de­le­ben mit ei­nem neu­en Hun­de­freund wie­der voll ge­nie­ßen kön­nen. Hun­de­run­den in der Na­tur und den Früh­ling ge­nie­ßen: Schö­ner kann das Le­ben für Hund und Mensch nicht sein. Al­le Tier­heim-mit­ar­bei­ter wün­schen Rex, dass Hun­de­freun­de mit gro­ßem Her­zen für äl­te­re Hun­de sei­ne Ge­schich­te le­sen und ihm ein neu­es Zu­hau­se ge­ben.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen gibt es im Tier­heim „Ar­che Noah“Go­tha/uel­l­e­ben un­ter

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Rex hat Spaß mit der eh­ren­amt­li­chen Tier­heim-mit­ar­bei­te­rin Uschi Was­ser­mann. Fo­to: Jut­ta Rit­ter

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