50 Mil­lio­nen Eu­ro für Ober­hofs Sport­stät­ten

Thüringer Allgemeine (Gotha) - - Erste Seite -

das vier­tä­gi­ge Er­eig­nis. Und In­nen­mi­nis­ter Ge­org Mai­er (bei­de SPD) hofft, dass sich der Welt­cup auf den ganz­jäh­ri­gen Tou­ris­mus aus­wirkt, wis­send, dass da bei­spiels­wei­se im Ver­gleich zum Al­pen­ge­biet noch er­höh­te An­stren­gun­gen und auch er­heb­li­che Ver­bes­se­run­gen not­wen­dig sind.

Die Bi­ath­lon-wm 2023 sei da­bei ein spür­ba­rer Ansporn für Ober­hof, im sel­ben Jahr könn­te noch die Welt­meis­ter­schaft im Ro­deln – die Ent­schei­dung fällt im Ju­ni in Ljublja­na (Slo­we­ni­en) – ein Hö­he­punkt sein.

Hart­mut Schu­bert, Chef des Zweck­ver­ban­des Thü­rin­ger Win­ter­sport­zen­trum, dem Ei­gen­tü­mer und Ver­wal­ter der Sport­stät­ten, hat zu­letzt ein en­ge­res Mit­ein­an­der im Han­deln in und um Ober­hof aus­ge­macht. Vie­le Be­find­lich­kei­ten sind aus sei­ner Sicht aus­ge­räumt, weil die Men­schen spü­ren wür­den, „dass die ge­sam­te Re­gi­on er­heb­lich pro­fi­tie­ren kann“.

Er gab be­kannt, dass in den nächs­ten drei Jah­ren al­lein in die Er­neue­rung der Ober­ho­fer Sport­stät­ten sei­tens des Lan­des 50 Mil­lio­nen Eu­ro flie­ßen sol­len, da­von die Hälf­te für Bau­maß­nah­men im Bi­ath­lon-sta­di­on. Hin­zu kom­men noch mehr als zehn Mil­lio­nen Eu­ro, die der Zweck­ver­band für be­glei­ten­de Maß­nah­men nut­zen wird. „Für die Lan­des­re­gie­rung hat Ober­hof rie­si­ge Be­deu­tung, wir be­ken­nen uns über al­le Mi­nis­te­ri­en hin­weg zu die­sem Stand­ort“, be­grün­det Tau­bert das En­ga­ge­ment .

Um die Ver­bin­dung von Sport und Tou­ris­mus en­ger zu ge­stal­ten, soll vom Stadt­zen­trum bis zum Grenz­ad­ler ein Walk of Fa­me, al­so ein Weg des Ruhms, an­ge­legt wer­den – mit Vi­tri­nen von einst und jetzt er­folg­rei­chen Sport­lern. Ge­plant ist, ei­ne Art Mu­se­um des Win­ter­sports zu er­rich­ten, in dem in ei­ner Dau­er­aus­stel­lung die sport­li­che Ge­schich­te des Or­tes emo­tio­nal ver­mit­telt wird. Schon die­ses Jahr ist die Kon­zep­tio­nie­rung vor­ge­se­hen, auch beim Bi­ath­lon-welt­cup sind Ge­sprä­che an­ge­dacht. Sei­te 21

Steu­er­zah­ler ha­ben von die­sem Jahr an zwei Mo­na­te mehr Zeit für die Ab­ga­be ih­rer Ein­kom­mens­steu­er­er­klä­rung. Sie sei nicht mehr bis En­de Mai, son­dern bis En­de Ju­li fäl­lig, teil­te Fi­nanz­mi­nis­te­rin Hei­ke Tau­bert (SPD) ges­tern in Er­furt mit. Wer sei­ne Er­klä­rung vom Steu­er­be­ra­ter er­le­di­gen lässt, ha­be da­für eben­falls zwei Mo­na­te mehr Zeit – bis En­de Fe­bru­ar. Für Steu­er­er­klä­run­gen, die die Zeit vor 2018 be­tref­fen, wür­den al­ler­dings noch die al­ten Re­geln gel­ten. Tau­bert kün­dig­te auch Ver­ein­fa­chun­gen für die Emp­fän­ger von För­der­gel­dern aus dem Lan­des­haus­halt an. (dpa)

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