Kei­ne wei­te­ren Fra­gen?

Thüringer Allgemeine (Nordhausen) - - Nordhäuser Allgemeine - Mar­co Kn­ei­se

Fra­gen kos­tet nichts. Denn nur wer Fra­gen stellt, er­hält auch Ant­wor­ten – wie mein Va­ter im­mer so schön sagt. Egal, ob sie ei­nem ge­fal­len oder nicht.

Wenn es dann noch um die Zu­kunft geht, man dar­aus ein Amt macht, nennt sich die­ses: Amt für Zu­kunfts­fra­gen und Stadt­ent­wick­lung, so wie in der Ro­land­stadt.

Schein­bar gab es je­doch zu vie­le Fra­gen und da­für we­ni­ger Ant­wor­ten. Et­was, das even­tu­ell dem ei­nen oder an­de­ren sau­er auf­ge­sto­ßen ist, da in der jüngs­ten Struk­tur­än­de­rung der Stadt­ver­wal­tung die Fra­gen zur Zeit nach der Ge­gen­wart nicht mehr auf­tau­chen. Man streicht die­se nicht nur aus der Be­zeich­nung, son­dern re­gel­recht vom Pa­pier, wenn man denn die elek­tro­ni­sche Pres­se­mit­tei­lung der Stadt auf alt­be­währ­te Wei­se aus­druckt. Dann wird deut­lich, dass ein Strich durch das Wort „Zu­kunfts­fra­gen“die Ve­rän­de­rung mar­kie­ren soll.

Hof­fent­lich bleibt dies nur ei­ne For­ma­lie auf dem Pa­pier? Denn was wä­re ei­ne so schö­ne Stadt wie Nord­hau­sen oh­ne Fra­gen, oh­ne ein Blick in die Zu­kunft? Bei­de sind schließ­lich von un­schätz­ba­rem Wert für die Ent­wick­lung ei­ner Stadt, die noch so viel Po­ten­zi­al hat.

fragt sich, wie es wohl wei­ter ge­hen wird

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