Ge­heim­nis um Os­ter­in­sel-sta­tu­en ent­schlüs­selt

Thüringer Allgemeine (Sondershausen) - - Er Allgemeine -

(55, „Sis­ka“) über­nimmt nach dem Ab­schied von Sa­scha Hehn als „Traum­schiff“-ka­pi­tän für ei­ne Os­terson­der­fol­ge das Steu­er. Er ver­tre­te als Ers­ter Of­fi­zier Mar­tin Grimm den Ka­pi­tän der MS „Ama­dea“, teil­te ei­ne Zdfspre­che­rin mit. „Die Be­set­zung für die re­gu­lä­ren ,Traum­schiff‘-fol­gen, die ab April ge­dreht wer­den, gibt das ZDF recht­zei­tig be­kannt.“Ei­ne Nach­fol­ge sei noch nicht ab­schlie­ßend ge­klärt. (dpa)

Die hef­ti­gen Schnee­fäl­le der ver­gan­ge­nen Ta­ge hal­ten in der Al­pen­re­gi­on wei­ter die Ein­satz­kräf­te in Atem – und neu­er Schnee kün­digt sich be­reits an.

In der Schweiz ist ei­ne La­wi­ne in ein Ho­tel­re­stau­rant ge­kracht und hat drei Men­schen leicht ver­letzt. Das Un­glück er­eig­ne­te sich am Don­ners­tag­abend auf der Schwä­galp im Kan­ton Ap­pen­zell Aus­ser­rho­den auf rund 1300 Me­tern Hö­he.

Mehr als ein Dut­zend Au­tos und Tei­le des Ho­tel-re­stau­rants wur­den von den wei­ßen Mas­sen ver­schüt­tet. Ein Gast des Re­stau­rants sag­te der Schwei­zer Zei­tung „Tag­blatt“, er ha­be drau­ßen plötz­lich Schnee her­um­wir­beln se­hen und zu­nächst an ei­ne Dach­la­wi­ne ge­glaubt. „Dann gab es ei­nen Rie­sen­lärm, und im hin­te­ren Be­reich dran­gen die Schnee­mas­sen ins Re­stau­rant ein.“

In wei­ten Tei­len der baye­ri­schen und ös­ter­rei­chi­schen Al­pen aber ist die La­wi­nen­ge­fahr Ex­per­ten zu­fol­ge ge­sun­ken. In Ös­ter­reich ha­ben die Ein­satz­kräf­te den gest­ri­gen Tag ge­nutzt und La­wi­nen von den Hän­gen ab­ge­sprengt. Da­durch kann et­wa die Stra­ße ins Ski­ge­biet Hoch­kar wie­der frei­ge­räumt wer­den. Im frei­en Ge­län­de bleibt es aber den­noch äu­ßerst ge­fähr­lich. In Leng­gries bei Bad Tölz rutsch­te ein 18 Ton­nen schwe­rer Schnee­pflug auf stei­lem Ge­län­de in die Isar. Der 48-jäh­ri­ge Fah­rer wur­de laut Po­li­zei un­ter Wasser ein­ge­klemmt und er­lag we­nig spä­ter im Kran­ken­haus sei­nen Ver­let­zun­gen.

An den Flug­hä­fen Mün­chen und Frankfurt/main wur­den am Frei­tag je­weils rund hundert Flü­ge ge­stri­chen. Auch der Bahn­ver­kehr blieb auf vie­len Stre­cken Bay­erns un­ter­bro­chen. Spa­zier­gän­ger und Sport­ler durf­ten in Sach­sen meh­re­re Wald­ge­bie­te nicht be­tre­ten.

In der Nacht zu­vor muss­ten auf der Au­to­bahn 8 in der Nä­he des Chiem­sees zahl­rei­che Men­schen meh­re­re St­un­den bei star­kem Schnee­fall in ih­ren Au­tos aus­har­ren. Schnee­glät­te und ein quer­ste­hen­der Last­wa­gen brach­ten den Ver­kehr zeit­wei­se kom­plett zum Still­stand.

In fünf baye­ri­schen Land­krei­sen gilt mitt­ler­wei­le der Ka­ta­stro­phen­fall. Im Kampf ge­gen die Schnee­mas­sen ist die Bun­des­wehr nach ei­ge­nen An­ga­ben mit 350 Sol­da­ten im Ein­satz. Sie be­frei­en Dä­cher von den schwe­ren Schnee­mas­sen, ver­sor­gen Be­woh­ner in schwer zu­gäng­li­chen Or­ten und trans­por­tie­ren Hel­fer mit ge­pan­zer­ten Ket­ten­fahr­zeu­gen. 300 wei­te­re Kräf­te sei­en in Be­reit­schaft ver­setzt wor­den, er­klär­te ein Bun­des­wehr­spre­cher. Am Klos­ter Ma­ria Eck sind Mön­che rund um die Uhr damit der Ein­woh­ner un­ter­ein­an­der – mit dem Zweck, un­ter den wid­ri­gen Um­stän­den der In­sel über­le­ben zu kön­nen. be­schäf­tigt, das his­to­ri­sche Ge­bäu­de vom Schnee zu be­frei­en.

Das ös­ter­rei­chi­sche Bun­des­heer hat am Frei­tag ei­ne gro­ße Schü­ler­grup­pe aus dem Ruhr­ge­biet mit zwei Hub­schrau­bern von ei­ner Alm aus­ge­flo­gen. Die ins­ge­samt 66 Men­schen um­fas­sen­de Grup­pe ha­be seit Sonn­abend im Hoch­berg­haus in Grünau im Alm­tal fest­ge­ses­sen, sag­te Bür­ger­meis­ter Wolf­gang Bam­mer der ös­ter­rei­chi­schen Nach­rich­ten­agen­tur APA. Die Ju­gend­li­chen aus Wit­ten wa­ren für ei­nen Ski­kurs nach Ober­ös­ter­reich ge­reist.

Vie­le Hun­der­te Men­schen sit­zen in ver­schie­de­nen Or­ten wei­ter­hin fest. Al­lei­ne im Berch­tes­ga­de­ner Orts­teil Bu­chen­hö­he sind wei­ter rund 300 Men­schen von der Au­ßen­welt ab­ge­schnit­ten.

Nach ei­ner kur­zen Schnee­pau­se er­war­ten Me­teo­ro­lo­gen wei­te­re Nie­der­schlä­ge. Gro­ße Tief­aus­läu­fer brin­gen am Sonn­tag kräf­ti­gen Schnee­fall in den Al­pen­raum. (dpa)

Wäh­rend ei­nes Not­fal­l­ein­sat­zes in Ba­den-würt­tem­berg ist ein Be­trun­ke­ner mit ei­nem Ret­tungs­wa­gen da­von­ge­fah­ren. Ein drei­köp­fi­ges Team in Pforz­heim hat­te im Be­hand­lungs­be­reich des Wa­gens in dem Mo­ment bei lau­fen­dem Blau­licht ei­nen Pa­ti­en­ten be­han­delt, wie die Po­li­zei mit­teil­te. Dann sei der 41-Jäh­ri­ge in den Wa­gen ge­stie­gen und da­von­ge­fah­ren. Nach rund 300 Me­tern sei es den Sa­ni­tä­tern ge­lun­gen, den Mann zum An­hal­ten zu be­we­gen. Er wur­de in Ge­wahr­sam ge­nom­men. Ge­gen ihn wird we­gen un­be­fug­ter In­ge­brauch­nah­me ei­nes Fahr­zeugs und ver­such­tem Dieb­stahl er­mit­telt. (dpa)

Ein seit knapp drei Mo­na­ten in den USA ver­miss­tes Mäd­chen ist Me­dien­be­rich­ten zu­fol­ge le­bend ge­fun­den wor­den. Ein Ver­däch­ti­ger sei kur­ze Zeit spä­ter fest­ge­nom­men wor­den. Die El­tern der 13-Jäh­ri­gen wur­den Be­rich­ten zu­fol­ge im Ok­to­ber in ih­rem Haus na­he der Stadt Bar­ron im Us-staat Wis­con­sin er­schos­sen auf­ge­fun­den. Seit­dem ha­be von dem Mäd­chen je­de Spur ge­fehlt. Die Be­hör­den ga­ben zu­nächst kei­ne De­tails zu dem Fall be­kannt. (dpa) In dem Ar­ti­kel „Pro­mil­le-fahrt hat Kon­se­quen­zen“vom 11. Ja­nu­ar wur­den lei­der die bei­den Be­zeich­nun­gen „Zug­füh­rer“und „Lok­füh­rer“gleich­ge­setzt. Na­tür­lich han­delt es sich nur bei Letz­te­rem um den Fah­rer ei­nes Zu­ges.

wo sich ei­ne Süß­was­ser­quel­le be­fand.„Je mehr wir die Zu­sam­men­hän­ge ge­prüft ha­ben, des­to mehr be­stä­tig­te sich das Mus­ter, das wir sa­hen. An Or­ten oh­ne Sta­tu­en gab es kein Süß­was­ser“, sag­te An­thro­po­lo­ge Carl Li­po, des­sen Er­kennt­nis­se im Fach­jour­nal „Plos One“pu­bli­ziert wur­den. Die For­scher ver­mu­ten zu­dem, dass die Grö­ße der Sta­tu­en ein Hin­weis war auf die Er­gie­big­keit der Was­ser­quel­le. Über­ra­schend an der Er­kennt­nis ist, dass die Fi­gu­ren dem­nach kei­nem abs­trak­ten re­li­giö­sen Ri­tu­al dien­ten, son­dern der Kom­mu­ni­ka­ti­on In den Sta­tu­en be­schwo­ren die Ein­woh­ner, per­so­ni­fi­ziert durch das Ab­bild ih­rer Ah­nen, ei­ne Tra­di­ti­on des Tei­lens, er­klärt For­scher Ter­ry Hunt.Dies wi­der­spre­che auch der The­se, dass die ein­zel­nen Stäm­me sich töd­li­che Kämp­fe um die knap­pen Res­sour­cen ge­lie­fert hät­ten. Statt­des­sen, so glaubt For­scher Li­po, hät­ten die Ein­woh­ner auf Ko­ope­ra­ti­on und Ge­mein­schaft ge­setzt. „Al­les, was ei­nen zu­sam­men­bringt, macht ei­nen stär­ker und hilft zu über­le­ben“, sagt er. „Ich glau­be, das ist das Ge­heim­nis der Os­ter­in­sel.“

Tv-mo­de­ra­tor(54) fei­ert nur ge­le­gent­lich Kar­ne­val – dann aber ger­ne. „Ich kann mich mal gut dar­auf ein­las­sen. Ich bin si­cher­lich nicht der größ­te Fast­nach­ter un­ter der Son­ne, aber ich ha­be nichts da­ge­gen und ge­hö­re nicht zu den Ver­wei­ge­rern“, sag­te Ker­ner. Am heu­ti­gen Sonn­abend wird er in Tri­er von Hun­der­ten von Nar­ren um­ge­ben sein: Bei ei­ner Ga­la ehrt ihn die Ar­beits­ge­mein­schaft Trie­rer Kar­ne­val mit dem Kai­ser-au­gus­tus-or­den für sein so­zia­les En­ga­ge­ment. (dpa)

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