Asyl­be­wer­ber at­ta­ckiert Schwan­ge­re in Kli­nik

Thüringer Allgemeine (Sondershausen) - - Freizeit -

bei ei­ner La­wi­nen­spren­gung in Frank­reich zwei Pis­ten­ar­bei­ter. Die Män­ner han­tier­ten mit Spreng­stoff, als es aus un­ge­klär­ter Ursache zur Ex­plo­si­on kam.

Noch im­mer sorgt der vie­le Schnee im Al­pen­raum für Pro­ble­me. Sol­da­ten so­wie meh­re­re Tau­send Hel­fer von Feu­er­weh­ren und wei­te­ren Or­ga­ni­sa­tio­nen schau­feln seit Ta­gen Dä­cher frei, räu­men Stra­ßen und si­chern Bäu­me. Der Bahn­ver­kehr in Bayern ist er­heb­lich ein­ge­schränkt. Für Au­to­fah­rer ist der Fern­pass, ei­ne der wich­ti­gen Tran­sit­stre­cken zwi­schen Nach ei­nem La­wi­nen­ab­gang auf ei­ne Kreis­stra­ße sit­zen rund 1300 Ein­woh­ner und Tou­ris­ten in dem Win­ter­sport­ort Bal­der­schwang im All­gäu fest. Die Ver­sor­gung für die Ge­mein­de ist vor­erst ge­si­chert. „Ei­ne Eva­ku­ie­rung ist der­zeit nicht ge­plant“, hieß es. Das Ski­ge­biet Gras­geh­ren wur­de je­doch ge­räumt, 40 Men­schen wur­den in Si­cher­heit ge­bracht. Die Kreis­stra­ße aus Ös­ter­reich nach Bal­der­schwang wer­de laut Po­li­zei­an­ga­ben erst an die­sem Mon­tag wie­der frei­ge­ge­ben – wenn das Wet­ter es zu­lässt. (dpa)

Nach vier­wö­chi­ger Test­pha­se wird das bun­des­weit ers­te Stre­cken­ra­dar bei Han­no­ver scharf ge­schal­tet. Vom heu­ti­gen Mon­tag an dro­hen Au­to­fah­rern auf der Bun­des­stra­ße 6 in Laat­zen Straf­zet­tel, wenn sie auf dem über zwei Ki­lo­me­ter lan­gen über­wach­ten Stra­ßen­ab­schnitt das Tem­po­li­mit miss­ach­ten. Wie das nie­der­säch­si­sche In­nen­mi­nis­te­ri­um wei­ter mit­teil­te, ist ei­ne Er­pro­bungs­pha­se bis Ju­ni 2020 vor­ge­se­hen.

Die neue Ra­dar­an­la­ge er­fasst das ge­fah­re­ne Tem­po nicht an ei­ner Stel­le, son­dern er­mit­telt die Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit auf ei­nem län­ge­ren Ab­schnitt, wo die Au­to­fah­rer vom Gas ge­hen sol­len. Fahr­zeu­ge wer­den beim Ein­fah­ren und Aus­fah­ren aus dem Be­reich fo­to­gra­fiert. Nach­bar­län­der wie Bel­gi­en, die Nie­der­lan­de und Ös­ter­reich nut­zen die Tech­no­lo­gie be­reits seit Jah­ren. (dpa)

al­lem ein Ruck­sack mit La­wi­ne­n­air­bag. Der Air­bag soll da­für sor­gen, dass bei ei­nem La­wi­nen­ab­gang Ski­fah­rer nicht all­zu­tief ver­schüt­tet wer­den, son­dern an der Ober­flä­che prak­tisch mit den Schnee­mas­sen mit­schwim­men kön­nen. In die­sem Fall war der Air­bag je­weils auf­ge­gan­gen – aber oh­ne ret­ten­de Wir­kung. Die Män­ner wur­den so tief un­ter den Schnee­mas­sen be­gra­ben, dass sie er­stick­ten.Dass War­nun­gen igno­riert wer­den und Ski­fah­rer trotz Sper­run­gen auf die Pis­ten ge­hen, ist nicht sel­ten. Nach Ein­schät­zung des Bür­ger­meis­ters von Lech, Lud­wig Mu­xel, trägt das Ver­trau­en in die Aus­rüs­tung da­zu bei. Aber auch die bes­te Aus­rüs­tung ist bei die­sen Na­tur­ge­wal­ten nicht im­mer in der La­ge, Men­schen­le­ben zu ret­ten. Un­ter­schätzt wird vor al­lem La­wi­nen­warn­stu­fe 3 (er­heb­li­che Gefahr) auf der fünf­stu­fi­gen Ska­la. Stu­fe 3 herrsch­te am Sams­tag am Arl­berg in Lech.Die deut­schen Ur­lau­ber wa­ren nicht die ein­zi­gen To­des­op­fer an die­sem Wo­che­n­en­de in den Al­pen. So star­ben am Sonn­tag Deutschland und Ös­ter­reich, bis min­des­tens Di­ens­tag­abend ge­sperrt. Als Er­satz­rou­te sei nur ein Aus­wei­chen über die Inn­tal­au­to­bahn (A12) mög­lich. Dar­über hin­aus wur­de Men­schen, die in Ge­bäu­den in der Nä­he von Wald­rän­dern woh­nen, ein Über­nach­ten im Erd­ge­schoss ih­rer Häu­ser emp­foh­len.

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