Schwei­ne und Ka­ter

Schmer­zen nach dem Sport

Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld) - - EICHSFELD - VON JO­HAN­NA BRAUN

Zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen kann ich mich nicht als sport­lich be­zeich­nen. Auch wenn ich mal Hand­ball ge­spielt ha­be – von mei­ner da­ma­li­gen Kon­di­ti­on ist nichts mehr üb­rig.

Ich schnau­fe, wenn ich ein paar Eta­gen Trep­pen stei­gen muss und bin froh, dass ich nicht mehr zur Bahn oder zum Bus ren­nen muss in der Angst, ihn zu ver­pas­sen. Das soll sich jetzt aber än­dern.

Ich ha­be mei­nen in­ne­ren Schwei­ne­hund über­wun­den. Es macht auch Spaß, aber am nächs­ten Tag kommt der na­tür­li­che Feind des Schwei­ne­hun­des: der Mus­kel­ka­ter. Und das schlimms­te ist: Am zwei­ten Tag wird er schlim­mer!

Was soll das denn? Stel­len Sie sich mal vor, das wä­re beim Ka­ter nach dem Trin­ken auch so. Nach ei­ner durch­t­anz­ten Kir­mes­nacht mit et­li­chen Bie­ren und dem ein oder an­de­ren Schnaps, wa­chen Sie am nächs­ten Tag mit ei­nem leich­ten Kopf­schmerz auf. Es geht Ih­nen nicht wirk­lich schlecht, aber rich­tig fit füh­len Sie sich auch nicht. Und dann, am Fol­ge­tag, kommt auch noch der „an­de­re Ka­ter“eben­so mit vol­ler Wucht wie der Mus­kel­ka­ter da­zu und sie kön­nen sich kaum be­we­gen. Dann wä­re ja Kir­mes fei­ern künf­tig nur noch am Frei­tag mög­lich. Na schö­nen Dank!

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