Gu­te Aus­sich­ten für Frei­bad

Be­su­cher­bi­lanz in Hun­des­ha­gen ist po­si­tiv.

Thüringische Landeszeitung (Eichsfeld) - - EICHSFELD - VON SI­GRID ASCH­OFF

HUN­DES­HA­GEN. Um ihr Frei­bad müs­sen sich die Hun­des­ha­ge­ner kei­ne Sor­gen ma­chen. Das stell­te der Bür­ger­meis­ter von Leinefelde-wor­bis, Mar­ko Gro­sa (CDU), bei der ers­ten Orts­teil­rats­sit­zung im Mu­si­kan­ten­dorf klar. Nicht nur, dass es das ein­zi­ge Frei­bad im Stadt­ge­biet ist, auch mit den Be­su­cher­zah­len ist Andre­as Ebert, Chef der Sport und Frei­zeit Gmbh, recht zu­frie­den. 112 Son­nen­ta­ge mit über 25 Grad, sagt der, ta­ten das Ih­re und lock­ten Gäs­te. Doch zum Leid­we­sen der Frei­bad­be­trei­ber gibt es ei­nen sol­chen Som­mer nur al­le 10 bis 15 Jah­re, meint Ebert. Zum 1. Ju­li hat­te sei­ne Ge­sell­schaft in der lau­fen­den Sai­son das Hun­des­ha­ge­ner Bad über­nom­men, da sich das Dorf der Stadt an­schloss.

Lob gab es für den Bau­hof, der al­les gut vor­be­rei­tet hat­te. Der Klet­ter­berg wur­de von den Kin­dern ge­stürmt, ei­ne neue Re­gis­trier­kas­se in­stal­liert. Im Ju­li ka­men laut Ebert 2356 Gäs­te, dar­un­ter 1127 Mäd­chen und Jun­gen. Im Au­gust wur­den 1729 Be­su­cher re­gis­triert, und mit dem Ju­ni dürf­ten es ins­ge­samt im Som­mer rund 5500 Nut­zer ge­we­sen sein. Der Um­satz lag bei 8600 Eu­ro. Das fin­det Ebert in Ord­nung. Für den Ge­schäfts­füh­rer steht al­ler­dings ei­nes fest: Das Hun­des­ha­ge­ner Frei­bad ist ein Kin­der­bad. Das be­deu­tet für die Stadt, dass sie sich dies­be­züg­lich ori­en­tiert. „Wir müs­sen schau­en, was wir in den nächs­ten Jah­ren ma­chen. Wir soll­ten auch et­was tun, da­mit sich die Klein­kin­der hier wohl­füh­len“, so Ebert, der in der Ein­rich­tung ein wich­ti­ges Stück In­fra­struk­tur sieht.

Für 2019 hat er schon Plä­ne ge­schmie­det. Dann soll das Bad am 1. Ju­ni, am Tag des Kin­des, öff­nen. Bis da­hin dürf­te der neue, 1,83 Me­ter ho­he und 15.000 Eu­ro teu­re Zaun ste­hen. Den sieht Ebert als ganz wich­tig an. Ge­gen ei­ne Par­ty mit Bad­auf­sicht oder Ver­an­stal­tun­gen hat er nichts, doch „Selbst­be­die­nung“lehnt er ab. Zu­dem soll die Pumpt­ech­nik gesichert werden, eben­so der Schwall­was­ser­be­häl­ter. Si­cher­heit sei obers­ter Grund­satz. Und so sprach Ebert auch die Si­tua­ti­on mit Ra­sern am Orts­ein­gang an, die für klei­ne Bad­be­su­cher ge­fähr­lich ist.

Um Gäs­ten die Mög­lich­keit zu ei­nen Bad­be­such zu ge­ben, be­darf es zu­dem ent­spre­chen­der Öff­nungs­zei­ten. Auch dar­an soll ge­ar­bei­tet werden. Um schat­ti­ge­re Plät­ze zu schaf­fen, wird über Groß­schir­me und Son­nen­se­gel nach­ge­dacht, eben­so dar­über, für die Kleins­ten aus­blas­ba­re Was­ser­be­cken auf­zu­stel­len. An­ge­gan­gen werden muss die Elek­tro­tech­nik und ein Leck in der Was­ser­lei­tung ge­fun­den werden. Die Um­klei­den werden eben­falls in den Blick ge­nom­men, so die Zu­si­che­rung. „Ein Frei­bad macht im­mer Sinn, wenn es da ist. Man muss es he­gen und pfle­gen“, sagt Ebert und hofft, dass in der nächs­ten Sai­son Gäs­te aus der gan­zen Stadt nach Hun­des­ha­gen kom­men. Orts­teil­bür­ger­meis­ter Tho­mas Mül­ler reg­te an, dann ei­ne Stadt­bus­li­nie ein­zu­rich­ten, der­weil Ebert das wer­ben­de Ge­spräch mit Sport­leh­rern su­chen will.

Fo­to: E. Jün­gel

Gro­ßer An­drang im Som­mer auf der Klet­ter­burg.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.