Au­to­fir­men kön­nen mit Mil­lio­nen rech­nen

BMW, Daim­ler und Volks­wa­gen er­hal­ten nicht ab­ge­ru­fe­ne För­der­mit­tel aus Die­sel-Fonds zu­rück

Thüringische Landeszeitung (Erfurt) - - ERSTE SEITE -

BER­LIN. Die deut­schen Au­to­her­stel­ler BMW, Daim­ler und Volks­wa­gen kön­nen mit ei­ner Rück­zah­lung im zwei­stel­li­gen Mil­lio­nen­be­reich aus dem Die­sel-Fonds rech­nen, in den sie ins­ge­samt 250 Mil­lio­nen Eu­ro ein­ge­zahlt hat­ten. Das geht aus Ant­wor­ten des Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums auf An­fra­gen der Grü­nen-Frak­ti­on im Bun­des­tag her­vor, die der TLZ vor­lie­gen. Die 250 Mil­lio­nen Eu­ro hat­te die Au­to­in­dus­trie bei ei­nem Die­sel-Gipfel im Au­gust 2017 zu­ge­sagt, der Bund gab die glei­che Sum­me da­zu. Jetzt zeigt sich: Die rund 60 Städ­te, in de­nen die Stick­oxid-Grenz­wer­te über­schrit­ten wer­den, kön­nen das Geld nicht voll­stän­dig ab­ru­fen. Mit dem 500-Mil­lio­nen-Pro­gramm soll­ten Pro­jek­te zur „Di­gi­ta­li­sie­rung kom­mu­na­ler Ver­kehrs­sys­te­me“ge­för­dert wer­den. Aus­ge­zahlt wer­den je­doch ma­xi­mal 451,5 Mil­lio­nen Eu­ro, wie aus den Un­ter­la­gen des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums her­vor­geht: Ne­ben schon zu­ge­teil­ten 95,5 Mil­lio­nen gin­gen bis Frist­ab­lauf En­de Au­gust An­trä­ge für wei­te­re 356 Mil­lio­nen Eu­ro ein. Wel­che Sum­me den Kom­mu­nen un­term Strich aus­ge­zahlt wird, ist noch of­fen. Min­des­tens 48,5 Mil­lio­nen Eu­ro blei­ben so­mit un­ge­nutzt, die Her­stel­ler er­hal­ten laut Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um ih­ren An­teil zu­rück. (fmg)

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