Is­la­mis­mus und Feind­lich­keit

Thüringische Landeszeitung (Jena) - - JENA - • Dis­kus­si­on am Mitt­woch, . Mai, ab  Uhr im Thea­ter­haus

JE­NA. Sind die ex­tre­me Rech­te und der Dschi­ha­dis­mus zwei ge­gen­sätz­li­che Po­le? Die Aus­wüch­se und Phä­no­me­ne des Rechts­ex­tre­mis­mus und Is­la­mis­mus wur­den und wer­den in der Re­gel ge­trennt dis­ku­tiert und be­wer­tet. Das In­sti­tut der De­mo­kra­tie und Zi­vil­ge­sell­schaft in Je­na (IDZ) hat dies nun in ei­ner Stu­die un­ter­sucht, die kom­men­de Wo­che im Thea­ter­haus dis­ku­tiert wird. „ Das Pro­jekt wid­met sich der Fra­ge, wel­che Wech­sel­dy­na­mik zwi­schen ex­tre­mer Rech­te und ex­tre­mem Is­la­mis­mus be­steht, in­wie­fern die Stig­ma­ti­sie­rung des Ge­gen­übers zur ei­ge­nen Mo­bi­li­sie­rung bei­trägt und wie bei­de stra­te­gisch von­ein­an­der ler­nen“, teilt Mat­thi­as Qu­ent vom In­sti­tut wird.

Struk­tu­rel­le, ope­ra­ti­ve und ideo­lo­gi­sche Ge­mein­sam­kei­ten zwi­schen is­la­mis­tisch und ras­sis­tisch be­grün­de­ter De­mo­kra­tie­und Men­schen­feind­lich­keit wer­den er­läu­tert. Die Stu­die kom­me un­ter an­de­rem zu dem Schluss, dass bei­de Sei­ten der Ex­tre­me als sym­bio­ti­sche For­men der Men­schen­feind­lich­keit zu­sam­men ge­dacht wer­den müs­sen, um die Pro­zes­se wech­sel­sei­ti­ger Ra­di­ka­li­sie­rung und ge­sell­schaft­li­cher Po­la­ri­sie­rung zu stop­pen.

Der de­tail­rei­che Ab­schluss­be­richt der Stu­die, der laut Qu­ent Bri­sanz ver­spricht, ist das The­ma am Mitt­woch, 23. Mai, im Thea­ter­haus: In ei­ner Dar­bie­tung prä­sen­tie­ren El­la Gai­ser und Ben­ja­min Mähr­lein so­wie Dia­na In­sel Aus­schnit­te des Be­rich­tes.

An­schlie­ßend dis­ku­tie­ren Na­ta­lie Drie­mey­er (Dra­ma­tur­gin), Ju­lia Eb­ner (ISD Lon­don) und Ma­ik Fie­litz (IDZ Je­na) über das The­ma. Es mo­de­riert Lo­kal­re­dak­ti­ons­chef Thors­ten Bü­ker.

Ab­schluss­be­richt ver­spricht Bri­sanz

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