56 Be­wer­bun­gen auf die drei De­zer­nen­ten-Stel­len

Wahl im Stadt­rat wohl am 13. Ju­ni – Vor­schlags­recht beim OB: Amts­in­ha­ber stimmt sich mit Nach­fol­ger ab

Thüringische Landeszeitung (Jena) - - JENA - VON THO­MAS STRIDDE

JE­NA. 56 gül­ti­ge Be­wer­bun­gen sind bis zum Ein­sen­de­schluss am 15. Mai ein­ge­gan­gen auf die Aus­schrei­bung der Stel­len für die drei Bei­ge­ord­ne­ten der Stadt Je­na – ge­mein­hin als De­zer­nen­ten be­zeich­net. Das be­stä­tig­te Stadt­spre­cher Kris­ti­an Phil­ler.

Da­von ent­fal­len 20 Be­wer­bun­gen auf den Ge­schäfts­be­reich Fi­nan­zen, Si­cher­heit und Bür­ger­ser­vice. Das De­zer­nat führt aktuell Frank Jauch (SPD), der im Som­mer in den Ru­he­stand wech­seln wird. Eben­falls in den Ru­he­stand geht Bür­ger­meis­ter und Vi­ze-OB Frank Schen­ker (CDU), der den Ge­schäfts­be­reich Fa­mi­lie, Bil­dung und So­zia­les lei­tet. Auf die­ses Res­sort al­lein ka­men 34 Be­wer­bun­gen.

Für den Ge­schäfts­be­reich Stadt­ent­wick­lung und Um­welt ha­ben sich 28 In­ter­es­sen­ten be­wor­ben. Das De­zer­nat wird von De­nis Peis­ker (Bünd­nis­grü­ne) ge­führt, des­sen ers­te Amt­s­pe­ri­ode im Fe­bru­ar 2019 en­det. Sei­ne Wie­der­be­wer­bung war ei­nes der of­fe­nen Ge­heim­nis­se in der Aus­schrei­bungs­pha­se.

Nach Kris­ti­an Phil­lers Darstel­lung wa­ren Mehr­fach­be­wer­bun­gen mög­lich – es lä­gen auch ei­ni­ge vor. Nun kön­nen vom Di­ens­tag, 22. Mai, an und bis zum Frei­tag, 1. Ju­ni, die Jena­er Stadt­rä­tin­nen und Stadt­rä­te in die Be­wer­bun­gen Ein­sicht neh­men.

Nach der­zei­ti­gem Fahr­plan sol­len die De­zer­nen­ten wäh­rend der Stadt­rats­sit­zung am Mitt­woch, 13. Ju­ni, ge­wählt wer­den. Wenn über­haupt nö­tig, so kön­ne wäh­rend der Haupt­aus­schuss­sit­zung des Stadt­rats am kom­men­den Mitt­woch ge­klärt wer­den, ob an die­sem Fahr­plan fest­ge­hal­ten wird. Und wie ist die­ser Kno­ten zu lö­sen? – Ein Vor­schlags­recht für die Be­nen­nung des De­zer­nen­ten-Tri­os ob­liegt dem Ober­bür­ger­meis­ter. Al­ler­dings am­tiert der im Mai bei der OB-Wahl un­ter­le­ge­ne Al­brecht Schrö­ter (SPD) nur bis zum 30. Ju­ni. Nach Phil­lers Darstel­lung wird Schrö­ter ei­nen Vor­schlag ein­brin­gen, den er mit sei­nem Nach­fol­ger Tho­mas Nitz­sche (FDP) ab­ge­stimmt hat.

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