Ges­tern, heu­te, mor­gen

Über ein Zu­sam­men­tref­fen Jena­er Grö­ßen

Thüringische Landeszeitung (Jena) - - JENA - VON MICHA­EL GROß

Es war schon ei­ne et­was merk­wür­di­ge Si­tua­ti­on ges­tern auf der Bau­stel­le in Lo­be­da­Ost. Da wa­ren doch plötz­lich drei Ober­bür­ger­meis­ter an­ge­tre­ten – ei­ner, der von1990an16Jah­re lang die Ge­schi­cke der Stadt be­stimmt hat, ei­ner der ihm für 12 Jah­re folg­te, und ei­ner der frisch ge­wählt wur­de und am 1. Ju­li ins Amt kommt.

Pe­ter Röh­lin­ger, Al­brecht Schrö­ter und Tho­mas Nitz­sche hat­ten ges­tern viel Spaß am ge­mein­sa­men Auf­tritt bei der Grund­stein­le­gung für Je­nas ers­tes Hoch­haus nach der Wen­de. Zu­min­dest war nach au­ßen hin bes­te Stim­mung an­ ge­sagt. Schließ­lich kennt man sich ja lan­ge ge­nug als Pro­fi im Po­li­tik­ge­schäft von Stadt­rat und Ver­wal­tung. Da weiß man auch mit Ein­stieg und Ab­schied um­zu­ge­hen. Die Drei ste­hen ja auch als Ga­ran­ten für ei­ne ste­ti­ge Ent­wick­lung in Jena, oder wie ges­tern oft be­tont: für den arg stra­pa­zier­ten Slo­gan „Jena wächst“. Denn so­wohl Röh­lin­ger als auch Schrö­ter ha­ben ei­ni­ges ge­leis­tet, dass Jena wach­sen kann.

Löbli­che Ka­pi­tel in Je­nas Ge­schichts­schrei­bung sind ih­nen si­cher. Und Nitz­sche als neu­er OB, in den jetzt so vie­le Hoff­nun­gen ge­setzt wer­den, kann nun ein mehr als or­dent­lich be­stell­tes Feld be­ackern.

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