Sta­bi­le Fi­nan­zen bis 2025

Lan­des­re­gie­rung legt Be­richt vor

Thüringische Landeszeitung (Jena) - - THÜRINGEN -

ERFURT. Thü­rin­gen droht aus jet­zi­ger Sicht bis zum Jahr 2025 kei­ne Haus­halts­not­la­ge. So lau­tet ei­ne der zen­tra­len Bot­schaf­ten des jähr­li­chen Sta­bi­li­täts­be­richts, den das Ka­bi­nett am kom­men­den Di­ens­tag be­ra­ten wird. Laut den ak­tu­ell gül­ti­gen Be­rech­nungs­mo­del­len blei­be das Land auch künf­tig teils deut­lich un­ter den zu­läs­si­gen Schwel­len­wer­ten, heißt es in dem 15-sei­ti­gen Pa­pier, das un­se­rer Zei­tung vor­liegt.

Der Be­richt von Fi­nanz­mi­nis­te­rin Hei­ke Tau­bert (SPD) geht an den so­ge­nann­ten Sta­bi­li­täts­rat, der seit 2010 die öf­fent­li­chen Fi­nan­zen über­wacht. Das Gre­mi­um soll Bund und Län­der auf die Ein­füh­rung der Schul­den­brem­se ab dem Jahr 2020 vor­be­rei­ten. Bei dro­hen­den Not­la­gen im Etat schrei­tet es ein und er­teilt ver­bind­li­che Auf­la­gen.

Das Früh­warn­sys­tem schlug bis­lang in Bre­men, Ber­lin, dem Saar­land und Schles­wig-Hol­stein Alarm. Ob­wohl Thü­rin­gen in Fol­ge der Fi­nanz- und Wirt­schafts­kri­se wie­der Schul­den auf­neh­men muss­te, konn­te das Land schon da­mals al­le wich­ti­gen Kri­te­ri­en er­fül­len. In­zwi­schen be­we­gen sie sich so­gar auf Re­kord­ni­veau. Ob­wohl Rot-Rot­Grün die jähr­li­chen Aus­ga­ben um na­he­zu 20 Pro­zent auf 10,7 Mil­li­ar­den Eu­ro er­höh­te, wur­den Schul­den ab­ge­baut. (md)

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