Aben­teu­er­li­cher Ritt durch die Ab­sur­di­tät des All­täg­li­chen

Thüringische Landeszeitung (Weimar) - - KULTUR & FREIZEIT -

Er war nie weg, aber jetzt ist er zu­rück – mit ei­nem brand­neu­en So­lo, dem er spon­tan den aus­ge­spro­chen sub­ti­len Ti­tel „Fucking Fa­mous“ge­ge­ben hat. Auch wenn vie­le es im­mer noch nicht wis­sen: Ma­sud ist be­rühmt. In der Hoff­nung, dass sich dies end­lich mal rum­spricht, hat er es bis­lang bei je­dem ein­zel­nen sei­ner Auf­trit­te ex­pli­zit er­wähnt. Ein Hin­weis, den er sich nun glück­li­cher­wei­se spa­ren kann. Der jun­ge Mann mit dem un­aus­sprech­li­chen Nach­na­men hat so­gar ei­ne Agen­tur. Und be­zahl­te Auf­trit­te. Den­noch: Auch nach hun­der­ten Li­ve-Shows und un­ge­zähl­ten TV-Auf­trit­ten bleibt der Sing­le aus Berlin ir­gend­wie mys­te­ri­ös: Ein klei­ner Jun­ge im

Kör­per ei­nes er­wach­se­nen, se­xy Mo­dels ... Dem Ver­neh­men nach war Ma­sud Ak­bar­z­a­deh, der je nach Nach­rich­ten­la­ge ent­we­der per­si­scher oder ira­ni­scher Her­kunft zu sein be­haup­tet, so­gar mal Flücht­ling. Jetzt ist er Co­me­di­an. Wo­bei er – Hand aufs Herz – die gan­ze Come­dy-Schei­ße nur macht, um Frau­en ken­nen­zu­ler­nen. Und weil er für al­les an­de­re ein­fach zu faul ist. „Fucking Fa­mous“ist ein aben­teu­er­li­cher Ritt durch die Ab­sur­di­tät des All­täg­li­chen. Mes­ser­scharf be­ob­ach­tet und bru­tal ehr­lich. Erfurt: „Das­die“Li­ve, Frei­tag, . Sep­tem­ber,  Uhr, Kar­ten gibt es un­ter an­de­rem im Ti­cket­shop Thü­rin­gen.

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