Par­tei­grün­dung

Thüringische Landeszeitung (Weimar) - - POLITIK -

BER­LIN. Die Grün­dung von Par­tei­en ist in Deutsch­land frei (Art. 21 Abs. 1 Satz 2 des Grund­ge­set­zes). Für die Grün­dung ei­ner Par­tei ist so­mit kei­ne staat­li­che Ge­neh­mi­gung er­for­der­lich. Die in­ne­re Ord­nung der Par­tei muss je­doch de­mo­kra­ti­schen Grund­sät­zen ent­spre­chen. Ei­ne Par­tei kann durch Neu­grün­dung oder durch Um­wand­lung ei­ner be­reits be­ste­hen­den Ver­ei­ni­gung in ei­ne Par­tei ent­ste­hen. Es muss ein Grün­dungs­ver­trag ge­schlos­sen wer­den. Zu­dem sind ei­ne Sat­zung und ein Par­tei­pro­gramm, das schrift­lich do­ku­men­tiert wer­den muss, er­for­der­lich. Der Na­me ei­ner Par­tei so­wie ih­re Kurz­be­zeich­nung müs­sen sich deut­lich von de­nen be­reits be­ste­hen­der Par­tei­en un­ter­schei­den. (fbu)

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