Dis­kus­si­on um Grund­ren­te

Thüringer Allgemeine (Apolda) - - LESERSEITE -

Die Dis­kus­sio­nen über die Grund­ren­te sind ei­ne bo­den­lo­se Frech­heit un­se­rer Po­li­ti­ker. Für die Bür­ger, die für die­sen Staat ge­ar­bei­tet ha­ben, die ih­re Kno­chen zu Mark­te ge­tra­gen ha­ben, ist kein Geld da, da­mit sie als Rent­ner ein sor­gen­frei­es Rest­le­ben ge­nie­ßen kön­nen. Die Ren­ten­an­glei­chung von Ost und West wird im­mer wei­ter nach hin­ten ver­scho­ben, das wi­der­spricht dem Ei­ni­gungs­ver­trag.

Aber die Diä­ten wer­den auf über 10.000 Eu­ro mo­nat­lich hoch ge­schraubt. Da­für ist ge­nug Geld oh­ne Dis­kus­si­on da. Die Mil­lio­nen für die Be­ra­ter­ver­trä­ge, die von Bun­des­mi­nis­tern ver­schleu­dert wer­den, be­zeich­ne ich als Vet­tern­wirt­schaft. Das ist für mich we­der ein christ­li­cher noch ein so­zia­ler Staat.

Mo­ni­ka Rauch, Plaue

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